Beiträge von Budgies

    Ich mache das, was Du vorschlägst alles bis auf den jüngeren Kumpel.

    Beim Futter gibt es öfters Abwechslung, Hirse auch nicht zu oft, weil die ansetzt.

    Einrichtung - also andere Holzteile wie Sitzbretter, Schaukeln usw. kriegen sie auch regelmäßig. Spielen tuen sie

    eigentlich alle nicht so oft mit irgendwelchen Dingen, turteln lieber. :erdrück: Einzig Ottilie wirft ab und an mit Bällchen und sonstigen kleineren Gegenständen vom Volieredach. Bonnie hat ihr kürzlich nachgeeifert. So ausdauernd spielfreudig wie meine Daisy es war, sind die beiden Damen aber nicht.

    Einen neuen jüngeren Welli möchte ich erst einmal nicht. Das mag egoistisch klingen, aber nach der traurigen Erfahrung

    mit Fridolin bin ich skeptisch. Meine 4 sind jetzt schon 5 bis 7 Jahre zusammen, da hat es ein Neuer schwer.

    Klar, so ein fescher junger Hahn würde wahrscheinlich die älteren Hennen anmachen und bekäme ordentlich Stunk von und mit Rübe. Letztendlich wäre das immer noch keine Lösung für Leopold, wenn ihn plötzlich zwei Sturmflieger durch die Gegend scheuchen.

    Ich weiß Deine Beiträge sehr wohl zu schätzen und danke Dir. :):daumen: Vielleicht muss ich auch einfach akzeptieren, dass Leopold mit seinen 10 Jahren ein Senior ist, der manche Erfahrung nicht mehr so gut verkraftet. Eine Hoffnung habe ich: er war immer ein Stehauf-Männchen und hat sich wieder berappelt. :daumendrück::nicken:

    Leopold kam 2015 mit drei Jahren zu mir. Er war nicht eingeplant, denn eigentlich war ich seinerzeit auf der Suche nach einer ca. ein- zweijährigen Henne als Pendant zu meiner lieben, frechen Daisy. Nun hatte ein Züchter in Krefeld eine Henne, die schon von ihrem selbstbewussten Aussehen und vom Alter her gut passte. Es ist Bonnie, inzwischen 9 Jahre alt. Mit ihr kam dann noch die liebe, schlaue Vroni mit und - ja, ich konnte diesem prächtigen Hahn nicht widerstehen - Leopold.


    Dieser sogar für einen Standardsittich sehr große Hahn in seinem leuchtenden Grün ist ein liebenswerter Zeitgenosse. Er war sowohl mit Vroni als auch mit Bonnie kameradschaftlich befreundet. Als Zuchthahn taugte er wohl aber nicht, denn er verliert schnell das Interesse am Balzen und ging somit in knapp 7 Jahren hier leer aus. Traurig war er, als Vroni starb, da saß er auf der untersten Holzstange, und ich konnte sehen, wie sein Herzchen wild schlug. Es sah fast so aus, als ob Leopold schluchzte. Kurz danach setzte er sich auf meine Hand und ist seither meist sehr zahm. Er will lange gekrault werden. Hat er aber seinen grantigen Tag, dann hackt er nach mir oder beißt sogar in meinen Finger. Ich weiß dann Bescheid, lasse ihn in Ruhe.


    Als Fridolin im August 2021 zu uns kam, war es Leopold, der als Erster mit ihm die Hirse teilte. Leopold war es auch, der sich zu ihm gesellte und einige Wochen bei ihm blieb. Die beiden mochten sich. Fridolin und Leopold kraulten sich, Fridolin fütterte den Alten.

    Es war eine erstaunliche Entwicklung für beide Wellis. Der flugunfähige Fridolin taute zusehends auf mit Leopold an seiner Seite, und Leopold wurde wieder richtig munter und fröhlich, dass er nun einen Freund hatte. Ich erzählte bereits, dass mein weiterer Hahn Rübe ein Casanova ist und sich fast ausschließlich mit seinen beiden Hennen beschäftigt. Er vermisste zwar Leopold, wenn dieser bei Fridolin war, aber er blieb nie lange bei den beiden. Das Gepuschel mit den Hennen ist dann auch der Grund, weshalb Rübe den alten Leopold durch die Voliere jagt. Klar, da ist sonst kein anderer Hahn, den er als möglichen Nebenbuhler vertreiben kann.


