Wie seid ihr auf den Wellensittich gekommen?

    • Offizieller Beitrag

    Hi!


    Ist sicher interessant zu erfahren, wie ihr überhaupt dazu gekommen seid, Wellensittiche zu halten.


    Also bei mir war das ganz einfach:


    Ich war damals 11 Jahre alt und meine Eltern und ich wollten Sonntagnachmittags gerade die Wohnung verlassen. Da saß ein blaues Etwas auf unserem Durchgangsbalkon, wir wohnten damals im 4. Stock. Der Wellensittich ist also ziemlich hoch geflogen.


    Er war entkräftet und ließ sich deshalb auch ziemlich leicht in unseren Wohnungsflur hineindrängen. Wir gingen trotzdem und kamen nach 3 Stunden wieder, vorher haben wir jemanden Bescheid gesagt, der kurz darauf mit Käfig und Futter wieder kam.


    Es war ein kräftig blauer Wellensittich, heute vermute ich mal ein Normal Dunkelblauer. Wir tauften ihn Ronny. Kurze Zeit später fanden wir, er sollte nicht mehr so allein sein und holten ihm eine Jacky hinzu. Ronny starb kurze Zeit später und wir hatten Jacky erst einmal alleine. Später holten wir ihm einen Partner. Dieser Partner war aber ebenfalls eine Henne und hieß Olga.


    Seitdem hatten wir Wellensittiche. Da diese aber damals meistens im Alter von 3 - 4 Jahren starben und mir das immer so nahe ging, ließ ich damals die Wellensittichhaltung auslaufen, mittlerweile war ich verheiratet. Nach Bettys Tod gab es erst mal keinen Wellensittich mehr. Ich weiß nicht mehr wieviele Jahre ich das durchhielt. Aber irgendwann war es dann wieder soweit und wir holten uns wieder Wellensittiche ins Heim.


    Und jetzt seid ihr dran ;)

  • Ich habe bereits seit meinem 7. Lebensjahr Wellensittiche. Und das ist schon gaaaanz schön lange. Meine ersten beiden hießen Kuki und Maxi. Ich bekam sie von meinen Eltern zu Weihnachten. Sie haben mich natürlich sehr bei der Pflege unterstützt denn mit 7 ist man noch nicht wirklich reif dazu. Heute zählt mein Minischwarm 4 kleine Flieger die mir munter um den Kopf flattern wenn ich sie morgens aus dem Käfig lasse.

  • Hallo zusammen :)


    Ich hatte schon in frühster Kindheit 3 Wellensittiche. Derzeit leben bei mir 4 kleine Piloten. Davor hatte ich noch 5 kleine Flieger, die allerdings alle leider verstorben sind ;( und nun hoffentlich im Hirsehimmel einen schönen Platz gefunden haben.


    Liebe Grüße,


    Wellilove

  • Hi.

    Ich bin durch meinen Freund zu den Wellis gekommen.

    Er hatte in seiner Kindheit einen, Rambo. Und wollte wieder welche. Ich nicht. Was sollte ich denn auch bitte mit Wellensittichen anfangen?

    Tja, er war dann wirklich ausdauernd und hat mich jahrelang genervt. :D

    2016 hatte er gewonnen. Die ersten Zwei sind eingezogen, ein Pärchen.

    Die Dinge nahmen dann so ihren Lauf. Vor knapp drei Wochen gab es dann den letzten Neuzugang. Jetzt sind es 10. :love:

  • Wir hatten vor ca 25 Jahren einen, ich weiss noch wie ich ihm auf dem Autorücksitz in einer kleinen Schachtel in der Hand hielt auf den Weg nach Hause vom Zoogeschäft... Ich war da wohl irgendwie 6 Jahre alt oder so.

    Leider ist er nach ein paar Jahren entflogen.

    Viele Jahre vergingen...


    Dann hat meine Mutter wieder einen zu ihrem Geburtstag bekommen. Ja, auch nur einen... Leider, das ist 15 Jahre her und damals wussten wir es halt nicht besser. Etwa 5 Jahre später hat er dann durch Zufall einen Kumpel bekommen als mein Bruder einen Findling von der Straße aufgelesen hat.

