Einerseits stimme ich Dieter zu, andererseits bin ich auch so veranlagt, mir lange und immer wieder Gedanken zu machen über Geschehnisse, die ich nicht mehr ändern kann. Jeder geht halt anders mit Verlusten um. das lässt sich nicht so einfach abstellen. Olli wurde knapp 9 Jahre alt, das ist für einen Welli mit Megas lange. Ich habe Wellensittiche verloren, die nur 3 1/2 oder 5 Jahre alt werden durften. Man kann die Zeit nicht zurück drehen, man sollte immer nach vorn schauen und überlegen, was einem sonst Freude bereitet.
Beiträge von Budgies
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Dieters Vorschlag, eine Öffnung in einer Wand raus zu sägen, ist eine gute Lösung. Auch die Idee mit der Überwinterung von Igeln ist klasse, falls es Euch keine Umstände bereitet.
Dieser Verlust des Amsel-Jungvogels wird ausgeglichen werden, aber ich weiß, dass es in erster Linie nicht darum geht.
Wenn man ein Tier länger beobachtet und lieb gewonnen hat, ist ein tragischer, früher Tod deprimierend.
Euch trifft keine Schuld, wer konnte das Versteck erahnen?
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Das ist wirklich unendlich traurig, da ich Amseln so mag.
Armer kleiner Schatz. Kann man an alle Unwägbarkeiten des Lebens denken? Immer wieder passieren Dinge, die man sich so nicht vorgestellt hat. Für den armen Vogel kommt jede Hilfe zu spät, aber Dein Vater und Du ihr werdet künftig nochmal genau in den Schuppen gucken, bevor ihr ihn schließt.Macht Euch keine Vorwürfe, ihr konntet nicht wissen, dass sich der kleine neugierige Piepmatz ausgerechnet Euren Geräteschuppen als Versteck ausgesucht hat.

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Gestern starteten wir - meine Schwester, unsere Mutter und ich - einen Ausflug zu einem nahe gelegenen Park, in dem Wildtiere gehalten werden, u. a. Ziegen, Schafe, Gänse, Truthähne, Hühner, Hasen, aber auch Kanarienvögel und seltene Sonnensittiche. Irgendwie mochte mich ein Huhn besonders, jedenfalls lief es hinter mir her und setzte sich einige Zeit zu uns, putzte sich munter und genoss die wärmende Sonne. Leider kamen dann eine junge Mutter und Großmutter, die ihren noch sehr kleinen Jungen die Tiere scheuchen ließen. Da war es vorbei mit der friedlichen, trauten Gemeinsamkeit.
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Ich vergleiche das Altern bei den Tieren mit dem beim Menschen. Manche Menschen erreichen das durchschnittliche Lebenshöchstalter, andere versterben leider früher und einige werden uralt wie einst Johannes Heesters, der mit 108 Jahren die Augen für immer schloss.
9 Jahre ist für einen Wellensittich wie Olli mit Megas recht hoch.
Du beschreibst den Alterungsprozess ähnlich wie ich ihn bei meinem Leopold beobachte, der inzwischen 10 Jahre alt ist. Er sieht immer mal wieder ein wenig zerzaust aus, er hat hin und wieder Verdauungsprobleme, er schläft an manchen Tagen viel, an anderen springt er plötzlich auf die Schaukel und scheint quietschfidel zu sein.
Du vermisst Deinen Olli sehr, das erkenne ich in jeder Zeile und es ist verständlich. Mir stehen die Abschiede meiner restlichen Vierer-Bande noch bevor. Derzeit kann ich mir nicht vorstellen, danach wieder völlig von vorne anzufangen mit anderen, vielleicht jüngeren Vögeln. Zu sehr gewöhnt man sich aneinander, wenn man mehrere Jahre zusammen lebt, außerdem wird man nicht jünger und mag sich vielleicht auch aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr allzu oft auf Neues einlassen.
Ich hatte wohl bereits an anderer Stelle geschrieben, dass ich einige Jahre einen Kater hatte aus dritter Hand. Wir waren so aneinander gewöhnt und eingespielt, dass ich nach seinem Tod in 2004 keine Katze mehr haben wollte. Eigentlich ist es ungerecht, denn es gibt so viele Tiere, die sehnsüchtig in Tierheimen und Anzeigen darauf warten, endlich ein Zuhause zu finden.
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Ich bin ja ebenfalls begeistert von dieser Liste, möchte aber trotz aller Euphorie bitten, gerade bei Blattsalat u. ä. vorsichtig zu sein, dass der nicht mit Pestiziden behandelt wurde.

Nun viel Freude beim Anbieten und Ausprobieren.

