Schön nochmal von deinem kleinen zu lesen ist sie das an dem Apfel? ![]()
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Was machen eure Vögel gerade in diesem Augenblick?
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Ja genau?
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Bei uns ist die große Überraschung wohl gut angenommen worden. Der Federlose hat sich mal wieder etwas Zeit genommen und für uns etwas gebastelt. Gestern war das noch nicht so interessant, aber heute schon mehr.


Safira hat angefangen........ und in der unteren Etage ist Timmy auch dran

Das freut den Federlosen, dass dieses Teil so schnell zerlegt wird.
Manchmal ist weniger etwas mehr und sie finden das gaaanz tolle.


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komm, du hast das Bild falsch herum hier ins Forum herein gestellt

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Ich glaub eher, da war mal eine Fledermaus zwischen den Vorfahren. -
Seit Fräulein Bonnie Grün nicht mehr lebt, ist die Stimmung bei den drei verbliebenen Wellis eher gedrückt.
Dass der alte Leopold meist sehr ruhig ist und oft schläft, ist nicht neu. Ottilie nutzt die veränderten Gegebenheiten und macht sich an Rübe ran. Der reagiert aber doch eher abweisend, sie ist ihm wohl zu energisch und quirlig.
Rübe macht mir ein wenig Sorge. Gestern Nachmittag flog er irritiert durchs Zimmer, oft in Richtung Fenster, was er sonst nicht
tat, setzt sich auf die Schränke, ruft und ruft und sucht wohl. Dann geht er in die Voliere und sitzt neben dem meist müden Leopold und ist ganz still.
Ich hoffe, er verkraftet die Veränderung.
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Och, der arme Kerl. Er leidet wohl unter dem Verlust. Ich hoffe, er überwindet die Trauer bald.
Man sagt oft dem Unzertrennlichen nach, dass sie dem verstorbenen Partner bald folgen, weil sie so verliebt in ihren Partner sind. Aber Wellensittiche sind auch sehr sensibel.
Kannst du Rübe ein wenig beschäftigen und ablenken? Mit ihm reden, ihm was vorsingen? Oder wie wäre es, wenn du neue Routinen einführst? Wichtige Sachen beibehalten, aber irgendetwas neu einführen.
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Rübe und Bonnie kannten sich seit Sommer 2015, wobei sie erst seit 2019/2020 ein Paar waren, da beide vorher Partner/in verloren hatten.
Ich rede mit ihm, wenn er am offenen Tor sitzt, aber er bleibt nicht lange sitzen, geht entweder rein in die Voliere, setzt sich auf deren Dach, auf einen Ast oder fliegt von einem Schrank zum anderen. Das Fenster hat größere Aufkleber, so dass er hoffentlich nicht dagegen fliegt.
Ja, ich singe auch vor, und wenn Ottilie lustig mitmacht, fängt er ein wenig an zu tschilpen.
Die restliche Zeit verbringt er traurig und still sitzend neben dem alten Leopold.
Ich habe schon das Gefühl, dass eine Aufstockung mit neuen Artgenossen mehr Stimmung bringen würde.
Wie Du, liebe Schwester S. , möchte ich aber keine weiteren Vögel aufnehmen, denn das würde ein Kreislauf ohne Ende bedeuten, wenn die Älteren nicht mehr sind.
Wie Du möchte ich aber keinen, der vielleicht allein übrig bleibt, abgeben, da bin ich egoistisch, weil ich so sehr an jedem hänge (an Rübe mehr, da er als Jungvogel zu mir kam).
Spielen tut er eigentlich nie, auch Wühlkisten oder Gitterbällchen interessieren Rübe nicht, da er immer mit den Hennen beschäftigt war.
Ich hoffe, dass er den Verlust von Bonnie übersteht, es ist bereits seine dritte Partnerin nebst einer guten Freundin, die er im Laufe von 8 1/4 Jahren verloren hat.
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Stimmt, ich konnte Olli einfach nicht an andere abgeben. Er hatte ja öfter Megaschübe im Jahr und ich hatte einen Blick dafür, wenn es wieder kurz davor war, auszubrechen und habe sofort gegen gesteuert. Ich hätte ihn niemals ruhigen Gewissens in einen anderen Schwarm geben können, da ich Sorge hatte, dass es der Besitzer nicht rechtzeitig merkt, dass Olli Hilfe braucht. Nur ich kannte ihn gut genug, die neuen Besitzer würden ihn nicht kennen oder es ihm anmerken.
Olli war etwas ängstlich, er würde sich in einen neuen Schwarm, einer neuen Umgebung und fremden Menschen sowieso sehr schwer tun. Bei mir war es die Sorge wegen all der Dinge, die überwog, dass es für ihn einen frühzeitigen Tod bedeuten könnte. Und er hätte mit Sicherheit getrauert und das wäre auch negativer Stress für ihn.
