In der Natur haben Wellensittiche mitunter keine Wahl.
Beiträge von Wundervogel
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🔥 „Mythen rund um Wellensittiche“
Nach dem Thema: "Gibt es rote Wellensittiche" wird die Reihe demnächst fortgesetzt.
Ideen für weitere Themen:
„War früher wirklich alles besser in der Wellensittich-Haltung?“
„Brauchen Wellensittiche wirklich einen Käfig?“
„Ein Vogel allein – geht das gut?“
„Sprechen Wellensittiche nur, wenn sie sich wohlfühlen?“
„Sind Züchter automatisch die besseren Halter?“
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Danke für die Nettigkeit.
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Aber Du lebst dann ja, wie ich auch, im früheren "Papageien-Land".
Sittiche haben hier schon vor 45-50 Millionen Jahren gelebt, als es hier noch eine subtropische Meereslandschaft war.
Und wohl auch wieder zwischen 800 und 1500 n. Chr. in der mittelalterlichen Warmzeit mit den Halsbandsittichen.
Ein Spektakel, was sich in der heutigen zwischeneiszeitlichen Warmzeit gerade am Rhein wiederholt und sicher auch bald andere Warmgebiete in Deutschland erreichen wird.
Geografische Namen, Wappen und Namen von Personen erinnern daran.
Sittich ist übrigens auch ein deutscher Vorname, den man in der Geschichte immer wieder mal findet.
Der Deutsche Ritter, welcher Martin Luther auf die Wartburg entführte, ihm dort zum Adligen "Junker Jörg" machte und ihm die Manieren des Adels beibrachte, der Luther lange Zeit verpflegte und beschütze, während dieser die Bibel ins Deutsche übersetzte, das war Hans Sittich von Berlepsch, damals Burghauptmann der Wartburg.
Oder das ehemalige Kloster, heute ein Ort Sittichenbach. Damals begann dort der Kupferbergbau in Mitteldeutschland und mit ihm kam das "Finkenschlagen" und die Vogelzucht ins Land. Die Finken im Bergbau wurden Jahrhunderte später vom Kanarienvogel und dessen Zucht abgelöst.
Das Adelsgeschlecht der Berlepsch ist auch Mitbegründer des deutschen Vogelschutzes und hat die Bienenzucht
maßgeblich voran gebracht.
Den Vogelschutz gab es übrigens schon lange vor dem heutigen Tierschutz. Und im Gegensatz zum heutigen Tierschutz wurde damals große Erfolge in der Gesellschaft umgesetzt.
Man denke nur an die "Leipziger Lärchen" und die Nisthilfen!
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Ich möchte unerkannt bleiben....
.... auch (m)eine Lehre aus 3 Jahrzehnten Wellensittich-Foren.
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Ja. Aber ein Violett mit größerem Rotanteil.
Die australischen Züchter kommen der Sache noch näher und bezeichnen den Farbschlag mit "Amethyst".
Hier in Kombination mit einem Falben zeigt sich deutlich die vorhandene rote Strukturfarbe im Brust-und Schulterbereich.
Deutlich auch die rötlich-violette Cera!
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Ich werde den Begriff "Outback" tunlichst vermeiden!!
Aber das Klima und das Wetter ändern das Futterangebot im Lebensraum des Wellensittichs oftmals in rascher Reihenfolge oder auch mal jahrelang überhaupt nicht.
Erfahrene Züchter versuchen diese natürlichen Wechsel im Futterangebot des Wellensittichs nachzuvollziehen.
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Aber so etwas ist doch schön anzusehen. Hier in Mitteldeutschland gibt es mittlerweile einige solcher betretbaren Großvolieren, sogar im Zoo.
Ich halte mich da gerne auf und beobachte die Wellensittiche auch schon mal ein paar Stunden lang.
Es ist sehr interessant, wie manches Verhalten noch auf die alte Heimat, auf das Outback, hindeutet.
Ganz auffällig dabei, die Wellensittiche fliegen nie im Schwarm!
Weil die Schlüsselreize dafür in Gefangenschaft nicht vorhanden sind.
Wer das Outback nicht kennt, sollte im Inback den Wellensittich mit dem Star vergleichen. Dort ist das Verhalten ganz ähnlich.
Ich merke dies nur an, weil ich in Deutschland immer wieder lese, daß schon 3 bis 4 Wellensittiche als Schwarm bezeichnet werden.
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Das so jeder Halter tun, wie er will.
Aber ich sage hier, wie ich es sehe.
