Beiträge von Budgies

    Ich wünsche Euch, dass ihr in einem Tierheim fündig werdet.

    Es mag zuerst ein komisches Gefühl sein, wenn da nun ein anderer Welli neben Kiwi sitzt.

    Ihr werdet aber schnell merken, dass ein anderer Vogel auch andere Eigenschaften mitbringt, die ihn besonders machen.


    Ich freue mich auf weitere Berichte. :wink:

    Wie geht es Kiwi heute?


    Ich möchte den Beitrag von Dieter01 um meine Erfahrungen ergänzen, was verstorbene Sittich-Freunde betrifft.

    Daisy und Rübe waren noch jung, als sie zusammen kamen. Sie unternahmen alles gemeinsam, waren fest verpaart.

    Alle Artgenossen saßen immer um Daisy rum, sie war Schwarmchefin und liebte es, akrobatische Kunststückchen vorzuführen (ich hatte sie nicht trainiert). Als sie an einem bösartigen Tumor starb, trauerte Rübe fast 6 Wochen lang und mit ihm die Artgenossen. Ich erinnere mich, dass meine Schwester oder Bekannte am Telefon fragten, ob ich meine Wellensittiche abgegeben habe oder ob alle plötzlich tot von der Stange gefallen sind? So still war es da plötzlich. Es dauerte nochmals Wochen, bis Rübe sich anderen Hennen zuwandte und wieder agiler wurde.

    Heute, 4 1/2 Jahre danach, ist er mit Bonnie und Ottilie glücklich.


    Anders verlief der Verlust bei meinem Nymphensittich Carlo, der 20 Jahre mit Rusty zusammen gewesen war. Als Rusty starb,

    war Carlo einen Tag still, dann aber pfiff er wie zuvor, wurde 25 1/2 Jahre alt.

    So unterschiedlich reagieren die verschiedenen Tiere.


    Ich denke, ihr seid noch in der tiefen Trauerphase. Glaubt mir, das wird sich mit der Zeit legen, auch wenn ihr Euren Liebling immer ein wenig vermissen werdet. Heute kann ich mir Fotos und Videos meiner Schätzchen, die nicht mehr bei mir sind, ansehen. Ein wenig Wehmut ist immer dabei, wenn ich an die schönen Erlebnisse denke, aber auch hier und da ein Lächeln. :troest2:

    Hallo Froschmops,

    mir tut es sehr leid, dass Euer Tweedy gestorben ist, Ein kleiner Trost ist es, dass ihr ihn bis zu seinem Ende begleitet habt.

    Ich habe erst in der vergangenen Woche einen Welli verloren, der noch jung war und erst ein halbes Jahr bei mir. Meine anderen gefiederten Freunde sind zwischen 5 und 7 Jahre hier, zwei sind bereits 9 bzw. 10 Jahre alt. Mir steht da wohl noch einiges an traurigen Verlusten bevor. ;(


    Nun zu Deiner Frage: Kiwi sollte nicht allein bleiben, das tut einem Wellensittich nicht gut. Eine Vergesellschaftung klappt normalerweise gut, allerdings sind die Hennen da wesentlich wählerischer als die Hähne, die sich meist schnell miteinander anfreunden. Es sollte ein nicht allzu junger Hahn sein, wenn Du überlegst, einen Partner zu Kiwi zu gesellen. Er sollte vom Charakter her zu Kiwi passen. Er wird es vielleicht am Anfang schwer haben, denn er ist bei Dir in einer neuen Umgebung, fernab von seinen früheren Freunden und trifft auf eine Henne, die ihren langjährigen Partner vermisst.

    Vielleicht kannst Du Dich samt Deiner Familie mit dem Gedanken anfreunden, generell aufzustocken, vielleicht auf 4 Wellis?

    Das Problem, dass ein Vogel zunächst einsam zurück bleibt, wenn der andere stirbt, wird sich bei zwei Wellensittichen immer wieder stellen. Als die heißgeliebte Partnerin meines Wellis Rübe starb, war es gut, dass er noch Artgenossen um sich hatte.


    Ich würde die vorhandene Voliere neu einrichten, wenn der Neue oder die Neuen nach einiger Zeit in einem separaten Käfig dann bei Kiwi einziehen. Somit ist auch für sie etwas verändert und sie muss sich ebenso neu orientieren, was die Vergesellschaftung erleichtern kann.

