Beiträge von Schwester S.

    Was tun, wenn mein Vogel entflogen ist?

    Es passiert leider schneller, als man denkt: Der geliebte Wellensittich, ein größerer Sittich oder sogar ein Papagei entkommt aus dem sicheren Zuhause und ist plötzlich draußen in der freien Natur. Für viele Halter ist das ein Schock und eine große Sorge. Doch Panik hilft nicht weiter – es gibt bewährte Schritte, mit denen du die Chancen erhöhen kannst, deinen gefiederten Freund wiederzufinden.

    1. Ruhe bewahren und schnell handeln

    Sobald dir auffällt, dass dein Vogel entflogen ist, heißt es Ruhe bewahren und direkt aktiv werden. Je schneller du reagierst, desto besser stehen die Chancen, dass dein Vogel noch in der Nähe ist.

    2. Sofort in der Umgebung suchen

    Wellensittiche und kleinere Papageien fliegen meist nicht sofort weit weg, sondern bleiben oft in der Nähe des Ausbruchsorts. Schau deshalb zunächst in Bäumen, Büschen und auf Dächern rund um dein Zuhause nach. Rufe deinen Vogel mit vertrauten Stimmen oder Pfeiftönen – oft reagieren sie auf bekannte Laute.

    3. Hilfe von Nachbarn und Umgebung organisieren

    Informiere Nachbarn, Freunde und Bekannte und bitte sie, ebenfalls Ausschau zu halten. Je mehr Augen mithelfen, desto besser. Hänge Flugblätter mit Foto und Kontaktinformationen in der Nachbarschaft auf, auch in Tierarztpraxen und Zoohandlungen.

    4. Futterstellen und Wasser aufstellen

    Stelle Futter und frisches Wasser in der Nähe des Entfluchtorts auf. Das lockt oft verirrte Vögel an, besonders wenn sie hungrig oder durstig sind. Ein bekanntes Futter, das dein Vogel gern mag, erhöht die Anziehungskraft.

    5. Online und soziale Medien nutzen

    Poste in lokalen Facebook-Gruppen, Vogel-Foren und auf Plattformen wie „Vogel vermisst“ oder „Tierschutzseiten“. Oft melden sich Finder oder andere Halter mit hilfreichen Hinweisen. Wenn du hier im Forum eine Anzeige aufgeben möchtest, bitte vergesse nicht, den Wohnort anzugeben.

    6. Geduld haben

    Manche Vögel tauchen nach Stunden, Tagen oder sogar Wochen wieder auf. Bleibe also dran, halte die Futterstelle weiterhin bereit und informiere dich regelmäßig bei Tierheimen und Pflegestellen.

    7. Für größere Papageien gilt: Noch besser sichern

    Bei größeren Sittichen und Papageien ist das Fluchtpotenzial oft höher, und sie können schneller weite Strecken zurücklegen. Trotzdem gelten die gleichen Grundregeln: schnell suchen, Futterstellen aufbauen, Hilfe mobilisieren und online informieren. Zusätzlich kann eine Halsband-Sender oder ein GPS-Tracker bei solchen Vögeln sinnvoll sein, um sie leichter wiederzufinden.

    Fazit

    Der Verlust eines Vogels ist belastend, aber mit gezielten Maßnahmen kannst du die Chancen auf ein Wiedersehen deutlich steigern. Wichtig ist, schnell und systematisch zu handeln, die Umgebung einzubeziehen und nicht die Hoffnung zu verlieren.


    Hast du schon einmal erlebt, dass dein Wellensittich oder ein anderer Vogel entflogen ist? Welche Tipps haben dir am meisten geholfen? Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren!

    Diskussion zum Artikel 🧠 Denkstoff #4: Generationskonflikte (Boomer, Gen Z, Millennials):

    Zitat

    Lasst uns nicht gegeneinander ausspielen!

