Beiträge von Budgies

    Das sind alles gute Gründe für Deine Entscheidung gegen eine weitere Wellensittich-Haltung.

    Ich wünschte, mehr Menschen würden sich einen Kopf machen. bevor sie Tiere bei sich aufnehmen.

    Wenn man sich wirklich mit den Wellensittichen oder auch anderen Haustieren beschäftigt, kann eine

    sehr enge Bindung entstehen, selbst wenn sie nicht zahm sind.

    Ich habe zwar eine hilfsbereite Schwester, die sich um meine Wellis kümmern würde, falls ich ausfalle, aber zu sich

    holen kann sie die nicht, weil mein Schwager COPD (Lungenerkrankung) hat. Unsere Mutter ist 86 Jahre, inzwischen schwer vergesslich, geht also sicher nicht.

    Dass Olli die wenigen letzten Jahre allein blieb, war in seinem Fall vernünftig. Mein alter Nymphensittich Carlo war auch knapp 2 Jahre allein in seinem Bauer (aber durchaus fröhlich pfeifend), er war immer etwas aggressiv und besitzergreifend gewesen, zudem über 20 Jahre alt. Ich wollte dann keinen weiteren Nymphensittich mehr haben, mit den Wellensittichen kam er leider nur bedingt klar.

    Ich weiß nicht, wie ich Dich trösten kann, denn ich ahne, dass mir genau dieser Verlust mit tiefer Traurigkeit noch bevorsteht.

    Es sind ja nicht nur die Tiefs in der Tierhaltung, sondern auch die vielen guten Erlebnisse mit den Kleinen, die Emotionen auslösen. Mit meinem Kater z. B. verbinde ich eine wunderbare Zeit an meinem früheren Wohnort. Ich erzähle hin und wieder noch von meiner Wellensittichdame Daisy, die so clever und neugierig war, viel Schabernack im Sinn hatte. Es macht mich sehr traurig. dass dieses lebenslustige Wesen vor 4 1/2 Jahren so jung sterben musste an einem Tumor. Du siehst, es geht mir ganz ähnlich, der Platz hier reicht nicht, alles von jedem verlorenen Tier zu erzählen. Glaube mir, es wird mit der Zeit besser, weil man neue Eindrücke gewinnt, andere Erfahrungen macht.

    Du erwähntest in einem Beitrag, dass Du wie ich nicht gesund bist und auch gehbehindert. Ich hoffe, es gibt neben dem Forum noch weitere Interessen und Kontakte, so dass Du ein wenig abgelenkt wirst und auf längere Sicht nicht mehr so traurig bist..

    Oh je, das tut mir leid. Du hattest den Olli lange und längere Zeit allein. Da wächst das Gefühl der Zusammengehörigkeit und man empfindet den Verlust noch viel schlimmer. Ich werde hier immer wieder mal lesen um zu erfahren, ob Du tatsächlich ohne Wellis bleibst oder Dir doch wieder welche ins Haus holst.

    Da jedes Tier einen sehr eigenen Charakter hat, wird es nie wieder wie mit Olli sein, aber eben anders schön.


    Nachdem mein Kater 2004 verstorben war, habe ich mir Zeit gelassen für die Trauer und dann überlegt, ob ich wieder eine Katze haben möchte. So ähnlich liefen meine Gedanken ab, als mein letzter Nymphensittich starb. Ich entschloss mich dagegen, aber heute, nach so langer Zeit würde ich es vielleicht noch einmal mit einer Katze wagen, wenn meine Wellis in einigen Jahren nicht mehr sind. Vielleicht wird es dann aber auch "nur" ein Zwerghamster, die essen vegan wie ich.


    :trauer:

    Wenn ich die Bilder anklicke, öffnen sich insgesamt 10 Fotos.