    Vielleicht entscheidest Du aber auch, Kiwi in einen vorhandenen Schwarm abzugeben? Ich weiß, man hängt an seine tierischen Mitbewohner, aber in einigen Fällen tut man einem Tier sogar etwas Gutes, wenn es zu mehreren Artgenossen kommt und man selbst nicht immer wieder neu aufstocken möchte.


    Alles Gute bei der Entscheidungsfindung.

    Budgies :|

    Meine bekommen inzwischen seltener frisches Grün, da vor allem Leopold und Ottilie dann zu Verdauungsproblemen neigen. Baden tut Bonnie im Basilikum, mitten rein in den Topf mit den angefeuchteten Blättchen und los geht's.

    Komisch, dass ich bisher nicht auf die Idee kam. Dill meinen Wellis anzubieten, obwohl ich es selbst so gern mag.

    Manchmal bin ich zu vorsichtig, Petersilie sollen sie wohl nicht so oft oder gar nicht bekommen?

    Ab heute werde ich es versuchen. vielleicht baden sie auch gerne in Dill und knabbern davon.

    Schöne Fotos übrigens. :daumen:

    Danke für Euer Mitgefühl. Fridolin war leider viel zu kurz bei mir, dennoch vermisse ich ihn. Mein großer, dicker Leopold suchte gestern Abend nach ihm. wollte nicht in der Voliere schlafen. Der alte Leopold ist ein sehr sensibler Welli, der sich oft zu Fridolin gesellte, sich die Hirse mit ihm teilte und sich von ihm kraulen und füttern ließ. Fridolin war einfach nur lieb zu Leopold. ich war froh, dass sie sich anfreundeten, denn Rübe ist zu Leopold nicht immer nett. Abgesehen davon, dass der kleine, zarte Fridolin nicht fliegen konnte und sich nur mühsam fortbewegte beim Klettern, weil er auch bei der Vorbesitzerin so gut wie nie raus kam, gab es keine eindeutigen Hinweise auf eine lebensbedrohliche Erkrankung. Die Verdauung war normal, die Atmung auch, er würgte oder spukte nicht. Vielleicht waren die unsteten Lebensumstände einfach zu viel für den Kleinen.


    Fridolin wird seine letzte Ruhe bei meinen bereits vorausgegangenen Wellensittichen finden. Ich hoffe, er hat gespürt, dass er mir nicht gleichgültig war.

    Ich bin sehr traurig, Fridolin war erst seit August 2021 bei mir und wurde nur 3 Jahre alt.

    Als ich ihn von einer jungen schwangeren Frau übernahm, hatte er seine Partnerin verloren. Weil die Halterin ein Baby erwartete, wollte sie keinen weiteren Welli mehr aufnehmen. Sie erzählte, dass er bereits mehrere Monate allein saß und sie keine Zeit hatte, sich um ihn zu kümmern. Ich wusste ja, dass Nobody, so hieß er vorher, flugunfähig war, aber angeblich sollte er gut zurecht kommen mit dieser Einschränkung.

    Nach seiner Ankunft merkte ich bald, dass dem überhaupt nicht so war, er tat sich mit dem Klettern schwer, er war sehr ruhig, saß auf der Schaukel und ging nur dort runter um zu futtern und zu trinken. Er liebte Hirse, Möhrchen und ab und an eine Knabberstange, an die er gewöhnt war. Der Eingangscheck war soweit - bis eben auf den lahmen Flügel - okay. Fridolin blieb scheu, er wurde einfach nicht munterer, er wollte nicht aus dem separaten Käfig raus in die Voliere. Meine anderen vier Wellis besuchten ihn regelmäßig, doch nur Leopold schaffte es, dass Fridolin ein wenig engeren Kontakt zu ihm aufnahm. Vor zwei Wochen war er plötzlich raus aus dem Käfig und Rübe half mit seinem Ruf ihn im Zimmer ausfindig zu machen. Da setzte er sich tatsächlich auf meine Hand und ließ sich durch den Raum tragen.

    Vorgestern kam eine weitere Überraschung, über die ich mich riesig freute. Fridolin setzte sich auf meinen Finger, nachdem ich einen Versuch gestartet hatte, putzte sich und tschilpte sogar ein wenig. Es war wohl das letzte Aufleben. Ausgerechnet heute war ich den gesamten Vormittag nicht daheim, sondern mit meiner Schwester bei unserer sehr alten Mutter, die nun viel Zuwendung und Gespräche braucht.

