Der stille Rückzug – Wenn sich engagierte Mitglieder zurückziehen

  • Diskussion zum Artikel Der stille Rückzug – Wenn sich engagierte Mitglieder zurückziehen:

    Zitat

    Der stille Rückzug – Wenn sich engagierte Mitglieder zurückziehen

    Erklärungen, Ursachen und was Communities daraus lernen können
    In vielen Online-Communities gibt es sie: die engagierten Mitglieder, die mit Herzblut dabei sind, Inhalte posten, andere unterstützen, Diskussionen anregen – und irgendwann plötzlich verschwinden. Kein Abschied, kein Hinweis, einfach Stille. Dieser stille Rückzug wirft Fragen auf – nicht nur bei anderen Mitgliedern, sondern auch bei der Administration.

    Warum

  • Hallo Schwester S.,


    du hast schon mehrfach solche Artikel wie obigen verlinkt. Auch wird oben auf der Seite auf die neue Blogreihe "Geankenoase" - aus der vermutlich die verlinkten Artikel stammen? - hingewiesen und ebenfalls verlinkt.


    Wenn ich beides anklicke, bekomme ich die Meldung:


    Zugriff verweigert

    Unzureichende Berechtigungen

    Der Zutritt zu dieser Seite ist Ihnen leider verwehrt. Sie besitzen nicht die notwendigen Zugriffsrechte, um diese Seite aufrufen zu können.


    Warum? Welche Berechtigungen fehlen? Bitte Berechtigungen erteilen.

    Gruß und schönen Tag wünschen Monika und Manfred mit Freddie, Johnny, Susi und Stevie :wink::welli:


    Unvergessen: Bubi, Hansi, Purzel, Stupsi, Flory, Speedy, Sweetie, Ricky, Tobi, Fifi, Timmi, Rocky, Leo, Tommi, Jimi, Strolchi, Angelo, Charlie, Sammy, Sunny, Benny und Lenny

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Flaeumchen,

    die Berechtigung hast du eigentlich automatisch, das ist so eingestellt, dass alle registrierten Mitglieder, die eine bestimmte Anzahl Tagen dabei sind und Beiträge geschrieben haben, lesen und antworten können. Du müsstest die Artikel aufrufen können.


    Ich habe allerdings jetzt noch einmal explizit angegeben, dass Stamm-Mitglieder auf jeden Fall die Seite aufrufen können.


    Ich kann mir das nur so erklären, dass dein Browser streikt. Wenn du noch einen anderen Browser hast, versuche es mal damit.

  • Nun funktioniert es, danke!

    Gruß und schönen Tag wünschen Monika und Manfred mit Freddie, Johnny, Susi und Stevie :wink::welli:


    Unvergessen: Bubi, Hansi, Purzel, Stupsi, Flory, Speedy, Sweetie, Ricky, Tobi, Fifi, Timmi, Rocky, Leo, Tommi, Jimi, Strolchi, Angelo, Charlie, Sammy, Sunny, Benny und Lenny

  • Ich hatte selbst vor mehreren Jahren einen solchen Rückzug vollzogen. Seinerzeit war ich von einem God-Mitglied in einem Gesundheitsforum zu einer Moderatoren im Admin-Team "aufgestiegen." Ohne Not und für mich damals unverständlich, entstand eine Konkurrenzsituation zwischen einem anderen Mod und mir. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich mich sehr für die Mitglieder eingesetzt habe, hauptsächlich um moralische Unterstützung aber auch Hinweise auf Links, Anlaufstellen und Ansprechpartner zu geben. Der andere Mod war allerdings nahezu 24 Stunden für die Leute online, gab sogar Ratschläge ohne medizinische Ausbildung, weil er Medizinprofessoren bei Veranstaltungen ansprach und oft zum Thema las. Schrieb ich einen Beitrag, widersprach er in Teilen in seiner Antwort usw. Er wollte sich ständig behaupten und mit seinem angelesenen Wissen glänzen.