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Die australischen Züchter kommen der roten Strukturfarbe allmählich näher.....
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Welche Art von Nistkästen verwendet Ihr?
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Mit welcher Art von Nistkästen arbeitet Ihr?
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Man sollte so oft wie möglich Abstecher ins australische Outback machen?
Nun ja, ich verbringe meine Wochenenden regelmäßig dort! Gern auch die verlängerten mit Brückentag!

Das war doch im übertragenen Sinne gemeint!
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Aber ja. Schöne Bilder!
Es ist schön verblüffend, was man heute alles machen kann.
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Bei diesem Bild hätte Konrad Lorenz wohl Tränen in den Augen....
.... Es war seine Befürchtung, dass der Wellensittich das unendliche Leid der Haltung von Landschildkröten in der Zukunft teilen könnte.
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Als sekundäre Literatur zum Wellensittich kommen Reiseberichte und Tagebücher von Expeditionen ins Outback und natürlich die Aussagen der Aborigines in Betracht.
Es ist mühsam daraus die Lebensbedingungen und das Verhalten der Wellensittiche herauszufiltern.
Aber es lohnt sich!
Diese Erkenntnisse sind Gold wert für jeden Wellensittichfreund, der sich die Bodenständigkeit im Leben erhalten hat.
Denn der oberste Grundsatz jeder Tierhaltung ist, der Natur möglichst nahe zu kommen.
Also stets die eigene Haltung mit den Verhältnissen in der Natur zu vergleichen und dann kritisch zu bewerten.
Auch um das Leid der Tiere, resultierend aus falscher Haltung und vor allem falscher Fütterung zu reduzieren.
Früher brauchten Wellensittichhalter keinen Tierarzt!
Warum wohl?
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Schon nahe dran am Rubino, nur die Farbe und die Zeichnung stimmt nicht.....
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@An alle Leser!
Den Abstecher ins australische Outback sollte sich jeder Wellensittichfreund gönnen, so oft er Gelegenheit dazu hat.
Denn es ist die einfache Möglichkeit für jeden Wellensittichfreund selbst zu hinterfragen, ob Informationen zum Wellensittich wahr sein können oder nicht.
Der Wellensittich ist seit mindestens 5 Millionen Jahren im australischen Outback extrem perfekt an eine höchst lebensfeindliche Umgebung angepasst. Das entspricht auch Millionen von Generationen in der evolutionären Anpassung.
Der Vergleich mit der Natur ist deshalb der beste Prüfstein dafür, was Informationen zum Wellensittich taugen.
Gerade Tierschützer sollten sich mit dem Blick ins Outback hinterfragen, was sie so erzählen. Wer sich unter der australischen Sonne seine Augen nicht verblitzt, der verblitzt sich auch keine Augen an einem verchromten Käfig in Europa. Und wer einen Wüstenvogel täglich mit Obst und Gemüse füttert, der ignoriert völlig den Zustand der Umgebung, in welcher der Wellensittich lebt. Denn da gibt es monatelang, oft Jahrelang, nichts Grünes. Da wird nur überlebt und auch nicht gebrütet.
Schlimm ist nur, dass sich sogar die Tierärzte daran beteiligen.
Denkt einfach mal mit offenen Augen darüber nach!
Einzige Schwierigkeit dabei:
Man sollte sich über das australische Outback in der Sekundärliteratur informieren und nicht in der Wellensittichliteratur. Denn dort wird der Lebensraum des Wellensittichs nicht korrekt dargestellt.
Warum auch!?
So hat eben jeder seine Meinung. Mehr sage ich dazu nicht!
Jeder soll machen, was er will.
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Diese Entscheidung kann und möchte ich Ihnen nicht abnehmen.
Überlegen Sie es sich in aller Ruhe, ob Sie zukünftig ohne Wellensittiche leben wollen oder nicht.
Als Wellensittichfreund weiß ich, wie schwer solch eine Entscheidung ist und dass diese das eigene Leben verändert.
Aber nur Sie selbst kennen all die Gründe, welche in ihrer Situation für oder gegen eine fortwährende Wellensittichhaltung sprechen.
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Egal, was Sie jetzt tun, es wird mit den beiden Hennen nicht wieder so, wie es mal war!
Wellensittiche hält man am besten gegengeschlechtlich paarweise!
Sie sollten ihre Haltung bald darauf umstellen.
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Dann wünsche ich Ihnen allzeit eine glückliche Hand für ihre Wellensittiche!