    Als ich zurück kam, saß Fridolin auf dem Käfigboden. Ich nahm ihn auf, streichelte ihn, hielt ihn in meinen Händen.

    Er ist kurz darauf für immer eingeschlafen. Ob er auf mich gewartet hat? Ich kann gar nicht beschreiben, wie traurig mich das macht, weil der kleine Kerl mir so leid tat, dass er in seinem kurzen Leben nicht glücklich sein konnte. Er war mir sehr ans Herz gewachsen mit seiner scheuen, ruhigen, lieben Art.

    Nun sind es wieder meine vier "alten" gefiederten Freunde, die bei mir sind. Ich glaube, ich werde es nach diesem deprimierenden Verlust dabei belassen. ;(<3

    Wenn Du vor dem ersten Freiflug Fragen hast bezüglich eines vogelsicheren Zimmers kannst Du die gerne hier stellen.

    Es findet sich immer jemand, der bereits langjährige Erfahrung hat mit den Piepsern.

    Ich denke schon, dass es eine Henne ist. Sie ähnelt meiner Vroni sehr, die aber leider nicht mehr bei uns ist.

    Es ist das zarte Hennenblau bei Deinem Welli, das bräunlich wird, wenn sie brutig ist. Muss aber nicht immer so sein,

    bei meiner Ottilie verfärbt sich die Nasenhaut nicht.

    Diese Futter- und Wasserspender haben den Vorteil, dass sie von Verschmutzungen des Inhalts verschont bleiben. Die Wellis setzen sich ja ganz gerne mit dem Popo in die offenen Edelstahlnäpfe. Andererseits verstopfen die Spender hin und wieder oder die Hennen spielen, knabbern und ziehen so lange an ihnen rum, bis sie abfallen oder das ganze Wasser ausläuft. Das sind meine Erfahrungen mit den Hennen, die ich so hatte, einige waren in jüngeren Jahren recht rabiat. :hihihi:


    Ewig trennen möchtest Du Deine beiden Süßen aber wohl nicht. Sie müssen lernen, sich gegenseitig zu akzeptieren, auch was das Fressen angeht. Der Hahn wird lernen, dass die Hennen das Vorrecht haben beim Fressen, er wird sich aber auch durchsetzen müssen, damit er überhaupt eine Chance hat, gegen sie zu bestehen. :gnade: Vielleicht hilft es, wenn Du ein paar Leckereien in den Käfig hängst - Hirse, Möhrchen o.ä. Die Henne kann nicht überall gleichzeitig sein und futtern, so dass der Hahn endlich zum Zuge kommt. :bestfriend:

    Aithienne : Hallo und willkommen im Forum. :daumen:

    Dass der kleine Hahn so früh verstorben ist, ist sehr traurig. Manchmal weiß man gar nicht, woran es lag.

    Selbst bei einem seriösen Züchter kann hin und wieder ein Tier darunter sein, dass eine nicht erkennbare Schwäche hat.

    Normalerweise sind die kleinen Rabauken aber recht robust.

    Wir lesen gerne wieder von Dir und Deinen (künftigen) Wellis.

    Bis dann also... :)

    Man ist halt besorgt, wenn die gefiederten Freunde nicht so fit wirken wie wir es uns wünschen.

    Bei einigen ist der Gesundheitszustand ganz offensichtlich wie bei Dieter01 s Knirschi oder wie es bei meiner Daisy war.

    Andererseits scheint es bei Olli Schwester S. ein eher latenter Verlauf zu sein.

    Vor einem halben Jahr glaubte ich, dass sich mein alter Leopold (10 J) bald verabschieden wird. :( Er lag platt auf einem der Holzsitzbretter, sah zerzaust aus und schlief. Ich war alarmiert :!: und sorgte mich. Das war dann der Grund, warum ich mich nach einem weiteren Freund für Rübe umsah. Und nun - also 6 Monate später? Leopold nimmt am Leben teil, gestern saß er längere Zeit auf meinem Finger und ließ sich kraulen.

