Beiträge von Budgies

    Es trifft mich völlig unvorbereitet, meine Bonnie ist gegangen. Heute Nachmittag rief Rübe sehr aufgeregt und langhaltend nach mir. Dann sah ich, dass Bonnie auf dem Voliereboden saß. Es dauerte nur wenige Minuten, bis sie für immer einschlief. Ich konnte sie vorher noch sanft streicheln. Sie war ca. 10 Jahre alt, sie war kräftig und robust, sie kam regelmäßig mit Rübe aus der Voliere, sie futterte ordentlich, kletterte gut, da sie flugunfähig war und sie zickte dann und wann mit der nicht zimperlichen Ottilie herum.

    Nun also hat sich diese selbstbewusste Henne, die in jungen Jahren jeden Sommer lang morgens stundenlang zetern und bölken konnte, so still, rasch und beinahe unbemerkt auf den letzten Weg gemacht. Seit Sommer 2017 lebte sie bei mir, nachdem ich sie zusammen mit Vroni und Leopold aus Zuchtabgabe aufnahm. Sie war nicht zahm, aber zutraulich, war erst mit Mr. Winston, später dann mit Rübe verbandelt.

    Nach all den Jahren ist sie nun einfach nicht mehr da. Rübe ruft nicht mehr, er sitzt still auf einer Holzstange, neben ihm der alte Leopold.

    Ich kann es noch nicht begreifen...Bonnie Grün wird neben Daisy ihre Ruhe finden.

    Ich meine links Hahn, rechts Henne. Die beiden passen sehr gut zueinander und sind sehr hübsch.

    Vor allem scheinen sie sich lieb zu haben.

    :knutsch: :bestfriend:

    Dem kleinen Vogel ist nicht geholfen, wenn wir hier im Internet nur Vermutungen äußern können.

    Er sollte wirklich von den anderen Wellensittichen vorerst getrennt sein und einem Tierarzt, der sich mit den Vogelarten auskennt, vorgestellt werden. Nur so kann sicher festgestellt werden, was dem Kleinen fehlt.

    Der Tipp mit dem erfahrenen Züchter ist ebenso gut, denn dort bekommst Du Ratschläge bezüglich Aufzuchtfutter und was sonst so ein junges Tier braucht.

    Selbst wenn Du meinst, dass die Wellensittiche inzwischen besser miteinander auskommen, kann es sein, dass da einer unverhofft aggressiv wird. Ich habe so eine Dame, die ist die meiste Zeit sehr lieb, kann aber ganz plötzlich ziemlich rabiat werden und Artgenossen hacken, zwicken oder feste schubsen. Da halte ich ein Auge drauf. In solchen Fällen kann es mitunter zu fiesen Verletzungen kommen.

    Es ist gut, dass Du sie getrennt hast. Welcher Züchter gibt einen viel zu jungen Wellensittich ab? Wahrscheinlich ein privater Hobbyzüchter, lese ab und an in den Ebay-Kleinanzeigen. dass bereits 4 Wochen alte und teilweise jüngere Tiere angeboten werden. :motz::eek: Das ist unverantwortlich. Es sind Babys, die man nicht einfach in einen Käfig setzen kann zu anderen älteren Artgenossen, die evtl. erst einmal ablehnend oder sogar feindlich reagieren. :geschockt:

    Ein so junger Wellensittich sitzt normalerweise noch weitere 2-4 Wochen bei seinen Eltern, bevor er abgegeben werden kann. Nun ist er bei Dir, findet aber weder die Fürsorge der Eltern, getrennt von Geschwistern, noch wird er weiter angelernt, dafür aber heftig angegriffen von den für ihn fremden älteren Wellis. Das finde ich sehr traurig. :(;(

    Was es nun braucht, ist viel Zuwendung für das Jungtier. :troest: Sprich ruhig mit dem kleinen Wellensittich, gönne ihm Zeit, sich alles in Ruhe anzusehen und kennenzulernen. Die Zusammenführung sollte dann stattfinden, wenn die bereits vorhandenen Wellis genügend Zeit hatten, den Neuankömmling zu beschnuppern. Das heißt, sie besuchen ihn auf dem separaten Käfig oder darin und sind friedlich miteinander. :knuddel: Du solltest aber immer möglichst dabei sein und die Situation beobachten.

    Im Januar waren die beiden Wellis auf jeden Fall raus. Nun ist bereits März, was hat sich in der Zwischenzeit so verändert, dass sie lieber in ihrer Voliere hocken? :kopfkratz:

    Wenn man Tiere von anderen Haltern übernimmt, erfährt man ggf. nie, wie sie dort lebten, wie ihr Tagesablauf war und wer sich wie um sie kümmerte und sich mit ihnen beschäftigte.