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Das ist eine wirklich tolle Zusammenstellung, vielen Dank Dieter.
Ich habe bei meinen Wellensittichen im Laufe der Zeit herausgefunden, was sie gern mögen und vor allem gut vertragen.
Das muss man einfach testen.
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So also ich würde jetzt den Tee so verdünnen, dass ein drittel Tee ist und den Rest mit Wasser aufgießen, klingt das logisch oder ist das zu viel/ zu wenig Tee?
Ich messe nie genau, aber ich denke, das ist okay. Beim nächsten Mal kann es auch ein wenig mehr sein als ein Drittel. Ich hoffe, es geht bald besser.


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Die Sorte hatte ich noch nicht, weiß aber, dass Fenchel-Kamille bei Leopold funktioniert.
Ich würde den Tee verdünnt und abgekühlt reichen, dann aber doch entweder nur Fencheltee kaufen oder den mit
zusätzlich Kamille, die entzündungshemmend wirkt, was ja grundsätzlich gut ist.
Probiere anfangs aber bitte nicht zu viel . also entweder nur Palmöl wie von Dieter vorgeschlagen oder nur Tee.
Noch steht nicht fest, ob nicht doch was anderes hinter der Verstopfung steckt, da sollte man nicht gleich zu massiv vorgehen.
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Ich finde 2 Wochen schon ziemlich lang für einen kleinen Wellensittich, der möglicherweise Verstopfung hat.
Mein alter Leopold hat hin und wieder Probleme damit. Ihm helfen Schlangengurkenscheiben (geschält) oder verdünnter Fencheltee, natürlich ohne Zucker. Auch damit sollte sich innerhalb einiger Tage das Problem beheben lassen.
Wenn nicht, würde ich recht bald einen Termin bei einem vkTA vereinbaren, um die Ursache festzustellen.
Sollte da etwas im Weg sein, was eine normale Verdauung behindert, muss gehandelt werden, sonst könnte es passieren, dass sich Kot festsetzt und schlimmere Folgen hat.
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Immer wieder interessant, die Wellis zu beobachten.

Schöne Fotos von den morgendlichen Aktivitäten.

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In Facebook las ich hin und wieder Aufrufe, Katzen während der Brut- und Aufzuchtzeit im Haus zu lassen.
Was haben sich einige wieder aufgeregt, weil Freiheitsdrang und Jagdtrieb angeboren und deshalb normal seien. Ich sehe es ebenfalls so, dass wer Tiere liebt, nicht nur seine eigenen meinen sollte.
Warnende Vogelaufkleber habe ich auch an meinen Fensterscheiben, nachdem eine Meise anfangs dagegen flog, zum Glück aber überlebte.
Voll verglaste Gebäude stellen eine hohe Gefahrenquelle für die Vögel dar. Ich arbeitete zuletzt in so einem Glaskasten, wies auf die 2-3 toten Vögel hin, die wöchentlich vor dem Gebäude lagen, weil sie dagegen geprallt waren , wurde aber mit meinem Vorschlag für Warn-Aufkleber abgewiesen, weil diese angeblich den architektonischen Gesamteindruck stören würden.

