Beiträge von Budgies

    Wenn sich die Flugfähigkeit von Günni nicht verbessert, wäre es schön, er bekäme einen Freund. :troest:

    Ich würde in dem Fall nach einem Hahn schauen, vielleicht auch nicht ganz fit. Ich beobachte nämlich bei meinen, dass sich mein jüngerer Hahn meist lieb um den alten, inzwischen etwas gebrechlicheren Freund kümmert. Die Henne ist oft nicht nett zu ihm, will hacken und schubsen, wenn er ihr näher kommt oder nicht so schnell Platz machen kann für sie.

    Ich würde trotz alledem zu einem Tierarzt gehen, der vogelkundig ist. Es kann sein , dass nach einiger Zeit (1-2 Wochen) erst etwas sich an dem Vogel verändert.

    Ja, bitte mache das so. Ich habe meinen Coco verloren nach so einem Unfall. Er verhielt sich danach völlig normal wie immer, keine Kratzer, kein Blut, absolut keinerlei Auffälligkeiten, aber nach 14 Tagen lag er morgens tot in der Voliere. Vermutlich hatte der Aufprall innere Verletzungen wie etwa eine Hirnblutung verursacht.

    Ich will den Teufel nicht an die Wand malen oder Dir Angst einjagen, aber besser ist es, einmal den TA schauen zu lassen, ob etwas auffällig ist, zumal Dein Welli ab und an Schnappatmung hat.

    Wie verhält sich Dein Welli denn? Je nachdem, wie heftig der Aufprall war, kann es zu einer Gehirnerschütterung kommen.

    Das merkt man daran, dass der Vogel evtl. taumelt, spukt oder sich sonst auffällig verhält.

    Bitte auf keinen Fall Rotlichtlampe geben, das schadet nach Gegenfliegen mehr als es nützt.


    Wegen der Nasenhaut gehst Du vielleicht besser zu einem Tierarzt, der vogelkundig ist, um sicher zu sein, dass nichts Schlimmeres vorliegt. Selbst wenn der Vogel nicht blutet, kann es zu inneren Verletzungen und Blutungen kommen.


    Vor allem WICHTIG: Fensterscheiben, Spiegel an Schränken und Wänden abhängen. Sie irritieren die Vögel, weil sie die Begrenzung nicht erkennen. Du kannst auch mehrere Aufkleber benutzen für die Scheiben.


    Ich wünsche Deinem Welli, dass er sich nicht zu schlimm verletzt hat.

    Berichte doch bitte mal, wie es weitergeht.

    Tapeten an- oder abknabbern ist nicht nur nicht lustig, sondern für die Wellis sicher nicht gesund.

    Ich hatte als Kind ein Pärchen, bei dem die Henne hinter der Gardinenstange nicht nur die Tapete abknabberte, sondern gleich eine kleine Höhle in der Wand geschaffen hat.

    Vorschläge zur Ablenkung der Hennen bekamst Du schon. Vielleicht interessieren sich die Damen auch für leere Toiletten- oder Küchenrollen? Aber bitte vorher mögliche Kleberreste entfernen.

    Mir fiel vor 5 1/2 Jahren der Abschied von Daisy sehr, sehr schwer. Sie war nicht nur mein heimlicher Liebling, sondern umschwärmte Schwarmchefin, die viel Schabernack im Sinn hatte, aber auch gern kleine Kunststückchen vorführte, wenn die anderen drumherum saßen und staunten.

    Eigentlich vermisse ich jeden, der nicht mehr hier lebt. Es ist ja auch die eigene Lebenszeit, die nicht mehr zurückgeholt werden kann.

    Was mich betrifft, kann ich sagen, dass vor allem die Jahre mit meinem Kater Murmel sehr glückliche Jahre waren.


    Bei mir ist es nun der Leopold (11 Jahre), der sich immer und immer wieder aufrafft und einfach nur dabei sein möchte.

    Manches klappt nicht mehr gut bei ihm, z. B. das Popo putzen. Als aber vor einigen Tagen Rübe ihm dabei helfen wollte, :huh: wurde er schnell munterer, denn das gefiel Leopold überhaupt nicht. Seither putzt er sich wieder gründlicher. Er ist halt im Alter ein wenig garstig geworden; ich darf nicht mehr so oft kraulen, dann beißt er schon mal zu.


    Dass sich die "Alten" noch so schön in Euren Schwarm einfügen @Dieter01 , finde ich bemerkenswert. Ich hoffe, dass sie weiterhin eine gute Zeit haben werden. :|

    Ich freue mich für Dich, dass Du inzwischen mit einem Lächeln an Olli denken kannst. Er hat Dir mit seinen Talenten und seinem starken Lebenswillen trotz seiner Schübe viel Freude gemacht. Ich bin sowieso der Meinung, dass Tiere uns oft besser gut tun als manche Menschen.

    Der Lee hat so liebe, traurige Augen. :( <3 Bei Euch ist er in guten Händen, da wird er aufleben. Schön, dass er den Weg zu Euch gefunden hat. :)

    Ich wünsche ihm, dass die anderen Artgenossen ihn lieb aufnehmen und weiterhin friedlich mit ihm umgehen.