    Ich will Dir nicht zu nahe treten, Du meinst es gut mit Deinen Wellis, tust alles, um ihnen ein schönes Vogelleben zu geben.

    Vielleicht sind sie gerade damit überfordert? Vielleicht saßen sie vorher in einem eher karg ausgestatteten Käfig und wissen nun erst einmal gar nichts anzufangen mit all den tollen Sachen, die Du ihnen bietest? :huh:

    Ich würde an Deiner Stelle nicht ständig versuchen, sie so zu formen wie Du es von Deinen früheren Wellensittichen kennst. Jedes Tier hat einen eigenen Charakter. Ich habe unterschiedliche Welli-Persönlichkeiten kennengelernt, habe selbst Tiere aus Abgabe übernommen. Die einen sind selbstbewusst, keck und neugierig nach der Ankunft, andere müssen sich erst einmal erholen nach der Umstellung und kommen langsam an. :|

    Gib ihnen Zeit, habe Geduld und lass sie auch einfach mal nur für sich sein, so dass sie alles in Ruhe erkunden können. Wirf bitte nicht gleich die Flinte ins Korn und werde nicht frustriert, wenn sie sich nicht so entwickeln wie Du es Dir erhoffst. :(


    Beispiel: mein ältester Hahn (11 J) kam mit 3 Jahren zu mir und war ein ausgemusterter Zuchthahn. Der ist ohne mein Zutun handzahm geworden. Der Hahn (8 J), den ich als Jungvogel aufnahm, ist zwar zutraulich, aber absolut nicht handzahm.

    Ich lasse meine 4 Wellensittiche so sein wie sie nun mal sind. Diese Unterschiede machen sie doch aus wie uns Menschen.

    Liebenswert sind sie allemal. :)

    Erstmal vielen Dank für die lieben Rückmeldungen ??.

    Ich werde sie lieber im Käfig lassen.

    Annika ist ein kleiner Läufer und letztens am Teppich hängen geblieben. Sie konnte sich zwar selbst befreien aber ich wäre auch da gewesen um ihr zu helfen. Sie machen mir soviel Freude und jetzt ein Jahr bei mir und ich möchte kein Risiko eingehen ?. Beide sind im Charakter total unterschiedlich und ich war überrascht, daß man das so schnell raus hat ??. Sie haben einen schönen Käfig und viel zum Schaukeln und Schreddern. Manchmal wollen sie da garnicht raus ?. Also Entscheidung steht, vielen lieben Dank an alle ??

    Ich denke. dass Dir bei dem Gedanken, sie für die Dauer der Reha im geschlossenen Käfig zu halten, wohler ist. Klar, für die Wellensittiche ist das keine Ideallösung, aber würdest Du sie z.B. in eine Zoohandlung zur Pflege geben, könnten sie ebenfalls nicht raus. So bleiben sie wenigstens in ihrer vertrauten Umgebung und kennen sicher Deine Mutter bereits. :troest:


    Wenn Du Zeit und Lust hast, kannst Du Deine beiden Racker hier vorstellen, gern mit Fotos.

    Von Annika wissen wir nun, dass sie gern zu Fuß unterwegs ist. Wie ist Tommy so drauf? :wink:


    Bis bald... :)

    Das sind Vögelchen, und die sind für sich selber verantwortlich. Bei uns haben die Vögel ihr eigenes Wohnzimmer wie bei anderen das Wellizimmer, sie haben ihren Rückzugbereich, wo sie immer dann sind, wenn sie Langeweile schieben. und wenn neue Vögel kommen, denen wird, dass sofort mitgeteilt von den alten, die wir haben. Manche bleiben in der Volieren, aber die sind öfter den Vormittag draußen und sitzen auf dem Flugbaum am Fenster und schauen den Spatzen zu. Das Selbstvertrauen müssen sie haben und sie sind nicht umgeben von Helikopterbesitzern. Wenn wir dann nach Hause kommen, wird durchgezählt. das kennen die schon und stellen sich in Reih und Glied auf zum Durchzählen. :lach::lauteslachen:

    Eure Wellensittich-Haltung kenne ich von Fotos und aus Deinen Beiträgen. Die Vögel haben es bei Euch super getroffen. Du musst aber bedenken, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, den gefiederten Freunden einen eigenen Raum zu schenken mit allen erdenklichen Optionen für Spiel, Spaß usw. :luftsprung::lol::happy::lach2::tanz: Kann man vielleicht bedauern, lässt sich aber nicht in jedem Fall ändern und ist für einen Singlehaushalt vielleicht gar nicht nötig oder erwünscht.