Die zahlreichen Lichtquellen in unseren Städten stellen zudem für andere Tiere den natürlichen Biorhythmus auf den Kopf und verwirren sie.
Der Mensch ist und bleibt leider uneinsichtig und egoistisch. Wenn ich aber manche Aktion junger Menschen betrachte, habe ich noch Hoffnung, dass künftig der Tier- und Naturschutz mehr Beachtung findet.
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Genau diese Entwicklung schreitet voran. Vorab: ich hatte vor vielen Jahren auch einen Kater, der vorher 3 Besitzer hatte. Murmel war daran gewöhnt, im Haus bzw. in der Wohnung zu bleiben. Bei mir hatte er zwei Balkone zur Verfügung, da meine Mutter direkt nebenan wohnte und unsere Balkone mit einem Zwischenpodest durchgehend waren und nur durchgängig abgetrennt. Als Murmel das zweite Mal frische Luft genossen hatte, "schenkte" er mir ein totes Rotkehlchen. Ich war ziemlich geschockt und habe den armen kleinen Vogel beerdigt. Von da an war klar, dass mein Kater nicht unbeaufsichtigt herumstreunen sollte.
Danke Dieter, dass Du dieses Thema hier anbringst. Ich widerspreche Dir allerdings, dass die Stubentiger-Haltung und der angeborene Jagdtrieb sich nicht schlimm auswirken. Unsere Hauskatzen sind doch meistens sehr verwöhnt, sitzen vor vollen Näpfen mit Futter von Kittekat über Sheba bis Royal Canin usw.
Sie sind also satt und spielen bei ihren Freigängen ohne Not die Vögel und Mäuse tot. Das ist für die Beute ein langsames, qualvolles Sterben.
Nicht die Katzen tragen Schuld, sondern die Halter, denen es offensichtlich egal ist, wenn zur Zeit der Jungvögel-Aufzucht ihre Fellnase auf die Jagd geht.
Nicht zu vergessen sind die Jagdmethoden in südlichen Ländern, wo Zugvögel illegal mit Netzen gefangen und zuhauf in dunklen Kellern dahin vegetieren oder aber verkauft und verspeist werden. Ja, es gibt tatsächlich vereinzelt noch diese Tradition in manchen abgelegenen Regionen Italiens.
Zudem verenden nicht wenige Zugvögel an den Rotoren der Windkraftanlagen. Mein Herz ist auf der einen Seite für erneuerbare Energien, sorgt sich auf der anderen Seite aber um die Vögel, die dort regelrecht geschreddert werden.
Fazit: Jeder kann einen kleinen Teil zum Fortbestand der Vogelwelt beitragen. Achtet auf Eure Stubentiger besonders während der Brut- und Aufzuchtzeit. Die altmodische Methode "Band mit Glöckchen um den Hals" ist vielleicht gar nicht so schlecht.
Lasst Kater oder Katze kastrieren bzw. sterilisieren, damit sie sich nicht unkontrolliert vermehren.
Legt Blumenwiesen an für Insekten, die als Nahrung den Vögeln dienen.
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Danke Dieter für den Hinweis. Ich habe das Abgabegesuch auch gelesen und hatte überlegt. Der Hahn lebte immer mit einer Gefährtin und so hatte ich die Befürchtung, dass er sich mit meinem Rübe eher um die beiden Mädels zanken wird als sich für meinen alten, ruhigen Leopold zu interessieren und den zu betutteln. Rein vom Instinkt her denke ich, es wird nicht passen, wenn er mit Rübe hier den Düsenflieger macht.
Liebe Grüße
Birgit
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Was gibt es Neues von Leopold?
Nun, er ist für seinen Maßstab recht aktiv, allerdings blockieren ihn die anderen drei Artgenossen an der freien Entfaltung.
Rübe sitzt fast nur noch mit Bonnie zusammen oder in der Mitte zwischen Ottilie und Bonnie. Oft fliegen er und Ottilie gemeinsam durchs Zimmer.
Will Leopold ihnen am offenen Tor oder auf der Voliere Gesellschaft leisten und mitmischen, schubst ihn entweder Rübe weg zurück in die Voliere oder weg von der Voliere. Wenn Rübe ihn nicht attackiert, dann entweder Fräulein Rabiata Ottilie oder Bonnie.



Gestern war es dann soweit, dass mein liebes Dickerchen sich zu mir auf den Schreibtisch geflüchtet hat. Einerseits habe ich gestaunt, dass Leopold nicht nur die richtige Richtung ansteuerte, sondern auch noch perfekt landete (was bei ihm nicht selbstverständlich ist). Andererseits finde ich es bei aller Freude über seine Zutraulichkeit traurig, dass er derzeit nur noch außen vor ist. Klar, es ist Frühling, fast Sommer und die Hormone gehen mit Rübe durch. Was soll der auch machen, wenn ihm alle Hennen-Herzen nur so zufliegen?


In Fridolin hatte Leopold einen echten Freund gefunden, der ebenso gemächlich war wie er ist.
Dass Leopold nun wieder das 5. Rad am Wagen ist, obwohl es von der Anzahl und Verteilung der Geschlechter passt, war nicht vorhersehbar.Jetzt evtl. einen älteren Welli zu finden, der Leopold (10 J) mag wie es Fridolin tat, dürfte schwierig sein.

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Ich würde etwas abwarten, wie sich die Lage entwickelt. Wenn Du merkst, dass es in der Kombination kritisch wird, könntest Du eine weitere, nicht mehr ganz junge Henne dazu setzen. Es gibt aber durchaus Hähne, die nicht um jede Henne balzen. Manche schließen eher Freundschaft unter Hähnen.
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Früher war es leicht, denn meine Mutter und ich hatten unsere Wohnungen in einem Haus, so dass sie sich um meine Tiere kümmern konnte.
Heutzutage reise ich aus gesundheitlichen Gründen nur selten und bin nicht wochenlang unterwegs. Für meine Wellis ist gesorgt, meine Schwester oder einer meiner beiden Neffen würden sie in meiner Wohnung versorgen und schauen, dass alles in Ordnung ist. Sollte ich einmal länger wegen Krankheit ausfallen, kämen sie zu meiner Schwester und ihre Familie.

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Da gibt es kein Halten mehr...herrlich anzusehen, wie lebendig und gierig die bunte Wellischar ist




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Das fängt doch gut an,