    Leider hat er den Kumpel nicht mehr akzeptiert, so kam dann Nr.3 kurz darauf auch dazu. Ein Jahr danach habe ich dann noch einen Findling von der Straße aufgelesen, und es waren 4....


    Und so kamen und gingen sie dann immer wieder.


    Nachdem 4. kamen dann aber nur noch Abgabevögel aus verschiedenen Vermittlungen dazu und natürlich gibt es keine Einzelhaltung mehr. :)

  • Moin zusammen,

    ich kann mich erinnern, dass mein Vater früher eine sehr große Voliere in unserem Garten hatten mit Finken und Wellensittich. Ich habe das immer bewundert als kleines Kind. Wir hatten damals einen Hof mit vielen verschiedenen

    Tieren. Als ich bei meinen Eltern Auszug hatte ich immer Katzen, später Hamster und Rennmause.

    Dann wollte ein Freund für 4 Wochen in den Urlaub, der hatte 2 Wellis. Da wo sie sonst in der Urlaubzeit waren ging leider

    in dem Jahr nichts. Dann viel Ihm ein das ich im Zoofachhandel gearbeitet habe und frage, ob ich Jimmy und Lucy

    in den 4 Wochen Urlaub nehmen könnt, ich sagte ja kein Problem.

    Es hatte mir so viel freue gemacht mit den beiden Wellis und hatte gefragt ob ich Jimmy und Lucy noch eine weile behalten darf nach dem Urlaub. Er war und ist sehr stark in seiner Arbeit eingebunden und hatte für die beiden Wellis kaum Zeit. Ab und an kam er nach der Arbeit kurz vorbei um nach seinen Flauschis zu gucken und kam zu dem Entschluss das Jimmy und Lucy es doch viel besser bei mir hätten, den ganzen Tag draußen, Lucy Flugunfähig hatte ich einen Kletterturm gebaut und hatte Lucy noch 4,5 Jahre und den Jimmy 5 Jahre. Lucy wurde insgesamt 7,5 Jahre und Jimmy 10 Jahre. Als Lucy Ihren Koffer für das Hirseland gepackt hat, habe ich für Jimmy eine Junge neue Partnerin geholt, die haben sich gut verstanden. Als Jimmy seinen Koffer für das Hirseland gepackt hat, habe ich dann den Bubi geholt und etwas später noch Kiwi und Fee. Ich bereue nichts und bin Glücklich mit meinen 4 süßen Wellis.

    Das ist meine Geschichte wie ich zu den Wellis kam.

    Martina <3     :)

  • Ich hatte als Kind zebrafinken . Und hab in meiner ersten Wohnung einen Wellensittich gekauft ich ließ mich überreden ihn zu vergesellschaften und gab ihn weg. Fast 20 Jahre später hatte ich endlich Zeit Raum und musse mir das nochmal zu überlegen und startete einen dritten Versuch der aus einem Notfall und einem jungvogel Bestand. Der Notfall hatte bei mir noch 4 schöne Jahre und den jungvogel kaufte ich einen neuen Partner. Und so hatte ich in den letzten 15 Jahren immer leben in der Bude.

  • Wellensittiche sind meine Lieblingstiere. Mit 16 war ich in eine Reha und als sie zuende war und meine Eltern mich abholten, haben sie mir einen Wellensittich geschenkt, die schon Zuhause war. Luna ist dann aber leider nach wenigen Tagen gestorben. In einem Raum war leider Schimmel und meine Eltern haben nicht daran gedacht und sie da untergebracht und weil es im Dezember war, schön die Heizung an gemacht, damit Luna es warm hat.

    Als Luna dan gestorben ist sind meine Eltern mit mir zum selben Züchter von Luna, weil auch der Züchter sie sehen wollte und ich durfte mir dann noch einen aussuchen. Das war dann Hansi und leider war er dan erstmal ein halbes Jahr alleine. Ich hatte versucht meine Eltern umzustimmen, aber sie hielten es nicht für nötig bis meine Schwester es klar gestellt hat, das Wellensittiche Artgenossen brauchen. Und so hat Hansi dan Mona als Partnerin bekommen. Weil beide total flugfaul waren haben meine Eltern mir dann Sunny zu Weihnachten geschenkt. Ja und seit dem halte ich auch Wellis. :)

  • Mit 9 Jahren bekam ich einen Wellensittich zu Weihnachten geschenkt.