So habe ich es ihm so schön wie möglich gemacht und war immer für ihn da. Auch für mich war es besser, ich hätte keine ruhige Minute gehabt und ständig daran gedacht, wie es ihm wohl im anderen Schwarm geht. Oder wenn mich seinetwegen eine Todesnachricht erreichte, dann hätte ich mir Vorwürfe gemacht, dass ich ihn einfach weggegeben habe.
Also, ich kann dich da gut verstehen. Besonders alte Wellis verpflanzt man nicht so gerne, an die hat man sich selber gewöhnt, die aber auch an uns und die Umgebung und alle Rituale, die man täglich abhält. Man muss abwägen, schafft es der Welli in der neuen Umgebung und lebt noch lange glücklich und man kann selbst gut damit leben, indem man einfach abschließt. Ich konnte es nicht, Olli war sowas wie mein Kind. Und ich habe wirklich versucht, ihm die fast zwei Jahre ohne Taifun schön zu gestalten. Er hatte ja auch noch ein schönes Unterhaltungsprogramm: Die Gartenvögel, die ich das ganze Jahr füttere, alle möglichen Arten kamen und er hatte richtig Spaß. Im Sommer war er immer mit mir und meiner Mutter auf der Terrasse und durfte die frische Luft genießen und hörte das Vogelzwitschern und es waren zwei sehr schöne Sommer. Er hat es wirklich genossen, auch ohne Taifun.
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Deine letzte Zeit mit Olli hattest Du in Beiträgen festgehalten. Es war sicher für Euch richtig, zusammen zu bleiben.
Olli war etwas ängstlich, schreibst Du. Von meinen verbliebenen drei Wellis ist nur der Leopold handzahm. Rübe und Ottilie sind nicht scheu, quasseln auch gern mit mir, kommen aber nicht auf Hand oder Schulter.
Ich glaube aber dennoch, dass, ganz gleich, wer übrig bleibt, jeder sich auf mich einstellen wird. Bei Rübe ist das sicher eher gegeben, da er schon so lange hier ist, aber auch Ottilie ist zugänglich. Dass Leopold seine Artgenossen überleben wird, ist aufgrund seines fortgeschrittenen Alters eher ausgeschlossen - aber wer weiß - er hat schon einige gehen sehen. die jünger waren.
Ich nehme es hin wie es kommt und werde mich mit der Situation genauso arrangieren wie Du.
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Ja, Olli war ängstlich und gleichzeitig mutig. Irgendwie hat er sich wie ein Weibchen benommen. Er kam auf meine Hand und das erste, was er machen musste, war ordentlich reinbeißen. Aber er kam selten freiwillig zu mir geflogen, ich musste ihn meistens abholen und dann blieb er auch nicht lange auf meiner Hand sitzen, es sei denn, ich hatte ein Smartphone in der Hand oder er fand etwas zum kaputtbeißen oder Flusen am Pulli.
Er hatte auch die Angewohnheit, immer seinen Kopf in meinen Ärmel zu stecken und stellte gleichzeitig sein Füßchen auf den Ärmelrand und gab dabei leise zwitschernde Geräusche ab, manchmal kletterte er fast rein in den Ärmel, dann konnte ich sein seidenweiches Köpfchen spüren.
Noch hast du einige Wellis, bis nur noch einer übrig bleibt, kann noch etwas Zeit vergehen. Wenn der zweite geht, fängt man schon an zu zittern und wenn dann der Letzte übrig bleibt, hängt man an dem besonders.
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Es sind diese wunderbaren, einzigartigen Erlebnisse, die wir mit unseren Wellensittichen machen. Dein Olli hatte Angewohnheiten, die meine nicht haben. Diese Momente, die Du schilderst, machen den Abschied besonders schwer.
Die, die bereits gegangen sind, starben meist in meiner Hand, so dass ich sie wärmen und sanft streicheln konnte,.
Traurig stimmt mich, dass Bonnie mich zum Schluss richtig böse ansah und sogar noch ein wenig zur Seite rückte, als ich sie leicht berühren wollte. Das hatte ich vorher bei keinem so erlebt, und ich grübele, warum? Sie war nicht zahm, aber ließ sich von mir immer helfen, wenn sie mal wieder Probleme hatte, irgendwo hinzuklettern. Sie stimmte tschilpend ein, wenn ich ihr vorsang. und manchmal verkündete sie lauthals, dass sie grün ist - also sie konnte "grün" plappern. Deshalb nannte ich sie später Fräulein Bonnie Grün.. Sie freute sich, wenn ich ihren Partner Rübe aufforderte, sie zu kraulen, weil er es dann tatsächlich tat.
Und dann dieser böse Blick zum Ende...
Dein Olli kroch gerne in Deine Pulloverärmel, mein Leopold gibt immer zwitschernde Laute von sich, wenn er auf meiner Hand sitzt. Er mag es, wenn wir auf den Laptop-Monitor schauen und er sich - für ihn ein anderer Welli . beobachten kann bei laufender Videokamera.
Ja, mir stehen noch drei schwere Abschiede bei den Wellis bevor, hoffentlich nicht in naher Zukunft.
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Traurig stimmt mich, dass Bonnie mich zum Schluss richtig böse ansah und sogar noch ein wenig zur Seite rückte, als ich sie leicht berühren wollte. Das hatte ich vorher bei keinem so erlebt, und ich grübele, warum?