    Wie ihr wisst, ist der Fridolin leider für immer von uns gegangen. Leopold ist seither wieder "faul", vielleicht sogar oft depressiv, wenn es das bei Wellis gibt.

    Er kommt nicht aus der Voliere, er schläft zwischendurch immer mal, er beißt mich, wenn ich die Hand hinhalte. Es macht mich traurig, wenn ich sehe, dass er an Lebenslust verloren hat, seit Fridolin nicht mehr da ist.

    Rübe geht mit dem Verlust anders um. Die ersten Tage hat er Fridolin überall im Zimmer gesucht und nach ihm gerufen, immer und immer wieder. Er ist aber wieder schnell abgelenkt und turtelt mit den Damen.

    Ich frage mich, was ich tun kann, damit Leopold wieder fröhlicher wird. Es ist ein riesiger Unterschied zwischen seinem Verhalten mit Fridolin und jetzt ohne ihn.

    Fotos: von links nach rechts Leopold mit Ottilie, Leopold mit Rübe, Leopold mit Vroni, Leopold auf meiner Hand

    Leider kein Foto mit Fridolin, weil Kamera inzwischen defekt


    Liebe Schwester S.,

    ich glaube nachfühlen zu können, was Du empfindest, denn genau das steht mir mit meinen langjährigen, älteren Wellensittichen noch bevor. Gerade Olli, der über Jahre hinweg so viel Zuneigung und Unterstützung brauchte, wird Dir besonders ans Herz gewachsen sein.

    Wenn ich die Fotos betrachte, sehe ich einen fröhlichen, neugierigen Hahn, der sehr freundlich und sozial mit seinen Artgenossen das Leben liebte. Olli war ein Wellensittich, der ähnlich wie mein Rübe, gerne eine Aufgabe hat. Olli löste sämtliche Knoten, Rübe kümmerte sich regelmäßig um den kleinen, hilfsbedürftigen Fridolin.

    Dass Du die Haltung von Wellensittichen aufgeben möchtest, ist zwar traurig, aber durchaus verständlich. Wenn man wie wir nicht gesund ist und seinen Tieren so viele Jahre zugetan war, dann kann man sich nicht so schnell auf neue gefiederte Freunde einlassen. Ja, es ist sehr traurig, dass Olli nicht einfach einschlafen konnte, er war eben bis zum Schluss ein unermüdlicher Kämpfer. Dass er trotz seiner Megas doch recht lange lebte, das hat er Dir zu verdanken. Er wird es gespürt haben, auch wenn er nicht wirklich zahm war.

    Vergiss nicht, dass er es bei Dir so lange so gut angetroffen hat, dass er die Natur mit allen Lebewesen, vor allem zwitschernde Wildvögel, liebte und sich daran erfreute.

    Ja, es wird ohne Olli zunächst sehr still und traurig sein. Du wirst das sich um ihn kümmern ebenso vermissen wie alle seine Eigenschaften und Aktivitäten. :abschied:

    Obwohl ich Deinen Olli nicht kannte, stimmt mich sein Verlust traurig.

    Gönne Dir Zeit um ihn zu trauern; gönne Dir Zeit, langsam mit den neuen Gegebenheiten vertraut zu werden.

    Ich wünsche Dir, dass Du Dir dann wieder mehr Aufmerksamkeit schenkst und Dir selbst Gutes tust und irgendwann Fotos von ihm mit einem kleinen Lächeln betrachten kannst.


    Herzliche Grüße :wirdschon:

    Budgies

    Natürlich wollen wir nur das Beste für unsere gefiederten Lieblinge. Ich könnte mir ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen.

    Meine Wellis sind zwischen knapp 6 und 10 Jahre alt, bis auf Rübe (7 J) alle aus Abgabe privat oder Zuchtreserve.

    Selbst der, der am längsten hier ist, ist nicht handzahm, war aber zeitweise neidisch, wenn ich den einzigen handzahmen Leopold auf der Hand hatte und ihn kraulte. Dann kam der Rübe an und biss fest in meine Finger. Inzwischen hat es sich gelegt, jetzt ist er mit den beiden Hennen gut beschäftigt und jagt den armen alten Hahn (10 J) durch die Voliere. Er hat ja sonst keinen weiteren möglichen Rivalen, er will sich halt beweisen, was für ein toller Kerl er ist.