    Er war Blau-Weiß und sehr jung. Wir ließen ihn aus dem Käfig raus, damit er fliegen konnte.

    Er flog uns an und wollte auf uns landen. Wir hatten Angst vor seinen Anflugmanövern und duckten uns.

    Wir hatten keine Ahnung, obwohl wir sogar ein kleines Büchlein über die Haltung dieser Vögel zum Nachlesen besaßen. Das Buch war so alt wie jene Zeit damals, die 1970er.

    Mein Wellensittich wurde sehr zahm, lernte sprechen und blieb die ganzen 6 Jahre seines Lebens alleine.

    Seine Kumpeline war ein Plastikvogel, die Tweety von Disney.

    Er starb, als ich 15 war. Ich hatte andere Sachen (Parties, Jungs...) im Kopf in diesem Alter.

    Sein Tod hat mich trotzdem umgehauen.

    Danach hatte ich nie wieder einen Einzelwelli bei mir zuhause.

    Zurzeit sind es 8.

  • Ich habe meinen ersten Wellensittich als viel zu kleines Kind vor einigen Jahrzehnten auf dem Rummelplatz anlässlich eines regionalen Feiertags gelost. Ich wollte eigentlich eine Trillerpfeife, durfte aber nur ein Los für 20 Pfennig kaufen und das war der Hauptgewinn:


    Ein adulter dunkelgrüner Wellensittichhahn samt großen Käfig, Zubehör und 5 kg Wellensittichfutter.

    Meine Eltern hatten also allerhand zu tragen.


    Meine Eltern haben den Vogel mit anderen versorgt bis ich etwa 10 Jahre alt war, ab da war es meine Aufgabe.


    Jahre später habe ich die Wellensittiche nicht mehr selbst versorgen können und diese Aufgabe ging zurück auf meine Eltern.


    Dieser Vogel wurde 17 Jahre alt und starb ohne äußerlich erkennbare Schwäche und fiel einfach zu Boden.


    Immer wenn ich zu Hause war, erweckte Hansi, so hieß er, mein Interesse als Schüler, Student oder Naturwissenschaftler.

    Seltsamerweise hab ich bis heute sehr viele "Bilder" von und mit ihm im Kopf.


    Ich glaube, dass dieser Wellensittich ein Umstand war, der mein Leben initial so beeinflusst hat, dass ich später Wellensittiche gezüchtet und erforscht habe.

    Und er war wohl auch der Weichensteller dafür, dass ich neben den Naturwissenschaften in der Fliegerei meine Berufung fand.


    An einen der schlimmsten Tage in meinem Leben dann, wollte es der Zufall oder die Vorsehung, dass ich vollkommen unverhofft auf freifliegende Wellensittiche traf.

    Als ich mit fast schon ein wenig krimineller Energie den Halter diese Fluges ausfindig machte, begann eine lange Freundschaft, die mich lehrte, wie man Wellensittiche auch offen halten kann.

    Ein Eigenbrötler in Sachen Wellensittichhaltung, der dem Duke of Bedford folgte, und mehr über Wellensittiche wusste, als jeder andere Mensch, den ich jemals kennengelernt habe.


    Wellensittiche können unser Leben sehr schön machen und bereichern.

  • Ja. Diese Geschichte ist schon außergewöhnlich, vor allem in ihrer Zeit, als die gesellschaftlichen und politischen Uhren noch ganz anders liefen. Mein späterer Freund, nennen wir ihn Carl, war ein Eigenbrötler und machte als Rentner sein eigenes Ding, abgeschottet auf seinen abgelegenen Hof. Irgendwann hatte er ein Buch des Marquess of Tavistock, dem späteren 12. Duke of Bedford, bekommen und nach dem Lesen dieses Buchs war er begeistert für den Gedanken, seine Wellensittiche frei fliegen zu lassen. Er folgte den Anregungen dieser Literatur, hatte glücklicherweise die erforderlichen Voraussetzungen an Grund und Boden und kopierte Bedford's Gedankenansatz erfolgreich. Seine Verluste hielten sich anfangs in Grenzen und wurden in der Zucht mehr als ausgeglichen. Einige Jahre später änderte sich die Situation, weil sich einige Falken etablierten.