    Ich bin vielleicht ängstlich inzwischen, aber seit mein selbstbewusster und flugsicherer Coco aus unerklärlichen Gründen gegen eine Schrankseite flog, obwohl das Möbel seit seiner Ankunft einige Jahre zuvor da stand, bin ich vorsichtig geworden. Der Kleine flog immer wie ein Düsenjäger synchron mit Rübe durch den Raum, auch an dem Tag. Coco hatte sich schnell bekriegt, nach 14 Tagen lag er unerwartet tot in der Voliere, wahrscheinlich eine Spätfolge des Aufpralls. :(


    Unfälle kann man nicht grundsätzlich vermeiden, auch nicht bei selbstbewussten Tieren, aber dennoch gut, wenn jemand da ist, der helfen kann. :wiederbelebung:

    Vielleicht mache ich mir zu viele Sorgen, aber ich hätte kein gutes Gefühl, wenn die Wellensittiche stundenweise bei offenem Tor allein auf sich gestellt wären, da selbst mal etwas sein kann, wenn man nur im anderen Zimmer ist. Habe ich selbst so erlebt, konnte dann aber rasch handeln.


    Wäre es möglich, dass Deine Mutter die Wellensittiche zu sich nimmt und sie dort unter Beobachtung nach dem Einleben raus lässt? Bei zwei Wellensittichen ist die Unterbringung ja wesentlich weniger problematisch als bei einem größeren Schwarm. :)

    Ich wünsche Safira viel Erfolg bei der unliebsamen Therapie, dass sie bald wieder ganz gesund ist.

    Schwester S. Mache Dir jetzt keine Vorwürfe, es ändert ja nichts mehr. Und wie gesagt, der Olli hat trotz allem ein gutes Alter erreicht.

    Ich habe oft gegrübelt, ob ich bei Daisy oder Fridolin hätte noch anders handeln müssen.

    Meine Schwester ist diejenige, die mich dann wieder aufbaut mit ihrer Sichtweise.

    Ich bin sicher, die meisten von uns fühlen sich verantwortlich und wollen nur das Beste für ihre Tiere. Wenn man bedenkt, dass die Tiere in der Natur keinen TA und keine Medizin zur Verfügung haben, ist das doch schon einiges mehr für unsere Wellensittiche.

    Tee wie Fenchel oder Kamille habe ich immer frisch im Haus, ebenso zarte Haferflocken, weil ich die selber gern mag.

    Das war jetzt so selbstverständlich, dass ich es nicht aufgeführt habe.

    Rotlichtlampe und mehrere Transportmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden.

    Am Wochenende könnte ich die TÄ im Nachbarhaus anrufen, sie wohnt auch in dem Haus. :)

    Seit sich im Nachbarhaus - für mich 2 Minuten entfernt - eine Kleintierpraxis niedergelassen hat, halte ich außer blutstillender Watte nichts mehr vor. Es ist zwar nicht direkt eine vogelkundige Tierärztin, aber wenn es sich um einen Notfall handelt, bin ich zumindest sehr schnell dort und kann dann von ihr erfahren, wie es weitergehen soll. :lesen:

    Wie Robby und Lenny sich mochten, ist bezaubernd.

    Ich hatte auch so einen kleinen klugen Nackedei namens Lulu. Willow und sie hingen sehr aneinander.

    Du solltest Deine Fotos auf externen Datenträgern speichern, mal so als Tipp. Sonst ergeht es Dir wie mir, als mein vorheriges Notebook plötzlich kaputt war und viele Dateien verlorengingen.

    Na ja, was soll ich sagen. Nachdem Rübe sich längere Zeit zu Leopold und Bonnie im anderen Käfig gesellt hatte, kam Ottilie auch noch dazu :huh: . Das Ende vom Lied war, dass Rübe allein in der Voliere schlief und Ottilie nicht mehr aus dem Käfig raus wollte. Sie war aber sehr friedlich, es lief also ruhig ab in der Nacht. Verstehe einer die Wellis. :irre::kopfkratz:

    Ich hoffe, dass es längere Zeit klappt mit der Harmonie. :|

    Danke für Deine Erfahrung mit Taifun. Leopold sitzt in einem separaten Käfig, allerdings mit Bonnie, die auch bereits älter ist.

    Allerdings möchte Leopold schon hin und wieder in die Voliere. Nachdem es aber zu diesen Rausschmissen kam, wird es nicht mehr möglich sein. Zum Glück ist er recht groß und breit, so dass nichts passiert ist. Leopold ist handzahm und sitzt ganz gerne bei mir auf der Hand bzw. klettert am Arm hoch. Er ist ein echtes Stehaufmännchen in jeder Hinsicht.

    Mit Deiner ersten Vermutung liegst Du wahrscheinlich richtig. Der Leopold ist halt alt und schwächelt hier und da.

    Allerdings hat Rübe ihm und Bonnie eben längere Zeit Gesellschaft geleistet und Ottilie musste sich allein beschäftigen.

    Ich werde alles im Auge behalten und hoffen, dass sich die Situation entspannt. :/:|