    Es gibt Tage, da habe ich zwar ein Auge auf die Wellis, lasse sie aber sonst in Ruhe, so dass sie nur miteinander beschäftigt sind.

    Das Beobachten und Lernen ihrer Eigenschaften und Verhaltensweisen ist schon sehr spannend. Es sind findige, kluge Tiere, manche haben allerlei Schabernack im Sinn, vor allem die Hennen. :tanz::hihihi:

    Der Kleine entwickelt sich zu einem hübschen Wellensittich. :herz:

    Ich möchte kein Öl ins Feuer gießen zum Thema Handaufzucht - Zahmheit, aber man muss klar sagen, dass das Halten von Vögeln und auch anderen Haustieren in keinem Fall wirklich artgerecht ist. Sie wurden domestiziert zur Freude der Menschen, aber natürlich ist auch bei der Vielfalt der Farbschläge nur noch wenig.

    Ich habe jetzt wieder nur 4 Wellensittiche und nur einer ist handzahm. Er ist ein Standardsittich, der Zuchthahn sein sollte und dann im Alter von 3 Jahren 2015 zu mir kam. Ich habe ihn nicht gezähmt, irgendwann saß er auf meiner Hand als ich in der Voliere hantierte. Da ich noch 2 Vögel von diesem Züchter aufnahm, kann ich behaupten, dass er sie nicht an die Hand gewöhnt hat, denn sowohl Vroni (+) als auch Bonnie waren bzw. sind nicht handzahm.

    Wie dem auch sei, ich würde mich ebenso freuen, mehr von dem Kleinen zu lesen und Fotos zu sehen. :):welli:

    Ich wünsche Euch, dass ihr in einem Tierheim fündig werdet.

    Es mag zuerst ein komisches Gefühl sein, wenn da nun ein anderer Welli neben Kiwi sitzt.

    Ihr werdet aber schnell merken, dass ein anderer Vogel auch andere Eigenschaften mitbringt, die ihn besonders machen.


    Ich freue mich auf weitere Berichte. :wink:

    Wie geht es Kiwi heute?


    Ich möchte den Beitrag von Dieter01 um meine Erfahrungen ergänzen, was verstorbene Sittich-Freunde betrifft.

    Daisy und Rübe waren noch jung, als sie zusammen kamen. Sie unternahmen alles gemeinsam, waren fest verpaart.

    Alle Artgenossen saßen immer um Daisy rum, sie war Schwarmchefin und liebte es, akrobatische Kunststückchen vorzuführen (ich hatte sie nicht trainiert). Als sie an einem bösartigen Tumor starb, trauerte Rübe fast 6 Wochen lang und mit ihm die Artgenossen. Ich erinnere mich, dass meine Schwester oder Bekannte am Telefon fragten, ob ich meine Wellensittiche abgegeben habe oder ob alle plötzlich tot von der Stange gefallen sind? So still war es da plötzlich. Es dauerte nochmals Wochen, bis Rübe sich anderen Hennen zuwandte und wieder agiler wurde.

    Heute, 4 1/2 Jahre danach, ist er mit Bonnie und Ottilie glücklich.


    Anders verlief der Verlust bei meinem Nymphensittich Carlo, der 20 Jahre mit Rusty zusammen gewesen war. Als Rusty starb,

    war Carlo einen Tag still, dann aber pfiff er wie zuvor, wurde 25 1/2 Jahre alt.

    So unterschiedlich reagieren die verschiedenen Tiere.


    Ich denke, ihr seid noch in der tiefen Trauerphase. Glaubt mir, das wird sich mit der Zeit legen, auch wenn ihr Euren Liebling immer ein wenig vermissen werdet. Heute kann ich mir Fotos und Videos meiner Schätzchen, die nicht mehr bei mir sind, ansehen. Ein wenig Wehmut ist immer dabei, wenn ich an die schönen Erlebnisse denke, aber auch hier und da ein Lächeln. :troest2:

    Hallo Froschmops,

    mir tut es sehr leid, dass Euer Tweedy gestorben ist, Ein kleiner Trost ist es, dass ihr ihn bis zu seinem Ende begleitet habt.

