Beiträge von Budgies

    Dann habe ich noch eine Überlegung. Ich würde eventuell, wenn die Außenvoliere fertig ist und das Wetter passt, noch zwei Hennen oder ein Paar aufnehmen. Wenn ich zum Züchter gehe, habe ich nicht die nötige Zeit, verpaarungen zu finden. Die Vögel sind zu aufgeregt. Ob der Züchter das weiß, wer mit wem ?

    :) Deswegen meine Antwort. Da habe ich wohl zwei verschiedene Beiträge gedanklich miteinander verknüpft.

    Zu Beginn meiner Haltung war ich bei zwei Züchtern, beide keine „möchte gern“. Aber nach 10-15 Minuten wurden sie dann unruhig, machten mir ständig Vorschläge. Mit in Ruhe ansehen und beobachten war jedenfalls nichts.

    In den vergangenen knapp 8 Jahren habe ich zwei Züchter kennengelernt. Diese Erfahrung habe ich so nicht gemacht. Es liegt viele Jahre zurück, da hatte ich als junge Frau mit Anfang 20 zwei besonders hübsche männliche Wellis bei einem ortsansässigen Züchter ausgesucht, die sehr mit sich beschäftigt und lieb miteinander waren. Der Züchter wollte aber gern, dass ich einen etwas klein geratenen, schwachen Vogel nehme, was ich nicht tat. Mit wachsendem Bewusstsein fiel mir Jahre später diese Situation ein und es tat mir wirklich leid, mich gegen ihn entschieden zu haben. Dieser damalige "Kümmerling" hatte wenig Chancen beachtet zu werden und ein Zuhause zu finden. Das ist der Grund, weshalb ich später auch Abgabevögel und behinderte Tiere zu mir nahm.

    Hallo Heliath,

    was nimmst Du für Putzmittel? Vogelkot ist ziemlich aggressiv und deshalb schlecht gänzlich zu entfernen. :motz:

    Falls noch nicht ausprobiert, kannst Du es mit den handelsüblichen Brillenputztüchern oder Glasreinigern versuchen oder ein weiches Mikrofasertuch benutzen, das befeuchtet ist mit Wasser und einigen Spritzern Zitrone. Ich reinige so die Voliere und schwöre auch auf die umweltfreundlichen Produkte von Frosch o. ö. Marken. Essig dürfte auch verdünnt funktionieren,

    Eine weitere Methode wäre Anflug- und Sitzverbot den Fernseher betreffend. :nono:

    Viel Glück :daumendrück: :)

    Hallo StubenWelli - ich sag auch mal herzlich willkommen im Forum :) . Ich wünsche Dir einen interessanten Austausch und nette Kontakte.

    In jüngeren Jahren hatte ich ausschließlich gesunde, schöne Wellensittiche in sämtlichen Farbschlägen.

    Heute sind zwei flugunfähige Vögel in meinem Schwarm, die aber gut zurecht kommen.

    Tja, und vor einigen Jahren gab es Lulu, die mir ein Züchter kostenlos ans Herz legte, weil er sicher war, dass ich mich um sie kümmere. Er meinte "vielleicht haben Sie noch ein wenig Freude an ihr" und wusste genau, dass die kleine Henne nicht lange leben wird aufgrund mehrfacher Erkrankung. Lulu war sehr klein, sehr zart, fast nackt, aber unheimlich klug. Sie setzte sich durch bei den anderen Wellis und vertrimmte sogar den großen Leopold, wenn sie ans Futter wollte. Keiner im Schwarm wagte es, sie zu hacken oder zu schubsen. Sie war ein sog. "Renner". lief auf dem Fußboden rum und falls sie etwas wollte, kam sie zu mir gerannt und zeigte mir es. Leider verstarb sie nach knapp 2 Jahren dann tatsächlich ganz plötzlich. Zu dem Zeitpunkt kam es für mich dann doch überraschend, denn sie hatte sich trotz aller Einschränkungen so gut gemacht und eingelebt.

    Nichts für ungut Charly , aber falls Du wirklich ein Paar aufnehmen möchtest oder zwei Hennen, so solltest Du Dir bei der Suche Zeit lassen, die Vögel in Ruhe beobachten und dann entscheiden. Immerhin handelt es sich um Lebewesen, die dann 8, 10 oder vielleicht sogar noch mehrere Jahre zu Deinem Leben gehören, selbst wenn sie in einer Außenvoliere untergebracht sind. Nicht immer ist der erste spontane Entschluss richtig, und nicht immer bekommt man beim Züchter das, was man eigentlich möchte.