    Nur auf Foto 5 von 10 ist für mich eindeutig ein Hahn erkennbar. :nicken:

    Bei Foto 3 tendiere ich zu einer Henne. Bei den anderen ist das :suess:

    Geschlecht für mich noch schlecht einschätzbar. :nixweiss:

    Alles, was Du schreibst, kann ich bestätigen. Die Selbstdarstellung oder auch die Darstellung von dem, wie man gern wäre, findet man zuhauf im Internet, weil sich der Wahrheitsgehalt der Aussagen in den wenigsten Fällen überprüfen lässt. Wenn man denn meint, selbst dem Wunsch nach Selbstoptimierung nicht zu entsprechen, muss halt anderes herhalten - in dem Fall die Wellensittiche, die Einkäufe, die Kochkünste, eigene Fertigkeiten, etc. Noch schlimmer läuft es bei Facebook, Instagram und Co., wenn der kleine Nachwuchs präsentiert wird, weil man zeigen will, dass man natürlich das hübscheste, intelligenteste und talentierteste Kind der Welt hat. Dass die Leute, die so viel Persönliches von sich preisgeben, sich selbst damit schaden können, kapieren sie nicht oder ignorieren es, weil die Sucht zum Vorzeigen überwiegt. Ich muss aber zur meiner Schande gestehen, dass auch ich oberflächlicher und in Teilen dekadent war in jüngeren Jahren. Da war das Internet aber nicht so verbreitet.

    Im Laufe der Zeit hatte ich mit nur wenigen Leuten in verschiedenen Foren PN ausgetauscht (außer als ich selbst Moderatorin war), weiß somit manches, was den öffentlich getragenen Heiligenschein schmälern würde...aber natürlich schweige ich und denke mir mein Teil.


    Zu rührend, wie der Kleine den Großen verwöhnt. So wie bei Tschibo und Timmy war es auch bei Leopold und Fridolin :love:

    Sorry, dass ich erst jetzt antworte. Meine Schwester und ich waren lange bei unserer Mutter. Gleichzeitig bitte ich Dich, es mir nicht übel zu nehmen, dass ich Deinen Namen jetzt nicht so direkt auf dem Schirm habe. :gnade:

    Ein wenig künstlerisch veranlagt war ich schon einige Zeit, aber eigentlich eher nicht was Fotos betrifft. Da bin ich zu wenig professionell, weshalb ich kaum welche poste.

    Ich bin auch im Sittich Cafe, allerdings schreibe ich nicht viel dort, verfolge auch die umfangreichen Threads mit den vielen Seiten nicht wirklich, lese nur quer.

    Wie das so in IT-Foren abgeht, hatten wir schon an anderer Stelle diskutiert. Manches läuft leider nach einiger Zeit aus dem Ruder, weil es immer wieder Leute gibt, die auf Ärger aus sind und bewusst provozieren oder welche, die sich zu wichtig nehmen und produzieren wollen. Insofern haben Du und meine Frau mein vollstes Verständnis für Eure Rückzieher aus manchen Bereichen im IT oder im echten Leben.

    Ich finde es begrüßenswert, wenn die Siggi hier weitermacht. Ihre langjährigen Erfahrungen sind wertvoll und nützlich.

    Habt einen guten Nachmittag. :)

    Kein Problem wegen der Namensverwechslung. :) Letztendlich hast Du mich doch erkannt, ja, ich bin die Wellness aus dem früheren Forum, und so heiße ich auch noch woanders. Und Du? Warst Du immer schon Dieter01? Tja, wir werden alle nicht jünger, ich bin inzwischen auch Anfang sechzig und kann es nicht fassen, wie die Jahre nach meinem 40. Geburtstag dahin flogen. Voliere schrubben samt kompletter Einrichtung nimmt schon recht viel Zeit bei mir in Anspruch. Wenn aber alles wieder so richtig frisch und rein ist, freue nicht nur ich mich. :) Leider gibt es in meinem Lebensumfeld niemanden, der meine Freude an der Haltung von Sittichen teilt, zum Glück mögen sie die Tiere aber. Nur mein Schwager, der eine Lungenerkrankung hat, meidet den Kontakt zu den Vögeln aus verständlichen Gründen. :ooops

    Ja, lieber Dieter, das sehe ich auch so, selbst wenn ich nicht die Corinna bin. :rollauge: , sondern eine Birgit. Schwamm drüber.

    Wenn meine Alten mal nicht mehr sind, was hoffentlich noch einige Jährchen entfernt liegt, dann weiß ich noch nicht, ob und welche Tiere ich bei mir aufnehmen werde. Es kommt auch immer auf die eigene Gesundheit an und jung bin ich auch nicht mehr, da werden es also keine jungen Nymphensittiche werden, die ja bis zu 30 Jahre alt werden können.

    Einige Deiner Wellensittiche sind in der Altersgruppe von meinen. Eigentlich ist es vernünftig wie Du es handhabst und immer wieder mal frisches, jüngeres Blut einbringst, dann fällt der Abschied von den älteren nicht ganz so schwer und man sitzt nicht ohne Vögel da.