    Liebe Schwester S. : niemand denkt, dass Du wegen Olli übertreibst. Er wird älter, hat ein Lipom und Du hast Angst, dass seine Zeit knapp wird. So wie er aussieht und sich bewegt, glaube ich das eher nicht, aber bei so kleinen Lebewesen kann man es nicht vorhersagen. Freue Dich, dass er bald 9 Jahre alt wird und dass Du ihn hoffentlich noch längere Zeit bei Dir hast. :)<3 Ich würde gerne weiter von ihm lesen und auch Videos sehen.

    Ich habe mir das Video angeschaut. Dem Olli sieht man sein Gewicht nicht an und auch das Lipom ist nicht so deutlich zu erkennen. Ich hatte es mir größer vorgestellt, weil es bei meiner Daisy auf den ersten Blick zu sehen war. Bei ihr war es aber ein bösartiger Tumor.

    Olli ist gut drauf und zudem ein richtig hübsches, niedliches Kerlchen <3:love: (er ähnelt meinem Fridolin). Ja, ich verstehe gut, dass Du den lieben Olli noch möglichst lange behalten möchtest. :)

    Schwester S. Da wiegt Olli leider ordentlich was. Natürlich wünsche ich Euch noch eine gute gemeinsame Zeit und dass Olli keine großen Schmerzen hat.

    Viele Abschiede, ich glaube, ich kann da mit meinen Wellensittichen und Kanarienvögeln, die ich je hatte, gut mithalten (von nahestehenden Menschen ganz zu schweigen). Meine Nymphensittiche waren am längsten bei mir und wurden über 20 Jahre alt. Mein Kater wurde 15. Mit diesem Trio verbinde ich besonders intensive Erinnerungen an eine gute, glückliche Zeit an meinem früheren geliebten Wohnort :herz:

    Bevor ich jetzt sentimental werde und mein Herz hier weiter ausschütte, werde ich nach der Seniorenkur Heel Ausschau halten. Vielleicht macht es meine Omi und den Opi noch ein wenig flotter. :tanz::yahoo:

    Dein Olli ist jetzt 8 Jahre und 11 Monate alt. Da hat er trotz seiner Erkrankung schon lange durchgehalten.

    Natürlich wäre es wunderbar, wenn er 10 Jahre und älter werden könnte. Es steht mir nicht an, Dir als erfahrene Wellensittichhalterin Ratschläge zu geben. Ich kann nur schreiben, wie ich es bei meinen zwei Alten halte - Bonnie 9 Jahre, Leopold 10 Jahre: ich lasse sie gewähren. Ich freue mich, dass Bonnie aktiver geworden ist seit ihrer Verpaarung mit Rübe. Sie kommt wieder täglich mehrere Stunden raus und bewegt sich. Manchmal versucht sie zu fliegen, obwohl sie seit Jahren flugunfähig ist. Leopold kommt auch raus, wenn und wann er will, klettert ein wenig und lässt sich hin und wieder auf der Hand durch die Wohnung tragen und kraulen. Hat er einen nicht so guten Tag und schlechten Sinn. hackt er nach mir. Ich lasse ihn dann in Ruhe. Wenn er mal wieder Verdauungsprobleme hat, gibt es verdünnten Fenchel-Kamille-Tee, der hat ihm bisher immer geholfen.


    Ich will damit sagen, man macht aus alternden Tieren ebenso wenig junge Hüpfer wie als alten Menschen.

    So schwer es fällt zu akzeptieren, dass die Lebenszeit unserer Wellis arg begrenzt ist, so würde ich meine jetzt nicht um jeden Preis mit sämtlichen Mitteln und Medis am Leben erhalten wollen. Ich mag auch nicht wirklich drüber nachdenken, dass meine

    beiden Ältesten wohl vor den anderen gehen werden. Ich werde furchtbar traurig sein und sie nach all den gemeinsamen Jahren sehr vermissen, aber ich werde es verkraften so wie ich auch lerne zu akzeptieren, dass meine Mutter nicht mehr die agile selbstbewusste, eigenständige und manchmal streitbare Frau ist, sondern sehr alt und mehr Hilfe braucht.

    Da hast Du Deiner bunten Vogelschar auch ein richtig tolles Zuhause eingerichtet mit all den Möglichkeiten zum Spielen, Klettern, Schreddern usw. Ja, ich finde es klasse, wenn sich gerade die Wellis durchsetzen, von denen man meint, sie seien klein und schwach. Ich sag nur "klein, aber oho!"