    Das Thema Generationenkonflikte ist ein echter Dauerbrenner – und gleichzeitig voller Klischees, Missverständnisse und ehrlicher Sorgen. Ob in den Medien, in der Politik oder am Arbeitsplatz: Allzu oft wird das Bild vom „faulen Nachwuchs“ oder von den „rücksichtslosen Alten“ bemüht. Aber bringt uns das wirklich weiter? Wohl kaum. Solche Lagerkämpfe spalten eher, als dass sie Lösungen schaffen.

    Alltagsszenen voller Spannungen

    Stellt euch eine Teamsitzung…

    Ein weiterer Blogbeitrag aus der Denkstoff-Reihe ist online. Das Thema lautet: "Generationskonflikte". Passend zum vorherigen Thema, soll es darum gehen, warum sich Babyboomer und Generation Z streiten. Streiten ist vielleicht ein großes Wort, sagen wir mal so, sie sind sehr unterschiedlich in ihren Ansichten und zeigen oftmals wenig Verständnis füreinander.

    Hier ist der Link: https://www.wellensittich.net/article/12/

    Da hast du vollkommen recht – die meisten hier im Forum gehören eher zur gesetzteren Generation, und die Jüngeren erreicht man mit solchen Themen wahrscheinlich nur schwer. Aber genau deshalb finde ich es spannend, dass wir hier darüber reden. Wir haben die Erfahrungen aus einem ganzen Arbeitsleben und können aus erster Hand erzählen, wie es ist, in Rente zu gehen oder mit den Herausforderungen im Alter umzugehen.


    Auch wenn jüngere Stimmen hier fehlen, kann es trotzdem wertvoll sein: zum einen für uns selbst, weil wir unsere Gedanken teilen und voneinander lernen, und zum anderen vielleicht auch für stille Mitleser, die gar nichts schreiben, aber doch einiges mitnehmen.


    Und mal ehrlich – solche Diskussionen brauchen mehr Zeit und Tiefgang, als es die schnellen Scroll-Momente in den sozialen Medien hergeben. Dort rauscht ein Beitrag oft innerhalb weniger Stunden vorbei. Unsere Blogbeiträge und Forendiskussionen bleiben dagegen dauerhaft abrufbar, sind leichter wiederzufinden und laden dazu ein, auch später noch mitzulesen oder mitzudiskutieren.

    Herzlichen Dank euch beiden für eure Offenheit 🙏. Eure Beiträge zeigen sehr deutlich, dass man das Thema Rente nicht mit einfachen Schuldzuweisungen lösen kann. Viele der heute älteren Generation hatten schlicht keine realistische Chance, privat vorzusorgen – niedrige Gehälter, andere Lebensrealitäten, fehlende Informationsmöglichkeiten.


    Es stimmt, die Diskussion ist hier etwas ins Stocken geraten – dabei betrifft uns das Thema alle, früher oder später.

    Was mich daran immer wieder beschäftigt: Viele Lebenswege führen dazu, dass am Ende nur wenig Rente zusammenkommt – sei es durch Teilzeit wegen Familie, durch Zeiten der Selbstständigkeit, Pflege von Angehörigen oder schlichtweg niedrige Löhne.

    Man denkt während des Berufslebens oft nicht daran, was das später bedeutet.

    Und trotzdem sind diese Biografien genauso Teil unserer Gesellschaft.



    Umso spannender finde ich die Frage, wie die jüngere Generation heute damit umgeht:

    Wird die größere Informationsfülle wirklich genutzt? Oder bleibt es bei dem guten Vorsatz, sich ‚irgendwann später‘ darum zu kümmern?

    Vielleicht liegt der Schlüssel darin, voneinander zu lernen – die Älteren bringen Erfahrung ein, die Jüngeren neue Möglichkeiten. Mich würde interessieren: Wie seht ihr das?