Das kann ich gut verstehen, dass dich das traurig gemacht hat. Ich vermute es liegt daran, dass sie einfach nur alleine sterben wollen. Das ist schade, da ja eigentlich niemand - zumindest bei uns Menschen ist das so - alleine sterben will. Aber bei Tieren ist das eigentlich normal. Ich sehe draußen selten tote Vögel irgendwo herumliegen (außer die überfahrenen), wenn sie spüren, dass es soweit ist, verkriechen sie sich unter eine schützende Hecke und sterben alleine. Das ist ein Prozess, den sie akzeptieren, nur die letzten Sekunden, wenn sie keine Luft mehr bekommen, macht ihnen Angst, dann fangen sie an, unruhig zu werden.
Es kann auch sein, dass Bonnie nicht böse geguckt hat, sondern ängstlich. Ich kenne den Blick, wenn man stirbt, wird einem schwindelig oder man fällt im freien Fall in ein Loch oder man bekommt keine Luft mehr, das macht in dem Augenblick Angst.
Wir hatten im Jahr 2019 mal eine Amsel, die an der Brust verletzt war, sie kam immer zu mir in den Garten und holte sich Futter und Wasser ab, das ging über zwei Monate. Wir haben uns richtig an sie gewöhnt, aber sie pickte sich selber immer wieder in diese Wunde und das war ihr Todesurteil. Am letzten Tag kam sie noch einmal zu uns, hatte aber keinen Hunger mehr, sie wollte sich nur verabschieden, es tropfte Blut aus der Wunde, aber sie kam. Dann sahen wir sie nie wieder.
Vögel verabschieden sich meistens kurz vorher und dann wollen sie alleine sterben und zwar an einen geschützten Ort, wo sie sich sicher fühlen.
Ich hatte meinen Olli auch versucht, zu berühren, wenige Sekunden vor seinem Tod ließ er es zu, aber vorher wollte er auch nicht berührt werden. Er hat fast den ganzen Tag geschlafen, ging kurz nach 20.00 Uhr runter und wackelte da rum, da eine Lähmung ihm überfiel. er konnte seine Füße nicht mehr bewegen, dann seine Flügel nicht mehr, das machte ihm Angst. Es dauerte leider noch bis 21.00 Uhr, als er es endgültig geschafft hatte. Sein Schnabel ging auf und zu, weil er auch seine Atmung aussetzte. Es hat mir das Herz aus der Brust gerissen. Ich hatte immer gehofft, er schläft einfach so ein, fast so wie meine Micky, die auch den ganzen Tag verpennt hatte. Aber Olli war ein Kämpfer und ein wenig jünger als meine Micky.
Auch meine Miss Elli wollte nicht berührt werden und kroch immer weg, wenn ich sie wärmen wollte. Dabei war sie gar nicht ängstlich und kannte meine Hand gut. Sie konnte nicht hoch fliegen und ich musste sie öfter von Gardine etc. abpflücken. Sie drehte regelrecht wartend ihr Köpfchen in meine Richtung, damit ich sie da abhole. Aber sterben wollte sie alleine. Beim Sterben weiß man nicht, was in sie genau vorgeht, ob sie in dem Moment alles vergessen haben, dass man gut zu ihnen war und mehr oder weniger der Sicherheitstrieb durchkommt.
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Deine Erklärung ist einleuchtend und für mich logisch. Tiere sind individuell und reagieren auch so. Ich lese aus Deinen Zeilen, wie sehr Du jeden einzelnen Deiner Wellensittiche vermisst mit ihren liebenswürdigen Charakteren und Verhaltensweisen.
Du hast wohl recht, dass Bonnie ungestört gehen wollte, denn auch ihr Partner saß nicht bei ihr.
Meine Daisy starb in meiner Hand. Sie kam an ihrem letzten Morgen nochmal raus, griff sich die Rolle, mit der sie immer mit mir gespielt hatte, war dann aber viel zu schwach, so dass ich sie aufnehmen konnte und halten bis zum Ende.
Die Schilderung von der verletzten Amsel stimmt mich traurig. Mich besuchte auf dem Balkon meiner früheren Wohnung eine Drossel. Sie kam über einen längeren Zeitraum regelmäßig, kommunizierte irgendwann sogar mit mir. Kurz bevor ich dort wegen der veränderten widrigen Umstände nach vielen Jahren schweren Herzens wegzog, verschwand sie. Wie sehr hatte ich mir gewünscht, sie noch einmal zu sehen zum Abschied.
So wie Du es erlebt hast und hier erzählst, geht mir das Sterben von Olli auch nahe. So einen langen Kampf wünscht man keinem Lebewesen. Man steht so hilflos davor.
Ich habe ein wenig Angst, dass es Leopold so ergehen könnte. Das alte Dickerchen lebt so gern und rafft sich immer wieder auf, auch wenn er schwächer geworden ist.
Das Vorsingen heute Morgen hat leider keinen Anklang gefunden. Rübe saß auf der Schaukel, schaute mich an und steckte sein Köpfchen ins Gefieder, um ein wenig zu schlummern. Einzig Ottilie ist wie immer lustig und fidel.
Danke.