    Wellensittiche frei fliegen zu sehen, veränderte mein Bild vom Wellensittich vollständig. Von da an habe ich mich darum bemüht, mehr über die Lebensweise des Wellensittichs im australischen Outback zu erfahren. Der Wellensittich ist auf seine Weise tatsächlich ein Wundervogel, wie er von Kennern immer wieder bezeichnet wird. Und über sein Leben im Outback ist der breiten Masse an Wellensittichfreunden heute kaum mehr bekannt, als zu Zeiten Alfred Brehms.

    Der Mainstream einschließlich dem Tierschutz informiert heute über einen Wellensittich, den es so in der freien Natur überhaupt nicht gibt. Und darin sind auch die Gründe verborgen, dass Wellensittiche nicht mehr alt werden. Wäre jemand bösartig, könnte er behaupten, den Empfehlungen des Mainstreams und Tierschutzes nach wird der Wellensittich heute so gehalten, dass möglichst viel Geld an der Wellensittichhaltung verdient werden

    kann. Ich schreibe dies wieder etwas kryptisch, weil ich hier weder Streit noch Shitstorm provozieren will.

    Es ist meine Meinung, wenn es wem nicht passt, dann möge er lächeln und meinen Text ignorieren.

  • Wenn hier in Deutschland ein etwa 10-jähriges Kind einen Wellensittich in der Hand so sehr zusammendrückt, dass dieser nicht atmen kann, dann ist dieser Vogel nach 1 Minute oder wenig mehr hinüber.


    Umgekehrt stehen die Chancen zum Überleben für Menschen im Lebensraum des Wellensittichs nicht viel besser. Es gibt weite Bereiche im Outback, also dem normalen Lebensraum unseres Wellensittichs, die so lebensfeindlich sind, dass selbst Leute mit Überlebenstraining keine 7 Tage ohne Ausrüstung überleben könnten. Normale Menschen in der Regel keine 3 bis 4 Tage, wenn überhaupt, denn es gibt giftige Getier verschiedener Art.


    Die Aborigines nutzen den Wellensittich schon seit 60 Tausend Jahren als Zeigertier und verehren ihn in ihrer Naturreligion in ganz besonderer Art und Weise. Er hat bei den Aborigines sogar seinen eigenen Stern am Himmelszelt, so sehr wurde er geschätzt und verehrt.


    Der Wellensittich kann, je nach Umgebungstemperatur, lange Zeit ohne Trinkwasser auskommen.

    Bei Temperaturen um 20°C kann er seinen gesamten Wasserbedarf aus dem Stoffwechsel decken.


    Wird Nahrung oder Wasser knapp, dann gehen die alterfahrenen alpha-Hähne auf Höhenflug bis zu mehreren Kilometern. So können Sie den Zustand der Vegetation im Umkreis von 300 km beurteilen und überblicken dabei knapp 2000 km^2.

  • Das ist sehr interessant, da hattest du einen regen Partner im Leben in deinem Leben mit dem du dich austauschen könntest sicherlich in vielerlei Hinsicht. Es ist bemerkenswert im Leben auf Menschen zu treffen die für eine Sache glühen sie umsetzen und Zeitlebens daran festhalten. Ich liebe solche Beständigkeit in Menschen weil sie mir ruhe geben und zeigen was Recht ist. Ich hatte so einen klugix Austausch mit meinem Vater. Der hat Sommer wie Winter in seinen letzten Jahren Wildvögel gefüttert. Es war erstaunlich wie zutraulich die geworden sind sicherlich viele Spatzen bei aber da hatte er abends auf dem Hof seine Freude. Auch sonst welltmaennisch wird mir der Austausch mit meinem Vater sehr fehlen. Meine Tante ist Hebamme in Kanada sie hat dort einige Jahre praktiziert und sie hätte so einen Austausch mit ihrem Mann der Heilpraktiker war. Nach ihrem erzählen sind viele Naturheilmittel dort genauso verbreitet wie bei uns die Schulmedizin. Als ihr Mann verstarb machte sie hier nochmal ne Schulung um evtl wieder hier zu arbeiten. Aber sie hat sehr schnell festgestellt das das nicht mehr ihre Heimat ist. Weil sie Gelerntes wissen aus Kanada hier einfrieren müsste. Lange Rede kurzer Sinn so ein Austausch ist verdammt wertvoll und man kann ihn als Lebensglück bezeichnen. Liebe Grüße dir und einen schönen Abend. <3