    🆕 Neuer Blogartikel ist online: "Rentner / Babyboomer – Warum wir aufhören müssen, auf die Alten zu zeigen!"

    Ihr habt abgestimmt – und das Thema mit den meisten Stimmen ist jetzt veröffentlicht. 🎯

    Es geht um Vorurteile, die Polarisierung zwischen Jung und Alt und darum, was unsere Renten wirklich belastet.

    👉 Zum Artikel: https://www.wellensittich.net/article/11/

    Und weil ihr beim letzten Mal so fleißig mitgemacht habt:

    Welches der kürzlich vorgeschlagenen Themen wollt ihr als Nächstes lesen?



    • 🌍 Klimaschutz: Unsere Verantwortung – und warum auch die „Großen“ liefern müssen.

    • 🚧 Klimakampf: Heldentum oder Provokation – was bewirkt es wirklich?

    • 🛍 Zufrieden, aber nicht satt: Wenn Konsum nie genug ist.

    • 💼 Armut – Mittelstand – Reichtum: Wie Schubladendenken uns trennt.

    • 👥 Generationskonflikte: Vorurteile zwischen Jung und Alt – diesmal anders beleuchtet.

    Schreibt es in die Kommentare! 💬

    Diskussion zum Artikel 🧠 Denkstoff #3: Warum wir aufhören müssen, auf die Rentner zu zeigen:

    Zitat

    Rentner-Bashing?

    In den sozialen Medien taucht er immer wieder auf: der Vorwurf, die Babyboomer würden „uns die Rente wegnehmen“. Dahinter steckt oft Frust, manchmal Unwissen – und leider auch eine gehörige Portion Spaltung. Aber stimmt das eigentlich?


    Schnelle Schuldzuweisungen – ein gefährlicher Trend
    In Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit, steigender Lebenshaltungskosten und politischer Umbrüche ist es allzu einfach, einen Schuldigen zu suchen. Und immer öfter scheint der Finger in…

    Ich verstehe, dass die Situation für dich sehr ärgerlich und vielleicht auch beunruhigend ist.


    Bevor du den Nachbarn ansprichst oder einen Zettel an die Tür hängst, müsstest du sicher sein, dass nicht ein anderes Tier der Verursacher ist, vielleicht ein Marder.


    Falls du das Gefühl hast, dass jemand (z. B. der Nachbar, der öfter stichelt) dahintersteckt, wäre es gut, Beweise zu haben. Eine kleine, unauffällige Kamera am Fenster könnte helfen, bevor man jemanden direkt anspricht.


    Ein Zettel an der Tür kann schnell wie ein öffentlicher Vorwurf wirken, und das könnte die Stimmung verschlechtern oder zu Gegenreaktionen führen.


    Falls du es ansprechen willst, wäre ein ruhiges, neutrales Gespräch besser, vielleicht ganz harmlos den Nachbarn fragen:

    „Mir ist aufgefallen, dass mein Vogelhaus gestern Abend nicht mehr an seinem Platz war. Ist Ihnen vielleicht etwas aufgefallen?“

    Du beschuldigst ihn mit dieser Frage nicht direkt, was in diesem Fall besser ist.


    Wenn das öfter passiert, bleibt dir nichts anderes übrig, als Beweise zu sammeln und falls er der Verursacher ist, kannst du ihn dann erst direkt ansprechen. Aber solange du keine Beweise hast, würde ich vorsichtig sein und keinen Zettel aushängen.

    Checkliste: Seriösen Wellensittichzüchter erkennen

    🔍 Haltung & Umgebung

    ☐ Sind die Vögel in einer großen, sauberen Voliere untergebracht?

    ☐ Gibt es Naturholzstangen, Spielzeug und Rückzugsmöglichkeiten?

    ☐ Haben die Tiere Zugang zu Tageslicht und frischer Luft?

    ☐ Wirken die Räumlichkeiten liebevoll gepflegt und tierfreundlich?