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Hallo Frühling

Meine beiden werden jetzt immer aktiver und spielen ausgiebig. Douggie liebt es einfach irgendwo runterzubaumeln, Carrie stubst sie dann meist an. Dann kommt sie wieder auf die Füsschen und entweder gibts Streit oder es wird gefüttert. Danach war es dann Zeit für ein kleines Schläfchen, um für die nächste Runde fit zu sein.

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da hast du aber 2 süße F(l)edermäuse

Kleiner Tipp am Rande, ich sehe da viele ausgefranste Seilenden, es wäre ratsam diese hin und wieder zu kürzen, damit das keine Kropfwickler geben können, das kann unangenehm werden und schlecht zu diagnostizieren beim Tierarzt
, es gibt da so Erfahrungen bei unseren Geiern, die haben dann und wann auch mal Langeweile und verschlucken beim Nuckeln dieser Enden schon mal etwas davon. -
Danke für den Tip, das mach ich. Douggie baumelt da einfach gerne dran herum. Sie greift sich das lose Ende mit der einen Kralle und lässt sich dann quasi fallen, so daß sie dann kopfüber schaukelt. Findet sie ganz toll. Aber dran nuckeln tun beide auch gerne. dann achte ich jetzt drauf. daß die Enden einigermassen glatt bleiben.

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wir denken auch immer ??daran,dass eigentlich Vögel ja keine Säugetiere sind, jedoch haben sie vieles von ihnen! ?


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Nach ca. 1Std zögerlichem Piepsen von beiden Seiten, kam dann auch mein Begrüssungskomitee
Die beiden haben Günni ruhig und freundlich aufgenommen und ihn ( glaub ich ), etwas beruhigt. Er möchte gerne zu den beiden , ich glaube er ist schockverliebt in Douggie
. Sie versuchte aber auch zu ihm reinzukommen, suchte den Eingang an seinem Käfig. (Vielleicht wollte sie aber auch nur an seine Hirse, weiss man bei ihr nicht so genau
)