    Ich zog mich langsam immer mehr zurück, stieg schließlich aus, legte mein Ehrenamt nieder.

    Wenig später las und hörte man nicht mehr von dem anderen Mod, bis wir Monate später erfuhren, dass er wohl aufgrund von Suizid verstorben war.

    Im Nachhinein tat er mir furchtbar leid, denn er brauchte die Aufmerksamkeit und Anerkennung im Forum viel dringender als ich.

  • Ich hatte selbst vor mehreren Jahren einen solchen Rückzug vollzogen. Seinerzeit war ich von einem God-Mitglied in einem Gesundheitsforum zu einer Moderatoren im Admin-Team "aufgestiegen." Ohne Not und für mich damals unverständlich, entstand eine Konkurrenzsituation zwischen einem anderen Mod und mir. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich mich sehr für die Mitglieder eingesetzt habe, hauptsächlich um moralische Unterstützung, aber auch Hinweise auf Links, Anlaufstellen und Ansprechpartner zu geben. Der andere Mod war allerdings nahezu 24 Stunden für die Leute online, gab sogar Ratschläge ohne medizinische Ausbildung, weil er Medizinprofessoren bei Veranstaltungen ansprach und oft zum Thema las. Schrieb ich einen Beitrag, widersprach er in Teilen in seiner Antwort usw. Er wollte sich ständig behaupten und mit seinem angelesenen Wissen glänzen.

    Ich zog mich langsam immer mehr zurück, stieg schließlich aus, legte mein Ehrenamt nieder.

    Wenig später las und hörte man nicht mehr von dem anderen Mod, bis wir Monate später erfuhren, dass er wohl aufgrund von Suizid verstorben war.

    Im Nachhinein tat er mir furchtbar leid, denn er brauchte die Aufmerksamkeit und Anerkennung im Forum viel dringender als ich.

    Liebe B., das liest sich ja echt schaurig. :mannomann: Das ist ein Nachteil von solchen Foren. Ich habe mich nicht umsonst dafür starkgemacht, dass hier keine Moderatoren herum schlawänzeln. Die Verantwortung für falsch verstandene Meinungen (ob sie gut oder böse) können sehr viele gar nicht überschauen, da wir den oder die Personen, - um die es dabei geht, weder kennen noch wissen wir in welch emotionalen Zustand er (sie) sich gerade befindet. :geschockt:

    Ich hoffe nur, dass ich nicht auch hier als "Klugschwätzer" abgetan werde. Ich versuche immer wieder jedem zu erklären, dass ich meine Erfahrungen hier teile. Ich weiß genau, dass es manchmal schwer ist, sich wieder abzunabeln und auch einige Tage sich mal nicht zu melden. Ich bin teilweise zu faul mich hier immer wieder abzumelden, deshalb sieht es auch so aus, als ob ich 24 Std. hier online bin. Aber sich zurückzuziehen, ist nicht immer die Lösung. Sondern eher eine Flucht und kein Selbstläufer, der für jede(n) gleichermaßen gut ist.

    Vielleicht wäre es besser gewesen, sich mit der Person über PN über das Problem auszutauschen. Ich habe es auch mal mit Schwester S. gemacht. Es war sehr aufschlussreich (glaube ich) für uns beide. Da ich es für sehr schwierig halte, dass so herüber zu bringen, zumal wir in keinem Geschützen-Raum uns bewegen,- so wie Foren in psychologischen Bereichen. :blumen: :daumen:     :blush:

  • Weißt Du Dieter, das Problem wurde im PN Bereich nicht als solches gesehen, also gab es keinen wirklichen Austausch und somit keinen Konsens/keine Lösung.

    Und sicher wirst Du als langjähriger Wellensittichhalter und Igel-/Tierschützer hier anerkannt, weil Du aus der Erfahrung berichten kannst. Es ist aber ein Unterschied, ob über Wellensittiche gesprochen wird oder über Tumorerkrankungen, ohne das Thema klein zu reden. Da muss vorsichtig agiert werden, denn medizinische Ratschläge dürfen nur Mediziner geben, aber nicht wie im Fall des Mannes Büroangestellte.


