Struppi haben wir gerade zur Stationären Behandlung zur Tierärztin gegeben

  • Unser Mega-Struppi hat wohl uns dazu genötigt, ihn zur stationären Behandlung zu geben. :eek: Er wurde von uns schon mal bis vor 2 Wochen mit Ampho gefüttert. Nachdem wir ihn herunter dosiert haben; hatte er mal mit seinem Kumpel gehustet, wenn er mal die Körnchen nicht entspelzt bekam. Seit dem haben wir dann das Futter umgestellt auf Pellets und alles getan, um ihm das Futter weicher zu machen, was jedoch mit, einsetzten der Mauser nicht mehr geholfen hat. Am Freitag habe ich dann Kot untersuchen lassen. er wog sonst 38 Gr. und am WE nur noch 34 und gestern 32 Gr. Er hatte natürlich einen Schub und wollte nicht futtern. Er schlief sehr viel. Eigentlich kein gutes Zeichen. Deshalb haben wir ihn dann heute zur TÄ gebracht. Struppi wird jetzt wohl auf Sonde gesetzt und morgen noch einmal auf eventuelle andere Infekte hin untersucht. Es ist auch möglich, dass er Aspergillus in ihm hat oder, oder, oder. :eek:

    Der Stress war auch für die anderen Wellis bei uns zu groß. Mal sehen, was dabei so noch herauskommt. Morgen wissen wir mehr........ ;(;(;(

    Nun brauchen wir mal alle Daumen die gedrückt werden können von euch. :wirdschon:

    So sah er aus als wir ihn bekamen im Oktober, mit Stockmauser,


    und so vor ein paar Tagen :angst:

    Wir hoffen mal, dass es nicht zu spät ist, für ihn. Da wir im letzten Jahr schon 2 Kandidaten an Macrohabdiose verloren haben. :weinen:

    • Offizieller Beitrag

    Oh, das hört sich nicht gut an. Hoffentlich verkraftet Struppi die stationäre Behandlung samt Ernährung über Sonde. Hauptsache er hat dort keinen Stress, obwohl er seine Kumpels wohl vermissen wird. Aber einen Versuch ist es wert.


    Ich drücke die Daumen, dass er alles übersteht und man auch herausfindet, was Struppi noch haben könnte. Denn es ist meistens so, Megas setzen sich gerne auf andere Erkrankungen drauf, also könnte durchaus eine Basiserkrankung vorliegen. Bei meinem Olli ist es leider ein Hormonproblem, er hat ja seit seinem 5. Lebensjahr eine braune Wachshaut, benimmt sich manchmal wie ein Weibchen, ist aber ein Männchen, lebt damit allerdings schon 4 weitere Jahre, aber sein Tumor an der Kloake wächst ständig. Und so könnte es bei Struppi auch sein, irgendetwas hormonelles oder organisches im Hintergrund. Und so etwas kann bereits in den Genen liegen, also Veranlagung oder Fehler bei der Aufzucht.

  • Ja, er hat gerade bei uns etwas Selbstvertrauen aufgebaut. Er war ja schon mal beim TA und er bzw. sie hat ihm auch keine gute Prognose gestellt. wenn es auch eine nicht behandelte Mega Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium ist, wird sie es beim Rö. auch am Drüsenmagen sehen und ihn eventuell erlösen. Ich möchte nicht den Vogel so lange, wie beim Nico ein halbes Jahr, mit allen Mitteln bis zum Schluss noch quälen.