    Beispiel: Ich suchte vor einigen Jahren für meine Henne Daisy, die bereits zwei Wochen bei mir war, einen Partner. Also ging ich zu dem Zoofachgeschäft, woher Daisy stammte. Dort gefiel mir ein Hahn in wildfarben dunkelgrün gut. Allerdings stellte sich heraus, dass der sich leicht verdrängen ließ und Platz machte für diesen pfiffigen hellgrünen Hahn, der sich direkt zu mir ans Gitter setzte, gar nicht so scheu war, ordentlich futterte und mich ständig interessiert ansah. Der war genau passend für meine freche, selbstbewusste Henne. Rübe ist inzwischen sieben Jahre alt und wirklich ein klasse, sozialer Schwarmchef.

    Jedes Tier hat seinen eigenen Charakter, es ist interessant das zu beobachten. Nimm Dir bitte die Zeit und Du wirst wahrscheinlich auch zwei Wellis finden, die einander sehr zugetan sind, die sich kraulen, miteinander schnäbeln usw.

    Hallo,

    Ohjee, sowas ist immer traurig mitanzusehen, grade wenn es um Küken geht. Das sind Anzeigen die auch mich hin und wieder zum hadern bringen, doch eine mögliche Handaufzucht ist nichts für Leien und deswegen muss ich mich immer schweren herzens davon abwenden. Das tut immer besonders weh.


    Liebe Grüße

    StubenWelli

    Ist auch gut so, ich hätte nicht die Kenntnisse und Möglichkeiten. Der Mann mit der Anzeige sucht ein Küken, das flugunfähig ist und will dafür zahlen. Ich hoffe, ich habe mich im vorigen Beitrag nicht missverständlich ausgedrückt. :)

    Ihr Lieben, ich kämpfe seit einigen Tagen mit mir, ob ich einen Inserenten anschreiben soll. Er möchte ein Wellensittich-Baby, das flugunfähig ist. Ich frage mich, warum ausgerechnet ein Küken mit dieser Einschränkung? :/

    Ich selbst habe zwei flugunfähige Wellis, meine Bonnie ist inzwischen 9 Jahre alt und kam mit 2 Jahren zu mir; Fridolin ist jetzt 3 Jahre alt und wurde vor einem halben Jahr abgegeben.

    Schlimm finde ich ebenso, wenn Einzelvögel allein bleiben werden oder wenn Leute viele Wellis halten und sie sogar einzeln verkaufen, obwohl Freundschaften und Partnerschaften bestehen.

    Ich grübele oft bei den Anzeigen, was mit den Tieren wohl passiert, wenn sie niemand aufnimmt? Man muss wohl lernen, dass Mitleid nicht damit endet, sämtlichen Abgabentieren ein neues Zuhause zu geben, auch wenn das oft so schwerfällt. ;(

    "Liebe bis in den Tod", das ist berührend und romantisch.

    Nun, ob Paul oder Paula, Otto oder Ottilie...mir ist es auch egal, werde sicher keine Federanalyse durchführen lassen.

    Heute kam Ottilie nach längerer Zeit mal wieder auf meinen Schreibtisch geflogen, das sind Momente über die ich mich sehr freue, kann auch lieb und anhänglich sein. :O

    Mensch Dieter01 , das tut mir leid, dass Du nun wieder einen Deiner Schätzchen über die Regenbogenbrücke fliegen lassen musstest, und das so kurz nach Struppi. :abschied::abschied:

    Der hübsche kleine Tschibo sah tatsächlich mitgenommen aus, so dass man wohl ahnen musste, dass er kein langes Leben haben wird. Wieder einmal habt ihr alles nur Erdenkliche getan, um ihm ein nettes Welli-Dasein mit Artgenossen zu ermöglichen, habt ihm jegliche medizinische Hilfe zukommen lassen.