    🐥 Zustand der Vögel

    ☐ Sehen die Wellensittiche gesund und aktiv aus?

    ☐ Haben sie glänzendes Gefieder, klare Augen und saubere Kloake?

    ☐ Sind sie neugierig, sozial und nicht apathisch oder scheu?

    ☐ Wirken die Vögel nicht überzüchtet (z. B. Riesenköpfe, deformierte Krallen)?

    🧑‍🌾 Verhalten des Züchters

    ☐ Beantwortet der Züchter alle deine Fragen geduldig und fachkundig?

    ☐ Fragt er auch dich nach deinen Haltungsbedingungen?

    ☐ Gibt er die Vögel nicht unter 6–8 Wochen ab?

    ☐ Besteht er auf mindestens paarweiser Abgabe?

    ☐ Gibt es keine Übergabe „aus dem Kofferraum“ oder auf Parkplatz?

    📝 Formalitäten

    ☐ Gibt es einen Kaufvertrag oder Herkunftsnachweis?

    ☐ Werden Informationen zur bisherigen Ernährung & Gewöhnung gegeben?

    ☐ Kann der Züchter ggf. Nachweise über Zucht- oder Vereinszugehörigkeit vorlegen?

    ☐ Wirst du auf die Bedeutung eines vogelkundigen Tierarztes hingewiesen?

    📍 Fundorte für seriöse Züchter

    ☐ Tierarzt-Empfehlung

    ☐ Vogelzuchtvereine (z. B. AZ, DSV)

    ☐ Empfehlungen in Vogelgruppen / Foren

    ☐ Besuch vor Ort ist möglich

    🎉 Willkommen bei uns!

    Hallo Georgy,

    schön, dass du zu uns gefunden hast! 😊

    Wir freuen uns, dass du deinen ersten Beitrag geschrieben hast.

    Fühl dich hier wie zu Hause – stöbere gern in unseren Themen, stell Fragen oder teile deine Erfahrungen.

    Falls du Hilfe beim Navigieren durchs Forum brauchst, melde dich einfach – wir helfen gern weiter.


    Viel Spaß im Forum und auf viele spannende Gespräche!


    Ihr habt ja leider eine Odyssee an schlechten Erfahrungen hinter euch. Verständlich ist es, dass ihr euch das alles nicht mehr antun wollt. Ich kann das gut nachempfinden. Tatsache ist, Carita hat eine Erkrankung und wenn ihr sie jetzt in andere Hände gebt, überlasst ihr sie ihrem Schicksa. Ich bin sicher, dass eine Weitergabe an eine neue Umgebung für Carita zuviel Stress bedeutet und Stress bedeutet Verschlechterung des Gesundheitszustandes.

    Nasenausfluss ist kein gutes Zeichen. Es kann sich dabei um eine Aspergillose handeln, das wäre eine Erkrankung der Luftwege mit Schimmelpilzen. Das ist jetzt nur ein Beispiel für Nasenausfluss, es kommen auch noch andere Krankheiten in Frage. Aber bei Nasenausfluss denke ich automatisch an so etwas, hierbei ist schnelles Handeln angesagt, ein vogelkundiger Tierarzt, der der Sache wirklich auf den Grund geht und auch eine Aspergillose in Betracht zieht. Die Behandlung wäre nicht ganz ohne, da die Medikamente die Leber belasten, aber ohne Belastung hätte Carita keine Chance.

    Hier kannst du etwas über Aspergillose nachlesen über Symptome, Diagnose und Behandlung:

    Aspergillose - eine Infektion mit Schimmelpilzen

    Die Aussage des Züchters ("geht ohne Papiere") ist im Regelfall korrekt, aber du solltest aus Eigeninteresse einen Herkunftsnachweis (Kaufvertrag/Bescheinigung) und ggf. einen Nachweis über Beringung mitführen, um bei einer Kontrolle oder späteren amtlichen Meldung keine Probleme zu haben. Zuständig für weitere Fragen wäre dein lokales Veterinäramt.