  • Kleines Update zu dem Struppi: Die TÄ hat ihm einen Abstrich gemacht und muss morgen das auf ihn abgestimmte AB mit in die Sonde geben, er ist wohl sehr gut gelaunt und will raus. :rollauge: Leider hat er noch etwas abgenommen, ist jedoch noch nicht am unteren Limit. :bravo: Also es besteht erst einmal noch Hoffnung. :wirdschon: Er ist jedoch voller Bakterien, mit denen er nicht klarkommt, alleine. :daumen::troest: Bis morgen müssen wir erst einmal noch bangen um ihn und hoffen, dass wir etwas finden, um ihm eine Therapie zu verschaffen und ihn päppeln. erst dann kann man weitere Untersuchungen machen, wie rö. Er hat wohl noch eine Chance und wir kämpfen mit ihm. :pfeif::heiss:

  • Danke euch, der Kleine kann es gebrauchen. Wenn er es übersteht, dann nur, weil ihr ihm die Daumen gedrückt habt. Wir müssen dann uns etwas überlegen, damit er nicht wieder in diese immunschwache Phasen kommt, :nicken::kopfkratz: aber erst einmal muss er das überstehen. morgen kann ich Nachmittags wieder anrufen und bekomme dann hoffentlich gute Nachrichten. :ratlos::friede:

  • Danke der Nachfrage,

    ihm geht es wohl gut, aber er hat wohl jetzt erst einmal eine Doxyspritze bekommen und leider noch sein Gewicht nicht wieder zugelegt. die Tierärztin wird ihn wohl mit am Wochenende zu sich nach Hause nehmen, um ihn weiter zu päppeln.

    Wie sie sagte, besteht wohl noch eine Chance und er hat wohl im Krankenzimmer einen Kumpel, der mit ihm um die Wette quatscht. :bravo: Dieser muss wohl in der letzten Nacht aus seiner Wärmebox entfleucht sein und er ist wohl dann zu Struppi auf seine Box geklettert, um ihn dann seine Lebensgeschichte zu erzählen. :rollauge::mauer:

    Na dann ist ihm wenigstens nicht langweilig. es hörte sich so an, als ob dort immerhin was los ist. :groehl:

    wir haben schon gefragt, ob der Kumpel schon einen Besitzer hat. Der hat wohl auch einen eignen Federlosen. :wirdschon::bestfriend:

    Was macht den Olli? hast du mal versucht das Metacam zu bekommen? :pfeif:

    • Offizieller Beitrag

    Das hört sich ja schon mal nicht so schlecht an. Ich hätte immer Sorge, meine Vögel in einer Tierklinik zu lassen. Ein damaliger Tierarzt hatte so eine Art Scheune oder kleines Lager für solche Zwecke hergerichtet. Ich sollte damals schon meinen kranken Prinz dort lassen, aber mich hat das total abgeschreckt, die vielen verschiedenen Vögel in einen Raum, das war ein Geschrei von den größeren Papageien, und dazu war es in dem Raum auch noch schweinekalt. Meine Vögel hängen ja total aneinander und auch an mich und die Umgebung. Aber wenn sie so krank sind, dass sie kaum noch was mitbekommen oder schwach sind, wäre das eine Lösung, die ich ebenfalls in Betracht ziehen würde.


    Olli geht es unverändert. Schmerzen hat er noch keine. Aber nicht nur sein Tumor ist gewachsen, er hat im gesamten zugelegt, vermute mal, seine Leber macht nicht mehr lange. Irgendwie ist sein Fettstoffwechsel mit seinen 9 Jahren komplett durcheinander geraten.

  • In Struppis Krankenzimmer geht es ja recht lustig zu. Tja, das wäre natürlich zu schön um wahr zu sein, wenn der Quatschkopp bei ihm FELOlos wäre. Die mögen sich richtig dolle. Gute Besserung.

    Für Oli schaut es gar nicht gut aus, das mit der Fettleber könnte zutreffen. Oh Mann, ich wünsche ihm so sehr, dass er schnell gehen kann, es wird ja nicht mehr besser.

  • ?

    Olli geht es unverändert. Schmerzen hat er noch keine. Aber nicht nur sein Tumor ist gewachsen, er hat im gesamten zugelegt, vermute mal, seine Leber macht nicht mehr lange. Irgendwie ist sein Fettstoffwechsel mit seinen 9 Jahren komplett durcheinander geraten.


    Ich kann es sehr gut nachvollziehen, wenn du die Zustände bei dem TA gesehen hast. Hast du schon mal versucht deinem Olli etwas Leinsamen im fein gemahlenen Zustand zu geben über das Futter streuen es hilft auch beim Kot absetzten.