    Ich hatte bis vor 4 1/2 Jahren mehr Wellensittiche und zwei sehr alte Nymphensittiche. Die jüngeren Wellis sind nacheinander über die Regenbogenbrücke geflogen aus ganz unterschiedlichen Gründen (Tumore, Unfall, vermutlich Herzanfall). Darum bin ich derzeit froh, dass der harte Kern von 4 sich wacker hält. :tanz::tanz::tanz::tanz:

    Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass Fridolin Chef war, denn er saß bei der vorigen Halterin nur mit einer Henne zusammen, die wohl durch die Wohnung flog, während der flugunfähige Fridolin brav wartete. Als sie verstarb, war er Monate allein mit Spiegel und Plastikvogel. :weinen:

    Ne, ne, der Rübe wird sich als Schwarmchef nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. So verrückt es klingt: gestern meinte ich, er soll doch mal wieder lieb sein, Freund sein mit Leopold und zu ihm gehen. Ich wiederhole manche Sätze in Kurzform, meistens kapiert er. Er tat es zu meinem Erstaunen tatsächlich, ist ja auch eigentlich der Kümmerer, setzte sich zum Leopold und wollte mit ihm schnäbeln. Der reagierte aber unwirsch und hackte nach Rübe, wollte seine Ruhe haben. Da habe ich die Situation falsch eingeschätzt, dachte, er fühlt sich einsam. Tja, Du kennst das sicher, es ist wie bei alten Leutchen, mal gut drauf, mal grantig. :]:motz::groehl:

    Ich gucke ja immer mal wieder bei den Kleinanzeigen oder im Tierheim. Einen etwa 5-jährigen Hahn zu finden, ist nicht so leicht. Vorgestern bot jemand seine 10,5 Jahre alte Henne an...die tat mir leid, aber 3 ältere Hennen wären doch ein wenig arg.

    Ich werde einige Zeit abwarten, wie sich die Lage entwickelt und ob Leopold sich von dem Verlust seines kleinen Freundes erholt. :daumendrück::|

    Was tut man nicht alles für die kleinen Racker.

    Sie machen so viel Freude und deshalb nimmt man gerne auch die Pflichten auf sich.

    So viel ausgebaut habe ich aber nicht, hätte auch nicht den Platz dafür und die

    Kondition, das alles zu bewerkstelligen.

    Das sind ja wahnsinnig viele tolle Möglichkeiten zum Klettern, Turnen, Spielen, Schreddern usw. :tanz::yahoo::lol:

    Poppi und Pixel scheint es auf jeden Fall schon einmal zu gefallen. :luftsprung:

    Klar, kurzfristig gehen auch getrennte Schlafzimmer.

    Ordnung halten, sauber machen müssen aber die Felos. :hihihi:

    Ich mache das, was Du vorschlägst alles bis auf den jüngeren Kumpel.

    Beim Futter gibt es öfters Abwechslung, Hirse auch nicht zu oft, weil die ansetzt.

    Einrichtung - also andere Holzteile wie Sitzbretter, Schaukeln usw. kriegen sie auch regelmäßig. Spielen tuen sie

    eigentlich alle nicht so oft mit irgendwelchen Dingen, turteln lieber. :erdrück: Einzig Ottilie wirft ab und an mit Bällchen und sonstigen kleineren Gegenständen vom Volieredach. Bonnie hat ihr kürzlich nachgeeifert. So ausdauernd spielfreudig wie meine Daisy es war, sind die beiden Damen aber nicht.

    Einen neuen jüngeren Welli möchte ich erst einmal nicht. Das mag egoistisch klingen, aber nach der traurigen Erfahrung

    mit Fridolin bin ich skeptisch. Meine 4 sind jetzt schon 5 bis 7 Jahre zusammen, da hat es ein Neuer schwer.

    Klar, so ein fescher junger Hahn würde wahrscheinlich die älteren Hennen anmachen und bekäme ordentlich Stunk von und mit Rübe. Letztendlich wäre das immer noch keine Lösung für Leopold, wenn ihn plötzlich zwei Sturmflieger durch die Gegend scheuchen.