    Spezielle Vogelkaufverträge sind mir nicht bekannt. Du kannst so etwas selber aufsetzen mit Word oder einem anderen Textprogramm. In etwa so:


    Kaufvertrag über Princess of Wales-Sittich (Polytelis alexandrae), Naturbrut, 2025

    Kaufvertrag zwischen Name des Käufers (der Käufer), Anschrift

    und Name des Verkäufers (der Verkäufer), Anschrift .


    Der Käufer kauft vom Verkäufer einen Princess of Wales-Sittich, deutsche Naturbrut Nachzucht, geboren am ______________, Ringnummer _______________zu einem Preis von Euro ___________.

    Der Verkäufer sichert dem Käufer zu, dass der Princes of Wales-Sittich frei von jeglichen Mängeln ist. Ist dies nicht der Fall, darf der Käufer gegen Rückerstattung des Kaufpreises vom Kauf zurücktreten.

    Insbesondere wurde das Tier in der vorgenommenen Ankaufsuntersuchung auf folgende Krankheiten, bzw. Mängel getestet, bzw. wurden folgende Untersuchungen vorgenommen und ergaben einen negativen Befund:


     PBFD-, Polyoma-, Pacheco-, Paramyxovirentests

     Chlamydien

     Rachen- und Kloakenabstriche

     Röntgenbild (Aspergillose, Organe allgemein, Verdacht auf PDD)

     Bakteriologische Untersuchung

     Kotuntersuchung

     Blutuntersuchung (Blutbild)



    Übergabedatum: ____________________________




    ________________________________ ________________________________

    („die Käuferin, der Käufer“) („die Verkäuferin, der Verkäufer“)


    Das mit der Ankaufsuntersuchung kannst du weglassen, falls das nicht Gegenstand des Vertrages sein soll.


    Ein seriöser Kaufvertrag sollte enthalten:

    • Name, Anschrift, Kontakt von Käufer & Verkäufer
    • Art, Ringnummer, besondere Merkmale des Vogels
    • Kaufpreis und Zahlungsmodalitäten
    • Übergabedatum und -ort
    • Erklärung über Gesundheit und Herkunft (idealerweise Herkunftsnachweis)
    • Pflichten des Käufers zur artgerechten Haltung


    Innerhalb der EU ist ein Grenzübergang mit einem Papagei/Sittich grundsätzlich ohne spezielle Papiere möglich, sofern es sich um nicht besonders geschützte Arten handelt und der Vogel gesund ist. Der Princess-of-Wales-Sittich steht aktuell nicht unter den besonders strengen Artenschutzauflagen wie etwa Graupapageien oder Amazonen; er fällt meist unter weniger strenge Vorschriften.


    Wenn der Vogel beringt ist und aus einer legalen Nachzucht stammt, also keine Einfuhr ist, sollte das keine Probleme geben. Lasse dir trotzdem einen Kaufvertrag ausstellen und/oder eine Züchterbescheinigung zeigen bzw. fotografiere das, falls du den Besitz später nachweisen musst.


    Meine Antwort ist ohne Gewähr. Ich gebe nur weiter, was mir derzeit bekannt ist.

    Wenn mich nicht alles täuscht, ist die T5 Vogellampe eine Leuchtstoffröhre.

    Und ja, für die Arcadia T5 Vogellampen müsste ein passendes Schutzgitter geben, das speziell zum Schutz vor Berührungen durch Tiere wie Vögel entwickelt wurde. Das Produkt heißt „Arcadia Lamp Guard Pro“ und ist ein Lampenschutzkäfig, der für T5- (wie auch T8-) Röhren geeignet ist.