    Vielleicht hast Du recht, wenn Du meinst, dass Rückzug nicht unbedingt der bessere Weg ist. Man sollte nicht aufgeben. Ich bin halt anders veranlagt und gehe lieber, wenn meine Schmerzgrenze erreicht ist, bevor eine Situation völlig aus dem Ruder läuft. Man muss sich auch abgrenzen können.

  • Liebe B. ,ich wollte von dir keine Rechtfertigung zu deinem damaligen Rückzug. Dass es besonders schwer ist, mit Menschen zu kommunizieren, die eine Krebserkrankung haben, ist mir nur zu gute bewusst. Ich habe auch (nur am Rande erwähnt) eine Lymphknotenkrebserkrankung mit einer Darmentfernung hinter mir. Vielleicht gehöre ich dabei auch dann zu den Leuten, die sich da in andere Gleichgesinnte hineinversetzen können. Bei mir ist es schon ein Jahrzehnt her und ich weiß, ich bin ein anderer Mensch mit anderen Gedanken geworden. Nicht unbedingt umgänglicher, aber auch nicht zu sehr zynisch denen gegenüber, die meinen mir das Wasser nicht reichen zu können. Was zum Glück nicht so einfach darzustellen oder erklären ist, sondern durch Erlebnisse, die jeder auf seine Weise verarbeitet und es nach außen trägt. Ich habe zum Teil ein dickes Fell bekommen, jedoch kann ich es nicht jedem aufbürden und auch nicht durch Rückzug nachvollziehen.

    Ich gehöre zu den Menschen, die darüber versuchen zu reden, wenn ich meine einen vertrauten gefunden zu haben. Informationen über die damalige Erkrankung haben mir sehr geholfen. Auch Überlebensstatistiken, sind mir sehr gut zu Hilfe gekommen. Wenn du jedoch mit jemandem zusammen kommst, der keine Chance auf Heilung oder Verbesserung hast, sieht das schon sehr viel anders aus. Ob da dein Rückzug ihm am Arm vorbeigeht oder nicht, wirst du dir nicht auf deinen Zettel schreiben müssen. Was wir daraus machen und oder nicht machen, ist entscheidend. Ich hoffe, du hast dir daran keine Schuld gegeben. Du bist wie du bist und dir selbst verantwortlich. Ich habe mich damals an einen Gedanken festgehalten, der ungefähr so lautete: Es gibt 8 Milliarden Menschen auf der Welt, die Auswahl ist dann getroffen worden, wenn ich dran bin, dann ist das so. Mach das Beste daraus, was dir noch an Zeit auf diesem Planeten bleibt, ohne viel andere damit zu belasten.

    Das ist eine Art fürs Weiterleben, die nicht jeder sich aneignet. Ich treibe Sport so gut es noch geht engagiere mich ein wenig im Tierschutz und versuche so wenig wie möglich die Umwelt zu belasten durch mein dasein, in dem ich nicht unnötiger Weise durch die Welt laufe und die zerstöre. Das mit dem Rückzug habe ich gar nicht auf dem Plan und kann ich auch nicht weiter empfehlen, da ich nichts bewege damit. :nicken: :nono:

  • Du hattest mir vor einiger Zeit von Deiner Erkrankung erzählt. Ich wünsche Dir, dass Du weiterhin davon verschont bleibst. Hier zeigen sich wiederum unsere verschiedenen Mentalitäten. Du bist mittendrin, aktiv und pushed vorwärts. Ich war und bin von gutartigen Tumoren betroffen und schone mit den Diagnosen meine Toleranzgrenze.

    Und NEIN, der Mann hatte eher private Probleme mit Haus und Familie, darum auch die 24/7 Flucht ins Forum,