    Ich habe erst in der vergangenen Woche einen Welli verloren, der noch jung war und erst ein halbes Jahr bei mir. Meine anderen gefiederten Freunde sind zwischen 5 und 7 Jahre hier, zwei sind bereits 9 bzw. 10 Jahre alt. Mir steht da wohl noch einiges an traurigen Verlusten bevor. ;(


    Nun zu Deiner Frage: Kiwi sollte nicht allein bleiben, das tut einem Wellensittich nicht gut. Eine Vergesellschaftung klappt normalerweise gut, allerdings sind die Hennen da wesentlich wählerischer als die Hähne, die sich meist schnell miteinander anfreunden. Es sollte ein nicht allzu junger Hahn sein, wenn Du überlegst, einen Partner zu Kiwi zu gesellen. Er sollte vom Charakter her zu Kiwi passen. Er wird es vielleicht am Anfang schwer haben, denn er ist bei Dir in einer neuen Umgebung, fernab von seinen früheren Freunden und trifft auf eine Henne, die ihren langjährigen Partner vermisst.

    Vielleicht kannst Du Dich samt Deiner Familie mit dem Gedanken anfreunden, generell aufzustocken, vielleicht auf 4 Wellis?

    Das Problem, dass ein Vogel zunächst einsam zurück bleibt, wenn der andere stirbt, wird sich bei zwei Wellensittichen immer wieder stellen. Als die heißgeliebte Partnerin meines Wellis Rübe starb, war es gut, dass er noch Artgenossen um sich hatte.


    Ich würde die vorhandene Voliere neu einrichten, wenn der Neue oder die Neuen nach einiger Zeit in einem separaten Käfig dann bei Kiwi einziehen. Somit ist auch für sie etwas verändert und sie muss sich ebenso neu orientieren, was die Vergesellschaftung erleichtern kann.

    Vielleicht entscheidest Du aber auch, Kiwi in einen vorhandenen Schwarm abzugeben? Ich weiß, man hängt an seine tierischen Mitbewohner, aber in einigen Fällen tut man einem Tier sogar etwas Gutes, wenn es zu mehreren Artgenossen kommt und man selbst nicht immer wieder neu aufstocken möchte.


    Alles Gute bei der Entscheidungsfindung.

    Budgies :|

    Meine bekommen inzwischen seltener frisches Grün, da vor allem Leopold und Ottilie dann zu Verdauungsproblemen neigen. Baden tut Bonnie im Basilikum, mitten rein in den Topf mit den angefeuchteten Blättchen und los geht's.

    Komisch, dass ich bisher nicht auf die Idee kam. Dill meinen Wellis anzubieten, obwohl ich es selbst so gern mag.

    Manchmal bin ich zu vorsichtig, Petersilie sollen sie wohl nicht so oft oder gar nicht bekommen?

    Ab heute werde ich es versuchen. vielleicht baden sie auch gerne in Dill und knabbern davon.

    Schöne Fotos übrigens. :daumen:

    Danke für Euer Mitgefühl. Fridolin war leider viel zu kurz bei mir, dennoch vermisse ich ihn. Mein großer, dicker Leopold suchte gestern Abend nach ihm. wollte nicht in der Voliere schlafen. Der alte Leopold ist ein sehr sensibler Welli, der sich oft zu Fridolin gesellte, sich die Hirse mit ihm teilte und sich von ihm kraulen und füttern ließ. Fridolin war einfach nur lieb zu Leopold. ich war froh, dass sie sich anfreundeten, denn Rübe ist zu Leopold nicht immer nett. Abgesehen davon, dass der kleine, zarte Fridolin nicht fliegen konnte und sich nur mühsam fortbewegte beim Klettern, weil er auch bei der Vorbesitzerin so gut wie nie raus kam, gab es keine eindeutigen Hinweise auf eine lebensbedrohliche Erkrankung. Die Verdauung war normal, die Atmung auch, er würgte oder spukte nicht. Vielleicht waren die unsteten Lebensumstände einfach zu viel für den Kleinen.


    Fridolin wird seine letzte Ruhe bei meinen bereits vorausgegangenen Wellensittichen finden. Ich hoffe, er hat gespürt, dass er mir nicht gleichgültig war.

    Ich bin sehr traurig, Fridolin war erst seit August 2021 bei mir und wurde nur 3 Jahre alt.