  • Ich finde es ist etwas besonders Schönes und sehr Wertvolles, ab und an, selten, Menschen zu begegnen, mit denen man sich besonders verbunden fühlt. Dann spürt man bald die daraus entspringen Synergie und plötzlich kann 1 + 1 auch gleich 3, 4 oder fünf sein. Wenn dann noch die gegenseitige Achtung und der Respekt untereinander stimmt, dann kann man Wertvolles schaffen.

  • @ anfrea


    Der Wellensittich-Stern ist übrigens Kappa-Scorpius, einer der Sterne im Schwanz des Skorpion-Sternbildes. Er ist mit bloßem Auge gut am südlichen Sternhimmel erkennbar.

    Die Aborigines nennen in für gewöhnlich "Gidjirrigaa". Das ist eine stammesübergreifender Begriff der Aborigines für den Wellensittich. Die Aborigines hatten um 1800 noch etwa 700 Stämme bzw. Völker mit etwa 300 verschiedenen Sprachen und etwa 800 Dialekten. Gidjirrigaa oder lautähnlich heisst der Wellensittich bei den allermeisten Stämmen.

    Der häufig genannte Begriff "Betcherry 'gah" oder ähnlich, aus dem sich später das englische Wort "Budgerigar" für den Wellensittich abgeleitet hat, stammt aus dem ersten sich gebildeten Pitch-in-Australoenglisch in New Holland bzw. New-South-Wallis nach 1788. Mit diesem Pitch-in verständigten sich die Europäer und die Aborigines untereinander. Kein Aborigines verwendet Betcherry gah in seiner Heimatsprache für den Wellensittich!


    Ich wünsche Dir einen schönen Abend und später eine gute Nacht.


    Liebe Grüße

    Wundervogel

  • @ Budgiemommy,


    Die Aborigines verehren den Wellensittich auch in ihrer Naturreligion, speziell im Budgerigar-Dreaming. Verschiedene Stämme bewahren dieses Wissen und geben es an alle anderen weiter. Bei der Initialisierung am Ende der Jugendzeit, wird bei vielen Stämmen nur dann ein Jüngling zum Krieger, wenn er den Prüfungen des Budgerigar-Dreamings gerecht wird. Dazu gehört es beispielsweise, die Umgebungskarte von 200 Meilen zu tanzen. Dieser Tanz und das Wissen zum Wellensittich bewahrt den Krieger vor tödlichen Hunger und Durst, wenn ihm die Orientierung verloren gegangen ist.

    Der Wellensittich wird auch von den Weisen der Aborigines als Vogel der Klugheit, des Friedens und der Verständigung gewertet. Und er ist der Wundervogel des trockenen Outbacks, denn er sei der einzige Vogel im Outback, der vorher weiß, wo und wann es regnet, und damit die Umgebung zum Leben erwacht.

    So nutzen die Aborigines den Wellensittich wahrscheinlich schon 60000 Jahre als Zeigertier zum Überleben, wenn in der lebensfeindlichen Umgebung des Oufbacks der Tod durch Hunger und Durst droht.

    Wir Europäer kennen so etwas nicht, aber die Aborigines erlebten solches regelmäßig mehrfach in ihrem Leben.

    Und wenn die Wellensittiche hoch in den Himmel fliegend kreisen und dann fast unsichtbar werden, dann wird es Zeit einen Brunnen im nächsten Creek zu graben.


    Liebe Grüße

    wundervogel