    Hoffe, er kann ein richtiges Welli-Leben noch längere Zeit genießen.

    Willkommen Kickflip,


    Ich kann mich der Meinung von Schwester S. nur anschließen und möchte Folgendes ergänzen:

    Es ist bekannt, dass Wellensittiche Schwarmvögel sind und nicht allein gehalten werden sollten.

    Nun ist Dein Wellensittich schon so viele Jahre nur an Menschen gewöhnt, dass es ihm vielleicht schwerfallen wird, sich auf Artgenossen einzulassen. Ich bin eigentlich immer dafür, einen Partnervogel aufzunehmen, man muss in dem Fall aber bedenken, dass es schwierig sein dürfte, einen etwa gleichaltrigen Wellensittich zu finden. Bei einem jüngeren Vogel dürfte es aus biologischer Sicht so sein, dass er überlebt - und dann? Es ist ein Kreislauf ohne Ende, wenn man den verbliebenen Welli nicht abgeben möchte.

    Für mich wird sich dieses Problem zukünftig ergeben. Meine drei Wellensittiche sind zwischen 7 und 11 Jahre alt. Bleibt einer übrig, was dann?


    Viele Grüße

    Budgies

    Hallo Schnedel,


    wünscht sich Deine Freundin denn 2 Wellensittiche? Von Tieren als Überraschungsgeschenk rate ich ab. Wenn es denn 2 Wellensittiche sein sollen, dann wären 2 Hennen ungünstig, da die miteinander zickig, zänkisch und aggressiv sein könnten. Zwei Hähne vertragen sich gut, ein Pärchen aus Henne und Hahn auch.

    Wenn sich denn die Freundin auf 2 Wellis zur Gesellschaft freut, wünsche ich viel Glück bei der Suche.


    Viele Grüße

    Budgies

    Deine Erklärung ist einleuchtend und für mich logisch. Tiere sind individuell und reagieren auch so. Ich lese aus Deinen Zeilen, wie sehr Du jeden einzelnen Deiner Wellensittiche vermisst mit ihren liebenswürdigen Charakteren und Verhaltensweisen.

    Du hast wohl recht, dass Bonnie ungestört gehen wollte, denn auch ihr Partner saß nicht bei ihr.

    Meine Daisy starb in meiner Hand. Sie kam an ihrem letzten Morgen nochmal raus, griff sich die Rolle, mit der sie immer mit mir gespielt hatte, war dann aber viel zu schwach, so dass ich sie aufnehmen konnte und halten bis zum Ende.

    Die Schilderung von der verletzten Amsel stimmt mich traurig. Mich besuchte auf dem Balkon meiner früheren Wohnung eine Drossel. Sie kam über einen längeren Zeitraum regelmäßig, kommunizierte irgendwann sogar mit mir. Kurz bevor ich dort wegen der veränderten widrigen Umstände nach vielen Jahren schweren Herzens wegzog, verschwand sie. Wie sehr hatte ich mir gewünscht, sie noch einmal zu sehen zum Abschied.

    So wie Du es erlebt hast und hier erzählst, geht mir das Sterben von Olli auch nahe. So einen langen Kampf wünscht man keinem Lebewesen. Man steht so hilflos davor.

    Ich habe ein wenig Angst, dass es Leopold so ergehen könnte. Das alte Dickerchen lebt so gern und rafft sich immer wieder auf, auch wenn er schwächer geworden ist.

    Das Vorsingen heute Morgen hat leider keinen Anklang gefunden. Rübe saß auf der Schaukel, schaute mich an und steckte sein Köpfchen ins Gefieder, um ein wenig zu schlummern. Einzig Ottilie ist wie immer lustig und fidel.


    Danke. :|

    Es sind diese wunderbaren, einzigartigen Erlebnisse, die wir mit unseren Wellensittichen machen. Dein Olli hatte Angewohnheiten, die meine nicht haben. Diese Momente, die Du schilderst, machen den Abschied besonders schwer.

    Die, die bereits gegangen sind, starben meist in meiner Hand, so dass ich sie wärmen und sanft streicheln konnte,.

    Traurig stimmt mich, dass Bonnie mich zum Schluss richtig böse ansah und sogar noch ein wenig zur Seite rückte, als ich sie leicht berühren wollte. Das hatte ich vorher bei keinem so erlebt, und ich grübele, warum? Sie war nicht zahm, aber ließ sich von mir immer helfen, wenn sie mal wieder Probleme hatte, irgendwo hinzuklettern. Sie stimmte tschilpend ein, wenn ich ihr vorsang. und manchmal verkündete sie lauthals, dass sie grün ist - also sie konnte "grün" plappern. Deshalb nannte ich sie später Fräulein Bonnie Grün.. Sie freute sich, wenn ich ihren Partner Rübe aufforderte, sie zu kraulen, weil er es dann tatsächlich tat.

    Und dann dieser böse Blick zum Ende...