    Als ich ihn von einer jungen schwangeren Frau übernahm, hatte er seine Partnerin verloren. Weil die Halterin ein Baby erwartete, wollte sie keinen weiteren Welli mehr aufnehmen. Sie erzählte, dass er bereits mehrere Monate allein saß und sie keine Zeit hatte, sich um ihn zu kümmern. Ich wusste ja, dass Nobody, so hieß er vorher, flugunfähig war, aber angeblich sollte er gut zurecht kommen mit dieser Einschränkung.

    Nach seiner Ankunft merkte ich bald, dass dem überhaupt nicht so war, er tat sich mit dem Klettern schwer, er war sehr ruhig, saß auf der Schaukel und ging nur dort runter um zu futtern und zu trinken. Er liebte Hirse, Möhrchen und ab und an eine Knabberstange, an die er gewöhnt war. Der Eingangscheck war soweit - bis eben auf den lahmen Flügel - okay. Fridolin blieb scheu, er wurde einfach nicht munterer, er wollte nicht aus dem separaten Käfig raus in die Voliere. Meine anderen vier Wellis besuchten ihn regelmäßig, doch nur Leopold schaffte es, dass Fridolin ein wenig engeren Kontakt zu ihm aufnahm. Vor zwei Wochen war er plötzlich raus aus dem Käfig und Rübe half mit seinem Ruf ihn im Zimmer ausfindig zu machen. Da setzte er sich tatsächlich auf meine Hand und ließ sich durch den Raum tragen.

    Vorgestern kam eine weitere Überraschung, über die ich mich riesig freute. Fridolin setzte sich auf meinen Finger, nachdem ich einen Versuch gestartet hatte, putzte sich und tschilpte sogar ein wenig. Es war wohl das letzte Aufleben. Ausgerechnet heute war ich den gesamten Vormittag nicht daheim, sondern mit meiner Schwester bei unserer sehr alten Mutter, die nun viel Zuwendung und Gespräche braucht.

    Als ich zurück kam, saß Fridolin auf dem Käfigboden. Ich nahm ihn auf, streichelte ihn, hielt ihn in meinen Händen.

    Er ist kurz darauf für immer eingeschlafen. Ob er auf mich gewartet hat? Ich kann gar nicht beschreiben, wie traurig mich das macht, weil der kleine Kerl mir so leid tat, dass er in seinem kurzen Leben nicht glücklich sein konnte. Er war mir sehr ans Herz gewachsen mit seiner scheuen, ruhigen, lieben Art.

    Nun sind es wieder meine vier "alten" gefiederten Freunde, die bei mir sind. Ich glaube, ich werde es nach diesem deprimierenden Verlust dabei belassen. ;(<3

    Ich denke schon, dass es eine Henne ist. Sie ähnelt meiner Vroni sehr, die aber leider nicht mehr bei uns ist.

    Es ist das zarte Hennenblau bei Deinem Welli, das bräunlich wird, wenn sie brutig ist. Muss aber nicht immer so sein,

    bei meiner Ottilie verfärbt sich die Nasenhaut nicht.

    Man ist halt besorgt, wenn die gefiederten Freunde nicht so fit wirken wie wir es uns wünschen.

    Bei einigen ist der Gesundheitszustand ganz offensichtlich wie bei @Dieter01 s Knirschi oder wie es bei meiner Daisy war.

    Andererseits scheint es bei Olli Schwester S. ein eher latenter Verlauf zu sein.

    Vor einem halben Jahr glaubte ich, dass sich mein alter Leopold (10 J) bald verabschieden wird. :( Er lag platt auf einem der Holzsitzbretter, sah zerzaust aus und schlief. Ich war alarmiert :!: und sorgte mich. Das war dann der Grund, warum ich mich nach einem weiteren Freund für Rübe umsah. Und nun - also 6 Monate später? Leopold nimmt am Leben teil, gestern saß er längere Zeit auf meinem Finger und ließ sich kraulen.

    Liebe Schwester S. : niemand denkt, dass Du wegen Olli übertreibst. Er wird älter, hat ein Lipom und Du hast Angst, dass seine Zeit knapp wird. So wie er aussieht und sich bewegt, glaube ich das eher nicht, aber bei so kleinen Lebewesen kann man es nicht vorhersagen. Freue Dich, dass er bald 9 Jahre alt wird und dass Du ihn hoffentlich noch längere Zeit bei Dir hast. :)<3 Ich würde gerne weiter von ihm lesen und auch Videos sehen.