    Ich weiß Deine Beiträge sehr wohl zu schätzen und danke Dir. :):daumen: Vielleicht muss ich auch einfach akzeptieren, dass Leopold mit seinen 10 Jahren ein Senior ist, der manche Erfahrung nicht mehr so gut verkraftet. Eine Hoffnung habe ich: er war immer ein Stehauf-Männchen und hat sich wieder berappelt. :daumendrück::nicken:

    Leopold kam 2015 mit drei Jahren zu mir. Er war nicht eingeplant, denn eigentlich war ich seinerzeit auf der Suche nach einer ca. ein- zweijährigen Henne als Pendant zu meiner lieben, frechen Daisy. Nun hatte ein Züchter in Krefeld eine Henne, die schon von ihrem selbstbewussten Aussehen und vom Alter her gut passte. Es ist Bonnie, inzwischen 9 Jahre alt. Mit ihr kam dann noch die liebe, schlaue Vroni mit und - ja, ich konnte diesem prächtigen Hahn nicht widerstehen - Leopold.


    Dieser sogar für einen Standardsittich sehr große Hahn in seinem leuchtenden Grün ist ein liebenswerter Zeitgenosse. Er war sowohl mit Vroni als auch mit Bonnie kameradschaftlich befreundet. Als Zuchthahn taugte er wohl aber nicht, denn er verliert schnell das Interesse am Balzen und ging somit in knapp 7 Jahren hier leer aus. Traurig war er, als Vroni starb, da saß er auf der untersten Holzstange, und ich konnte sehen, wie sein Herzchen wild schlug. Es sah fast so aus, als ob Leopold schluchzte. Kurz danach setzte er sich auf meine Hand und ist seither meist sehr zahm. Er will lange gekrault werden. Hat er aber seinen grantigen Tag, dann hackt er nach mir oder beißt sogar in meinen Finger. Ich weiß dann Bescheid, lasse ihn in Ruhe.


    Als Fridolin im August 2021 zu uns kam, war es Leopold, der als Erster mit ihm die Hirse teilte. Leopold war es auch, der sich zu ihm gesellte und einige Wochen bei ihm blieb. Die beiden mochten sich. Fridolin und Leopold kraulten sich, Fridolin fütterte den Alten.

    Es war eine erstaunliche Entwicklung für beide Wellis. Der flugunfähige Fridolin taute zusehends auf mit Leopold an seiner Seite, und Leopold wurde wieder richtig munter und fröhlich, dass er nun einen Freund hatte. Ich erzählte bereits, dass mein weiterer Hahn Rübe ein Casanova ist und sich fast ausschließlich mit seinen beiden Hennen beschäftigt. Er vermisste zwar Leopold, wenn dieser bei Fridolin war, aber er blieb nie lange bei den beiden. Das Gepuschel mit den Hennen ist dann auch der Grund, weshalb Rübe den alten Leopold durch die Voliere jagt. Klar, da ist sonst kein anderer Hahn, den er als möglichen Nebenbuhler vertreiben kann.


    Wie ihr wisst, ist der Fridolin leider für immer von uns gegangen. Leopold ist seither wieder "faul", vielleicht sogar oft depressiv, wenn es das bei Wellis gibt.

    Er kommt nicht aus der Voliere, er schläft zwischendurch immer mal, er beißt mich, wenn ich die Hand hinhalte. Es macht mich traurig, wenn ich sehe, dass er an Lebenslust verloren hat, seit Fridolin nicht mehr da ist.

    Rübe geht mit dem Verlust anders um. Die ersten Tage hat er Fridolin überall im Zimmer gesucht und nach ihm gerufen, immer und immer wieder. Er ist aber wieder schnell abgelenkt und turtelt mit den Damen.

    Ich frage mich, was ich tun kann, damit Leopold wieder fröhlicher wird. Es ist ein riesiger Unterschied zwischen seinem Verhalten mit Fridolin und jetzt ohne ihn.

    Fotos: von links nach rechts Leopold mit Ottilie, Leopold mit Rübe, Leopold mit Vroni, Leopold auf meiner Hand

    Leider kein Foto mit Fridolin, weil Kamera inzwischen defekt


    Liebe Schwester S.,

    ich glaube nachfühlen zu können, was Du empfindest, denn genau das steht mir mit meinen langjährigen, älteren Wellensittichen noch bevor. Gerade Olli, der über Jahre hinweg so viel Zuneigung und Unterstützung brauchte, wird Dir besonders ans Herz gewachsen sein.