    Dein Olli kroch gerne in Deine Pulloverärmel, mein Leopold gibt immer zwitschernde Laute von sich, wenn er auf meiner Hand sitzt. Er mag es, wenn wir auf den Laptop-Monitor schauen und er sich - für ihn ein anderer Welli . beobachten kann bei laufender Videokamera.


    Ja, mir stehen noch drei schwere Abschiede bei den Wellis bevor, hoffentlich nicht in naher Zukunft.

    Deine letzte Zeit mit Olli hattest Du in Beiträgen festgehalten. Es war sicher für Euch richtig, zusammen zu bleiben.

    Olli war etwas ängstlich, schreibst Du. Von meinen verbliebenen drei Wellis ist nur der Leopold handzahm. Rübe und Ottilie sind nicht scheu, quasseln auch gern mit mir, kommen aber nicht auf Hand oder Schulter.

    Ich glaube aber dennoch, dass, ganz gleich, wer übrig bleibt, jeder sich auf mich einstellen wird. Bei Rübe ist das sicher eher gegeben, da er schon so lange hier ist, aber auch Ottilie ist zugänglich. Dass Leopold seine Artgenossen überleben wird, ist aufgrund seines fortgeschrittenen Alters eher ausgeschlossen - aber wer weiß - er hat schon einige gehen sehen. die jünger waren.

    Ich nehme es hin wie es kommt und werde mich mit der Situation genauso arrangieren wie Du.

    Rübe und Bonnie kannten sich seit Sommer 2015, wobei sie erst seit 2019/2020 ein Paar waren, da beide vorher Partner/in verloren hatten.

    Ich rede mit ihm, wenn er am offenen Tor sitzt, aber er bleibt nicht lange sitzen, geht entweder rein in die Voliere, setzt sich auf deren Dach, auf einen Ast oder fliegt von einem Schrank zum anderen. Das Fenster hat größere Aufkleber, so dass er hoffentlich nicht dagegen fliegt.

    Ja, ich singe auch vor, und wenn Ottilie lustig mitmacht, fängt er ein wenig an zu tschilpen.

    Die restliche Zeit verbringt er traurig und still sitzend neben dem alten Leopold.


    Ich habe schon das Gefühl, dass eine Aufstockung mit neuen Artgenossen mehr Stimmung bringen würde.

    Wie Du, liebe Schwester S. , möchte ich aber keine weiteren Vögel aufnehmen, denn das würde ein Kreislauf ohne Ende bedeuten, wenn die Älteren nicht mehr sind.

    Wie Du möchte ich aber keinen, der vielleicht allein übrig bleibt, abgeben, da bin ich egoistisch, weil ich so sehr an jedem hänge (an Rübe mehr, da er als Jungvogel zu mir kam).

    Spielen tut er eigentlich nie, auch Wühlkisten oder Gitterbällchen interessieren Rübe nicht, da er immer mit den Hennen beschäftigt war.

    Ich hoffe, dass er den Verlust von Bonnie übersteht, es ist bereits seine dritte Partnerin nebst einer guten Freundin, die er im Laufe von 8 1/4 Jahren verloren hat.

    Seit Fräulein Bonnie Grün nicht mehr lebt, ist die Stimmung bei den drei verbliebenen Wellis eher gedrückt.

    Dass der alte Leopold meist sehr ruhig ist und oft schläft, ist nicht neu. Ottilie nutzt die veränderten Gegebenheiten und macht sich an Rübe ran. Der reagiert aber doch eher abweisend, sie ist ihm wohl zu energisch und quirlig.

    Rübe macht mir ein wenig Sorge. Gestern Nachmittag flog er irritiert durchs Zimmer, oft in Richtung Fenster, was er sonst nicht

    tat, setzt sich auf die Schränke, ruft und ruft und sucht wohl. Dann geht er in die Voliere und sitzt neben dem meist müden Leopold und ist ganz still.

    Ich hoffe, er verkraftet die Veränderung.

    Der Wellensittich guckt wie ein Hahn, wobei die Nasenhaut auch für mich eher nach Henne ausschaut.

    Wie schon geschrieben, ein Hahn passt auf jeden Fall, da zwei Hennen miteinander aggressiv sein könnten,

    Danke für Eure liebe Anteilnahme. :troest::troest: Es ist wirklich noch unbegreiflich für mich, dass Bonnie ging, zumal der Leopold eigentlich derjenige mit seinen 11 Jahren ist, der mir Sorge bereitet mit seinen Auf und Abs. Ich hoffe, dass er noch einige Zeit leben darf, so dass Rübe einen Freund hat. :troest2:

    Ansonsten ist da noch die quirlige Ottilie. Ich bekomme ein leicht beklemmendes Gefühl, wenn ich überlege, dass einer wahrscheinlich irgendwann allein da sitzt, verdränge aber den Gedanken und hoffe, dass es noch einige Jahre bis dahin ist.


    Ich hatte mich übrigens in der Aufregung verschrieben.

    Bonnie kam wie Vroni und Leopold im Sommer 2015 bereits hierher.