    Ihr werdet auch diesen traurigen Verlust verarbeiten und Euch gerne erinnern. :troest2:

    Erst einmal Willkommen im Forum Kathrin. Wenn Du einen Beitrag schreibst, findest Du unten im Feld die Funktion "hochladen". Da kannst Du die dort angegebenen Dateiendungen nutzen, um sie einzufügen.

    Nun zu dem Problem. Ich finde es super, dass Du den Welli aufgenommen hast und er in Behandlung ist. Wie der TA (ist es ein Vogelkundler?), vermutet, scheint es sich um ein neurologisches Problem zu handeln, Grund fraglich. Nun bekommt der Welli bereits einige Medis, da bin ich nicht sicher, ob man den kleinen Organismus noch weitere geben sollte, da sie auch eine Belastung sind. Ich las irgendwann, dass die Gabe von B-Vitaminen eine Hilfe sein kann. Da würde ich den TA drauf ansprechen, denn die müssen exakt auf den kleinen Vogel abgestimmt werden. Dass der Welli sich trotz seiner massiven Einschränkungen so tapfer hält, ist schon erstaunlich. Wenn diese Gleichgewichtsstörungen und die anderen Einschränkungen schon länger bestehen, dann kann es sein, dass sie nie vollkommen geheilt werden können.

    Du hast den Käfig bereits auf ihn abgestimmt, der Käfigboden ist sicher auch dicker gepolstert, falls der Vogel stürzt,

    Außerdem sind Korkhöhlen oder welche aus anderen Naturmaterialien, die man innen am Dach befestigen kann, eine gute Gelegenheit für den Welli, sich dort auszuruhen. Wenn er nichts Ansteckendes hat, sollte er auf Dauer nicht allein bleiben. Ein etwas älterer, gutmütiger Partner kann ebenfalls eine Stütze sein.

    Also wenn du jetzt noch nicht weißt, ob es eine Henne ist. Kannst du ihr nicht mal was zum Bruthöhle bauen anbieten? Oder warum hast du sie Ottilie genannt :kopfkratz::kopfkratz::kopfkratz:

    :mauer: Du hast natürlich recht. Der Mitarbeiter im Zoohandel, wohin sie umgetauscht wurde mit 8 Monaten, meinte sie sei ein Hahn. In den ersten Tagen nach ihrer Ankunft rief sie ständig irgendwas wie "Jackie, Jackie", also auch einen geschlechtsneutralen Namen. Jedenfalls hörte es sich für mich so an. Daraufhin nannte ich sie für ihren neuen Lebensabschnitt"Joy". :) Zwischenzeitlich wurde sie kurz nach ihrer Ankunft von Casanova Rübe einmal gepuschelt. :erdrück: Auf Joy hörte sie überhaupt nicht, als sie von dem Vorhang runterfliegen sollte. Da meinte ich "wenn Du so weitermachst, heißt Du ab sofort "Ottilie". :lach: Na, jedenfalls kam sie dann aufgeregt fröhlich zwitschernd vom Vorhang runter aufs Volierendach. Seither nenne ich sie eben so.

    Warum ich nach all den Jahren immer noch unsicher bin? Also, Rübe lässt sich zwar ab und an von ihr schnäbeln, :sabber: zeigt aber ansonsten keine weiteren Interessen mehr seit dem einen Mal vor einigen Jahren. Und das ist für einen Casanova wie ihn, der jede Henne bisher beglückte, wirklich ungewöhnlich. :nixweiss: Andererseits ist ihre Nasenhaut weder blau noch wird sie bräunlich. Sie schimpft zwar hin und wieder mit Bonnie, die beiden keifen sich schon mal an, sie schubst aber auch den dicken Leopold oder zetert mit Fridolin. Also, ich kenne mich bei den TCB nicht so aus. Ich wollte eigentlich nun endlich Klarheit.

    Wenn ich bedenke, daß auch bei den Vermehren hinter jedem Tier ein Schicksal steht; nicht leicht nein zu sagen. Aber anders geht es nicht.

    Ich weiß, für die Tiere ist das traurig, sie alle brauchen ein nettes Heim. Man kann aber nicht alle aus Mitleid nehmen.

    Nun möchte ich die Unsicherheit beenden, ob Ottilie tatsächlich eine Henne ist.

    Abgegeben wurde sie mit 8 Monaten als Hahn, mein Rübe hat sie jedoch kurzfristig nach der Ankunft beglückt und er steht nicht auf Hähne.