    Wenn ich die Fotos betrachte, sehe ich einen fröhlichen, neugierigen Hahn, der sehr freundlich und sozial mit seinen Artgenossen das Leben liebte. Olli war ein Wellensittich, der ähnlich wie mein Rübe, gerne eine Aufgabe hat. Olli löste sämtliche Knoten, Rübe kümmerte sich regelmäßig um den kleinen, hilfsbedürftigen Fridolin.

    Dass Du die Haltung von Wellensittichen aufgeben möchtest, ist zwar traurig, aber durchaus verständlich. Wenn man wie wir nicht gesund ist und seinen Tieren so viele Jahre zugetan war, dann kann man sich nicht so schnell auf neue gefiederte Freunde einlassen. Ja, es ist sehr traurig, dass Olli nicht einfach einschlafen konnte, er war eben bis zum Schluss ein unermüdlicher Kämpfer. Dass er trotz seiner Megas doch recht lange lebte, das hat er Dir zu verdanken. Er wird es gespürt haben, auch wenn er nicht wirklich zahm war.

    Vergiss nicht, dass er es bei Dir so lange so gut angetroffen hat, dass er die Natur mit allen Lebewesen, vor allem zwitschernde Wildvögel, liebte und sich daran erfreute.

    Ja, es wird ohne Olli zunächst sehr still und traurig sein. Du wirst das sich um ihn kümmern ebenso vermissen wie alle seine Eigenschaften und Aktivitäten. :abschied:

    Obwohl ich Deinen Olli nicht kannte, stimmt mich sein Verlust traurig.

    Gönne Dir Zeit um ihn zu trauern; gönne Dir Zeit, langsam mit den neuen Gegebenheiten vertraut zu werden.

    Ich wünsche Dir, dass Du Dir dann wieder mehr Aufmerksamkeit schenkst und Dir selbst Gutes tust und irgendwann Fotos von ihm mit einem kleinen Lächeln betrachten kannst.


    Herzliche Grüße :wirdschon:

    Budgies

    Natürlich wollen wir nur das Beste für unsere gefiederten Lieblinge. Ich könnte mir ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen.

    Meine Wellis sind zwischen knapp 6 und 10 Jahre alt, bis auf Rübe (7 J) alle aus Abgabe privat oder Zuchtreserve.

    Selbst der, der am längsten hier ist, ist nicht handzahm, war aber zeitweise neidisch, wenn ich den einzigen handzahmen Leopold auf der Hand hatte und ihn kraulte. Dann kam der Rübe an und biss fest in meine Finger. Inzwischen hat es sich gelegt, jetzt ist er mit den beiden Hennen gut beschäftigt und jagt den armen alten Hahn (10 J) durch die Voliere. Er hat ja sonst keinen weiteren möglichen Rivalen, er will sich halt beweisen, was für ein toller Kerl er ist.

    Es gibt Tage, da habe ich zwar ein Auge auf die Wellis, lasse sie aber sonst in Ruhe, so dass sie nur miteinander beschäftigt sind.

    Das Beobachten und Lernen ihrer Eigenschaften und Verhaltensweisen ist schon sehr spannend. Es sind findige, kluge Tiere, manche haben allerlei Schabernack im Sinn, vor allem die Hennen. :tanz::hihihi:

    Der Kleine entwickelt sich zu einem hübschen Wellensittich. :herz:

    Ich möchte kein Öl ins Feuer gießen zum Thema Handaufzucht - Zahmheit, aber man muss klar sagen, dass das Halten von Vögeln und auch anderen Haustieren in keinem Fall wirklich artgerecht ist. Sie wurden domestiziert zur Freude der Menschen, aber natürlich ist auch bei der Vielfalt der Farbschläge nur noch wenig.

    Ich habe jetzt wieder nur 4 Wellensittiche und nur einer ist handzahm. Er ist ein Standardsittich, der Zuchthahn sein sollte und dann im Alter von 3 Jahren 2015 zu mir kam. Ich habe ihn nicht gezähmt, irgendwann saß er auf meiner Hand als ich in der Voliere hantierte. Da ich noch 2 Vögel von diesem Züchter aufnahm, kann ich behaupten, dass er sie nicht an die Hand gewöhnt hat, denn sowohl Vroni (+) als auch Bonnie waren bzw. sind nicht handzahm.

    Wie dem auch sei, ich würde mich ebenso freuen, mehr von dem Kleinen zu lesen und Fotos zu sehen. :):welli: