Beiträge von Budgies

    Ich freue mich für Dich und Deine beiden Wellis, dass ihr mehr Platz bekommt. :) Dass das Zimmer vogelsicher sein sollte, ist klar. Also möglichst erst einmal Jalousien, Gardinen o. ä. vor den Fenstern, Lücken zwischen Schrank und Wand abdecken z. B, mit Pappe auf dem Schrank, Vorsicht bei Spiegeln, keine giftigen Zimmerpflanzen, keine spitzen Gegenstände usw. Anflug- und Kletterplätze, sofern vorhanden, sollten bereits im Zimmer sein.

    Dein Vorhaben, sie langsam an die neue Umgebung zu gewöhnen, finde ich gut. Die Voliere sollte zunächst nicht zu allen Seiten freistehen d. h. sie könnte an einer Wand platziert werden, das hilft den Wellis, sich zu orientieren.

    Abends und in der Nacht würde ich ein kleines Licht anlassen, falls es zu Panikflügen kommt.

    Kümmere Dich viel um sie, sprich mit ihnen, so dass sie wissen, da ist doch die vertraute Stimme der Felo.

    Übervorsichtig behandeln wie ein rohes Ei würde ich die beiden aber nicht, sondern ganz normal wie üblich.


    Wann der erste Freiflug starten soll, wirst Du dann entscheiden, wenn Du merkst, dass die beiden Wellis den neuen Raum erkundet haben und nicht mehr dünn und geduckt auf ihren Stangen beieinander sitzen, sondern neugierig sind. :yahoo::tanz:


    Das wäre es fürs Erste. Vielleicht haben hier einige noch weitere oder bessere Vorschläge. :hi:


    Viel Spaß und hinein ins Abenteuer. :wink:

    Erzähle uns doch später mal, wie der Umzug gelaufen ist. :winke3:

    Ich würde meine Tiere nicht unnötig mit Therapien quälen, weil nicht nur das belastend ist, sondern es auch Stress bedeutet.

    Mein Kater hatte damals für sich entschieden, nicht mehr zur TÄ zu wollen, indem er sich um ein Bein eines Möbelstücks im Teppich festgekrallt hatte. Es war gut so, wir hatten noch zwei warme Spätsommertage, bevor er nachts friedlich in seiner Katzenhöhle einschlief.

    Vielleicht fällt der Abschied tatsächlich leichter, wenn man weiß, dass die gemeinsame Zeit begrenzt ist.

    Ich bin auch der Meinung, dass man an sehr alten oder todkranken Menschen nicht noch rumexperimentieren muss

    mit immer neuen Medis und Therapien. Habe in der Verwandtschaft erlebt, dass man sie bis zum bitteren Ende noch operiert und therapiert hat, obwohl sie eigentlich austherapiert waren. Gut, wenn man eine Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht hat.

    56 ist eine sehr stolze, aber auch traurige Zahl an Verlusten. Da kommt im Laufe der Jahre einiges zusammen.

    Ich traue mich meist nicht, mal wirklich zu zählen, doch so um die 35 werden es wohl gewesen sein, inklusive Nymphensittichpärchen, Kanarienvögel und Kater sowie meine treue Drossel. Irgendwie ist es immer schlimm, selbst wenn man meint, man gewöhne sich irgendwann daran.

    Auf ein langes Leben :prost:

    Der Smartie ist ein neugieriges, mutiges Kerlchen und dabei so herrlich bunt. :love:

    Ich würde mich sehr für Euch freuen, wenn der Tumor sich tatsächlich für immer

    verabschiedet. Ohne Euch diese Freude nehmen zu wollen, aber beobachtet weiter, denn meine Herzenshenne

    hatte auch einen Tumor, der sich zurückzog, der aber kurze Zeit später mit voller Wucht rezidivierte. :weinen:

    Das muss natürlich bei Smartie nicht so sein, und ihr habt langjährige praktische Erfahrung mit erkrankten Wellis,

    aber Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste (sagt man doch so?) :okay:


    Drei meiner Vierer-Bande waren heute früh aktiv und haben sich nun zur Siesta in die Voliere zurückgezogen. :sleep:

    Oh je. :( Was mich wundert ist die gelbe Farbe des Tumors oder liegt es an meiner Monitoreinstellung?

    Liegt da eine Entzündung vor?

    Meine allerliebste Daisy ist an einem Tumor-Rezidiv verstorben; dieses war eher hell.

    Schwester S. Rübe war es, der an Daisys Tumor einmal rumzwickte, so dass es etwas blutete. Für mich war es ein Schock, das zu sehen. Zum Glück konnte ich das Blut stillen. Nebenbei sei erwähnt, dass Partner Rübe echt traumatisiert war danach. Daisy war längst im Hirseland angekommen (wie man so sagt), als er oft bei seinen Artgenossen schaute, ob die auch sowas da haben. Unten ein Foto, wo er Leopold "untersucht". Manchmal saß er eine Ebene tiefer auf der Stange als ein Artgenosse und guckte dann von unten hoch, zwickte auch mal in die Kloake. Die anderen fanden das überhaupt nicht komisch. Hat lange gedauert, bis sich Rübe diese Marotte endlich und endgültig abgewöhnt hatte.



    @Dieter01 Ich wünsche Euch nochmals, dass sich das Tumorwachstum stoppen lässt und Smartie nicht zu sehr geschwächt wird oder arge Schmerzen hat.

    Ihr habt aber wirklich derzeit Pech, dass nun der Smartie auch noch einen inoperablen Tumor hat. Ich wünsche ihm und Euch, dass der nicht so arg wächst oder besser gar nicht und dass der Smartie keine schlimmen Beschwerden bekommt. :|

    Ansonsten ist Eure Vogelschar weiterhin lustig und agil, wie ich sehe. :)

    Tja, was machen meine Oldies? Rübe und Ottilie sind diejenigen, die neuerdings morgens zuerst rauskommen.

    Ottilie flog eben auf meinen Schreibtisch und schaute ein wenig zu, wie ich das Internet durchforste, :]

    während Rübe sich damit begnügt, mehrfach über meinen Kopf hinweg zu düsen. Schon komisch; er kam als

    Jungvogel zu mir, ist nicht scheu, aber auch nicht wirklich zutraulich.

    Die beiden ältesten Wellis Bonnie und Leopold gesellen sich meist später dazu, wobei das bei Leopold nur noch sporadisch der Fall ist. Gesagt - getan, Bonnie ist raus und lässt sich von Rübe gerade kraulen. :knutsch:

    Und es gibt die seltenen Gelegenheiten zu beobachten, wie Ottilie und Leopold in trauter Gemeinsamkeit beisammen sitzen.


    Ich war wohl drei oder vier Jahre alt, als ich mit meinen Eltern in einem kleinen Vorort wohnte, wo es tatsächlich ein Zoofachgeschäft gab, das auf dem Weg zu den Großeltern lag. Zu der Zeit war es so, dass einige Vögel in kleinen Käfigen im Schaufenster ausgestellt waren. Ganz besonders gefielen mir die Kanarienvögel, die gescheckten.

    Zum Geburtstag bekam ich aber von meiner Patentante einen blauen Wellensittich in einem kleinen Käfig geschenkt, der dann Bubi hieß. Sein Glück war es, dass meinen Großeltern ein grüner weiblicher Wellensittich zuflog, den sie mir gaben, so dass Bubi und Hansi nicht mehr allein waren.


    Viele Jahre später, ich war bereits berufstätig, leistete mir ein Nymphensittichpaar Gesellschaft, hinzu kam eine Voliere mit einer bunten Schar Wellis. Schließlich übernahm ich einen gefundenen Kanarienvogel, der auch Gesellschaft bekam von Artgenossen. Letztendlich verblieb aufgrund der längeren Lebenserwartung das Nymphensittichpaar übrig, das sich gut mit einem Kater verstand, der aus dritter Hand zu mir gelangte.


    Es hatte sich so ergeben, dass wiederum Jahre vergingen, als ich zwei männliche Nymphensittiche hielt, einer aus Abgabe.

    Die beiden zogen mit mir um. Als einer im hohen Alter starb, gesellte ich zu dem anderen einen Wellensittich, was aber nur wenige Wochen gut ging, weil der quirlige Welli den Nymphen ständig ärgerte.


    Tja, dann hatte ich wenig später zwei Wellensittiche, dann vier, dann sechs und einen alten Nymphensittich, der mit 25 1/2 Jahren starb. Mehrere Verluste trugen dazu bei, dass ich nun noch vier Wellensittiche habe im Alter von 6 bis 10 Jahren.

    Hut ab vor Eurem Engagement für die Igel, das um einiges Zeit und Mühe in Anspruch nimmt, vor allem, wenn sie

    aufgepäppelt werden müssen. :help:

    Wie ich anhand der Fotos sehen kann, lohnt sich dieser Aufwand auf jeden Fall und wird mit

    gesunden, munteren Stachelfreunden belohnt. :bravo::prost:


    Also, ein liebes Dankeschön und -wenn auch nur virtuell - Blumen für Deine Frau.


    Ich habe von dieser Organisation bereits gehört und eine Fernsehreportage gesehen.

    Hätte ich die Möglichkeiten, würde ich Hühner und weitere Tiere in Not aufnehmen. In einem Wohnhaus, wo ich nur einen großen Balkon zur Verfügung habe, ist das leider unmöglich. Es gibt eine Cousine und einen Cousin, die besitzen einen historischen, denkmalgeschützten ehemaligen Bauernhof. Leider haben die mit dem Tierschutz gar nix im Sinn, :okay: nutzen ihre großartigen weitläufigen Gegebenheiten lieber für Musikveranstaltungen, Sauna-Partys usw. Na ja, die sind eh ein wenig abgehoben und unsere Seite der Familie hat kaum Kontakt zu ihnen.

    Ich wollte übrigens noch zu meinem Beitrag ergänzen, dass ich dieses Huhn nicht mit irgendwelchen Leckereien oder so gelockt habe. Wie Du richtig schreibst, es hat da was gespürt... :herz:

    Einerseits stimme ich Dieter zu, andererseits bin ich auch so veranlagt, mir lange und immer wieder Gedanken zu machen über Geschehnisse, die ich nicht mehr ändern kann. Jeder geht halt anders mit Verlusten um. das lässt sich nicht so einfach abstellen. Olli wurde knapp 9 Jahre alt, das ist für einen Welli mit Megas lange. Ich habe Wellensittiche verloren, die nur 3 1/2 oder 5 Jahre alt werden durften. Man kann die Zeit nicht zurück drehen, man sollte immer nach vorn schauen und überlegen, was einem sonst Freude bereitet.

    Dieters Vorschlag, eine Öffnung in einer Wand raus zu sägen, ist eine gute Lösung. Auch die Idee mit der Überwinterung von Igeln ist klasse, falls es Euch keine Umstände bereitet.

    Dieser Verlust des Amsel-Jungvogels wird ausgeglichen werden, aber ich weiß, dass es in erster Linie nicht darum geht.

    Wenn man ein Tier länger beobachtet und lieb gewonnen hat, ist ein tragischer, früher Tod deprimierend.

    Euch trifft keine Schuld, wer konnte das Versteck erahnen?

    Das ist wirklich unendlich traurig, da ich Amseln so mag. ;( Armer kleiner Schatz. Kann man an alle Unwägbarkeiten des Lebens denken? Immer wieder passieren Dinge, die man sich so nicht vorgestellt hat. Für den armen Vogel kommt jede Hilfe zu spät, aber Dein Vater und Du ihr werdet künftig nochmal genau in den Schuppen gucken, bevor ihr ihn schließt.

    Macht Euch keine Vorwürfe, ihr konntet nicht wissen, dass sich der kleine neugierige Piepmatz ausgerechnet Euren Geräteschuppen als Versteck ausgesucht hat. :|

    Gestern starteten wir - meine Schwester, unsere Mutter und ich - einen Ausflug zu einem nahe gelegenen Park, in dem Wildtiere gehalten werden, u. a. Ziegen, Schafe, Gänse, Truthähne, Hühner, Hasen, aber auch Kanarienvögel und seltene Sonnensittiche. Irgendwie mochte mich ein Huhn besonders, jedenfalls lief es hinter mir her und setzte sich einige Zeit zu uns, putzte sich munter und genoss die wärmende Sonne. Leider kamen dann eine junge Mutter und Großmutter, die ihren noch sehr kleinen Jungen die Tiere scheuchen ließen. Da war es vorbei mit der friedlichen, trauten Gemeinsamkeit.

    Ich vergleiche das Altern bei den Tieren mit dem beim Menschen. Manche Menschen erreichen das durchschnittliche Lebenshöchstalter, andere versterben leider früher und einige werden uralt wie einst Johannes Heesters, der mit 108 Jahren die Augen für immer schloss.

    9 Jahre ist für einen Wellensittich wie Olli mit Megas recht hoch.

    Du beschreibst den Alterungsprozess ähnlich wie ich ihn bei meinem Leopold beobachte, der inzwischen 10 Jahre alt ist. Er sieht immer mal wieder ein wenig zerzaust aus, er hat hin und wieder Verdauungsprobleme, er schläft an manchen Tagen viel, an anderen springt er plötzlich auf die Schaukel und scheint quietschfidel zu sein.


    Du vermisst Deinen Olli sehr, das erkenne ich in jeder Zeile und es ist verständlich. Mir stehen die Abschiede meiner restlichen Vierer-Bande noch bevor. Derzeit kann ich mir nicht vorstellen, danach wieder völlig von vorne anzufangen mit anderen, vielleicht jüngeren Vögeln. Zu sehr gewöhnt man sich aneinander, wenn man mehrere Jahre zusammen lebt, außerdem wird man nicht jünger und mag sich vielleicht auch aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr allzu oft auf Neues einlassen.

    Ich hatte wohl bereits an anderer Stelle geschrieben, dass ich einige Jahre einen Kater hatte aus dritter Hand. Wir waren so aneinander gewöhnt und eingespielt, dass ich nach seinem Tod in 2004 keine Katze mehr haben wollte. Eigentlich ist es ungerecht, denn es gibt so viele Tiere, die sehnsüchtig in Tierheimen und Anzeigen darauf warten, endlich ein Zuhause zu finden.

    Ich bin Laie und kann Dir da leider nicht weiterhelfen mit gesicherten Informationen.


    An Deiner Stelle würde ich mich bei einem erfahrenen (Hobby-)Züchter erkundigen.

    Im Internet findet man Listen mit eingetragenen Züchtern.

    Ich bin ja ebenfalls begeistert von dieser Liste, möchte aber trotz aller Euphorie bitten, gerade bei Blattsalat u. ä. vorsichtig zu sein, dass der nicht mit Pestiziden behandelt wurde. :!:


    Nun viel Freude beim Anbieten und Ausprobieren. :)

    Das ist eine wirklich tolle Zusammenstellung, vielen Dank Dieter.

    Ich habe bei meinen Wellensittichen im Laufe der Zeit herausgefunden, was sie gern mögen und vor allem gut vertragen.

    Das muss man einfach testen.