    Inzwischen ist Ottilie knapp 6 Jahre alt (auf den Fotos 4 J), zankt sich hin und wieder keifend mit Bonnie, also Henne? Die Nasenhaut verändert sich kaum, bleibt so hell bis beige mit leichten bläulichen Rändern.

    Ich bitte um des Rätsels Lösung.

    Seit jeder Wellensittiche züchten und verkaufen kann, nimmt es Überhand. Schlimm finde ich auch, dass so viele Tiere aus Zeitgründen abgegeben werden sollen, die gerade erst einige Wochen oder Monate bei ihren Haltern sind. Selbst in meiner eher beschaulichen Heimatstadt finden sich zig Anzeigen mit Wellensittichen, die verkauft werden sollen. Besonders leid tuen mir die einzeln gehaltenen Tiere oder ein kleiner Schwarm, aus dem die Wellis auch einzeln für kleines Geld zu haben sind.


    Ich hatte vor Jahren meinen Coco aus den Kleinanzeigen, er hatte seinen Kumpel verloren und saß allein im Kinderzimmer. Er war ein kleiner Düsenflieger und rief immer nach seinen geliebten Möhrchen.

    Fridolin stammt auch aus den Anzeigen, ein kleiner, flugunfähiger Welli, dessen Partnerin verstorben war. Die junge Frau war schwanger und wollte keinen zweiten mehr dazu setzen.


    Man kann Glück haben und gleichzeitig Tieren was Gutes tun, aber man muss wirklich die Augen aufhalten, damit man keine sog. Vermehrer fördert.

    Also, bei dem weißen Welli bin ich nicht wirklich sicher, ob es ein Hahn ist, während ich bei dem gelben zu 85 % meine, es ist ein Hahn. Bei den beiden Farbschlägen ist es nicht leicht, eine hundertprozentige Geschlechtsbestimmung vorzunehmen.

    Wäre es denn ein Problem, wenn beide von einem Geschlecht sind?

    Ich weiß zwar aus Erfahrung, dass zwei Hennen sich hin und wieder bekriegen können, aber wenn sie nur sich selbst haben, mögen sie vielleicht gut miteinander auskommen. Außerdem neigen Hennen öfters als Hähne dazu, zu nagen und schreddern. Zwei Hähne zusammen sind überhaupt kein Problem. Warte ab, wie sich das Zusammenleben entwickelt. Aufstocken mit zwei weiteren Artgenossen kannst Du immer noch.

    Dass Sunny so unverhofft verstarb, tut mir sehr leid. Ob die Wellensittiche trauern und einen Artgenossen vermissen, hängt von der Bindung untereinander ab und wie lange und intensiv sie miteinander beschäftigt sind.

    Ich habe inzwischen 5 Wellensittiche. Abgesehen davon, dass meine 2 Hennen sich ab und an bekriegen, gibt es keine Probleme.

    Abwarten und beobachten halte ich für richtig, zumal Du nicht weißt, ob Sunny vielleicht eine ansteckende Erkrankung hatte, was hoffentlich nicht zutrifft. Dann müssten die Artgenossen vermutlich vorbeugend behandelt werden.

    Was mir auch aufgefallen ist: Je mehr User ein Forum hat, desto öfter und schneller geraten Threads außer Kontrolle.

    Klar, "viele Köche verderben den Brei", sagt man doch. So lange ein Thema nicht zu sehr verfremdet wird und unterschiedliche Meinungen sachlich diskutiert werden, ist das aber kein Problem.


    Ich finde dieses Forum überschaubar, das gefällt mir.

    Na, wenn die Weiber bissig sind gegen den Neuling, dann spricht das eher dafür, dass es sich ebenfalls um eine Henne handeln könnte. Kann aber sein, dass den beiden Hennen die/der Neue einfach zu jung ist.

    Gut, dass Dein Eddie den Überblick behält und sich dem Neuzugang mit Geduld annimmt.

    Mein Rübe (Profilbild) ist 7 Jahre alt und hat viel Erfahrung gesammelt mit der gefiederten Damenwelt.

    Er geht dazwischen, wenn Ottilie die Bonnie ankeift, sie schubst oder hackt.

    Bin gespannt, wie es sich bei Dir im Schwarm entwickelt. :)