    Das Schutzgitter gibt es in verschiedenen Längen (z.B. 41 cm bis 126 cm) passend für verschiedene Röhrengrößen, darunter auch die Arcadia T5 Lampen


    Ich weiß jetzt nicht, welche Größe du brauchst, aber in Reptilienshops wirst du eventuell fündig.


    Es tut mir sehr leid zu hören, dass dein Wellensittich Fips gestorben ist.


    Deine Sorge ist total verständlich. Man macht sich schnell selbst Vorwürfe, wenn man glaubt, etwas hätte anders laufen können. Aber Tiere, auch kleine Vögel wie Wellensittiche, können manchmal sehr empfindlich auf Schreckmomente reagieren. Ein lauter Knall oder ein plötzlicher Sturz in ihrer Nähe kann für sie extrem stressig sein. Stress oder Schreck können Herzrhythmusstörungen oder sogar einen plötzlichen Herztod auslösen, auch bei jungen, scheinbar gesunden Vögeln.


    Das bedeutet aber nicht automatisch, dass dein Verhalten schuld war oder dass du etwas falsch gemacht hast. Oft haben Tiere – genau wie Menschen – unerkannte gesundheitliche Probleme, die erst durch einen akuten Stress sichtbar werden. Wenn Fips "lahmte" und dann zur Seite kippte, könnte das ein Zeichen von Herz- oder Kreislaufversagen sein, das durch den Schreck ausgelöst wurde.


    In den meisten Fällen, wenn ein Vogel plötzlich so reagiert und stirbt, sind es meist innere Ursachen, die vorher nicht erkennbar waren.

    Du hast dein Bestes gegeben, um ihn zu beruhigen und zu helfen, das zeigt, wie sehr du dich um ihn gekümmert hast.

    Der nächste Beitrag der Reihe "Denkstoff" ist online. Dieses Mal geht es um die sogenannte gesellschaftliche Verrohung. Beispiel: Respektlosigkeit und Angriffe gegen Rettungskräfte, aber auch im sonstigen täglichen Leben ist das vermehrt zu beobachten.

    Zum Thema "Wenn Anstand verloren geht - Über die Verrohung im Alltag" dürft ihr euch gerne äußern - Kommentare erwünscht.


    Die Themen der Reihe "Denkstoff":

    #1) Wann ist man zu ehrlich - Ehrlichkeit contra rückhaltlose Offenheit

    #2) Wenn Anstand verloren geht - Über die Verrohung im Alltag


    folgende Themen sind geplant:

    Rentner / Babyboomer: Die Babyboomer gehen jetzt in Rente. Warum wir aufhören müssen, auf die Rentner zu zeigen!

    Klimaschutz: Unsere Verantwortung als Einzelne, aber auch die "Großen" müssen etwas tun

    Klimakampf: Ist es Heldentum oder Provokation? Was erreicht man letztendlich damit?

    Zufrieden aber nicht satt: Hier geht es um Konsumzwang, der eine Wunsch ist erfüllt, was kommt als Nächstes?

    Armut - Mittelstand - Reichtum: Hier geht es um das "Schubladendenken".

    Generationskonflikte: Auch hier geht es um "Schubladendenken" und Vorurteile.


    Welches Thema interessiert euch am meisten?

    Diskussion zum Artikel 🧠 Denkstoff #2: Wenn Anstand verloren geht:

    Ich denke mal, dass ist ein Australischer Schecke. Für genaue Farbschlag- und Geschlechtsbestimmungen braucht man Fotos von allen Seiten, auch von hinten und der Seite und ein Foto ohne Blitzlicht, aber in heller Umgebung, so dass man die Farbe der Wachshaut erkennen kann. Bei der Geschlechtsbestimmung möchte ich mich noch nicht festlegen, ich sehe da nämlich weder ein Rosa, noch ein Hellblau, sondern ein lilafarbenes Blau - aber das kann täuschen, da ich nicht weiß, bei welchem Licht du das Foto aufgenommen hast. Die weißen Ringe um die Löcher irritieren mich.