    :nono: Ich würde es auch nicht machen wollen dem Olli, der ja auch in deinem Leben ein gutes Stück ausgefüllt hat so in einer kalten Umgebung seine letzten Tage verbringen zu lassen. Wir versuchen auch es nicht so kaltzumachen und je länger ein Vogel bei uns war, desto mehr recht hat er auch würdevoll ins Hirseland zu gehen. Wir sind auch nicht immer so, wenn ein Vogel viele Schmerzen hat versuchen wir es mit Metacam ihm zu erleichtern, auch wenn er erlöst werden muss, so bekommt er es wenigstens nicht so mit. Wir hatten auch schon Schwarmchefs, die haben dafür gesorgt, dass der gesamte Schwarm völlig daneben war für mindestens 2-3 Monate. Dann haben wir die Voliere und den Flugbaum umgestaltet, um die Anderen zu zerstreuen. Die Schwarm Hierarchie war dann total durcheinander und alle haben gelitten,- mit uns eingeschlossen. :trauer::help:

    ich wünsche dir viel Kraft, es durch zustehen! :abschied:

  • Es stimmt, als meine von ihren Artgenossen sehr geschätzte und von mir sehr geliebte Schwarmchefin starb, waren die anderen Wellis fast 7 Wochen traurig, Sie wollten nicht mehr aus der Voliere, sie gaben so gut wie keinen Ton von sich. Erst als der zurückgelassene Partner sich erholte und das Zepter übernahm, ging es langsam bergauf.

    Es gibt vielleicht noch eine Möglichkeit, wie Olli das Absetzen des Kots erleichtert werden könnte. Mein ältester Welli, der inzwischen hin und wieder Verdauungsprobleme hat, verträgt verdünnten, ungesüßten Fenchel-/Kamillentee dann sehr gut. Dieser hat ihm bisher stets geholfen.

  • Kleines Update von Struppis Zustand: :bravo:


    Er hat wohl 2 Gr. zugelegt und das ist schon ein sehr gutes Zeichen, er hatte wohl an dem Montag auf der Waage 30 Gr. und ist jetzt bei 33 Gr. so eben die Praxis vom TA sie wiegen wohl immer zum selben Zeitpunkt. es geht ihm wohl besser. Wir hoffen, er ist jetzt über die Talsohle geschritten und wir sind schon sehr viel beruhigter. das Daumendrücken scheint geholfen zu haben. die Waage von uns sagte zwar 32 Gr. als wir ihn zum TA gebracht haben, aber egal wir hatten nicht immer zum gleichen Zeitpunkt gewogen. Bis 38 Gr. ist es noch ein weiter Weg. der Kumpel, der bei ihm ist, ist wohl auch noch bei ihm und er bekommt auch die Sonde, er hat den Oberschnabel zerfressen von einer bösen zu spät erkannten Chlamydien Infektion. Er muss wohl noch eine ganze Weile bei der TÄ bleiben, um zu sehen, ob der Schnabel nachwächst. ;(

  • @Dieter01 : Ich freue mich für Euch und vor allem für Euren Struppi. ??So kann es weitergehen, bis sein Normalgewicht erreicht und er stabil ist. Der Kumpel in der Klinik tut mir jetzt auch sehr leid, nachdem ich das gelesen habe.??

    Wollen wir ihm wünschen, dass auch er sich erholt.

    Allen alles Gute- und natürlich werden die Daumen weiterhin gedrückt.

  • update von Struppi: Leider hat er wieder abgenommen. Habe nur mit der Helferin gesprochen, sie hat ihn wohl verwechselt. der andere Vogel, der mit ihm die Sonde bekommt, hat wohl abgenommen. Struppi geht es unverändert gut oder so. Sie hat mir eben einen Schrecken eingejagt und hat sich gerade entschuldigt.

    Einmal editiert, zuletzt von Dieter01 () aus folgendem Grund: Korrektur