Beiträge von Schwester S.

    Sowas habe ich noch nie gesehen. Interessant, so sehen die also aus. Der Befall muss heftig sein, wenn die als adulte Würmer bereits heraus kommen. Die Eier sind die Übeltäter, die auf jeden Fall alle eliminiert sein müssen, sonst vermehren die sich und es können sich weitere Wellis anstecken, wenn das bereits nicht schon passiert ist. Nicht jeder Wellensittich scheidet adulte Würmer aus, sondern u.a. auch die Eier.


    Es müssen alle Spulwürmer raus kommen. Wichtig ist, auch die Gegenstände der Voliere zu reinigen, da ja ständig die Eier mit ausgeschieden werden. Wenn du den Boden mit irgendetwas auslegen könntest, was du täglich entfernen kannst, wäre das gut. Die Dinger sind unglaublich hartnäckig und wenn die Eier ausgeschieden werden und der nächste Welli nimmt diese durch Nahrungsaufnahme oder Herumpicken vom Boden auf, steckt er sich und andere wieder an.

    Hallo Welli-Fan201,


    der Wurm war aber ziemlich groß. Was macht der Wellensittich für einen Eindruck? Denn: Ein Wurm kommt selten allein, dein Welli hat auf irgendeine Weise die Eier der Spulwurmer aufgenommen. Und meistens sind auch die anderen Wellensittiche betroffen. Wenn bereits ein vollständig ausgewachsener Wurm ausgeschieden wurde, dann ist es höchste Eisenbahn, dass der Welli behandelt wird und vermutlich die anderen auch.


    Ich finde das bedenklich, dass das Labor nichts gefunden hat. Ich kann dir in diesem Fall nur raten, so schnell wie möglich einen vogelkundigen Tierarzt (der eine Zusatzausbildung für Vögel u. Reptilien hat), aufzusuchen und den Vogel vorzustellen und den Fall zu schildern (auch dass das Labor nichts gefunden hat, du aber eindeutig den Wurm im Kot gefunden hast). Wenn er noch einmal einen ausgewachsenen Wurm ausscheidet, würde ich das mal zum Beweis fotografieren.


    Ich drücke mal die Daumen, dass eine Behandlung schnell erfolgt und Erfolg hat. Berichte gerne hier im Forum weiter.... Interessiert mich sehr.

    Hallöchen und herzlich willkommen im Forum :):welcome:


    Ich glaube, du hast zwei Hähnchen. Die hellen Ringe sind nicht die typischen Ringe, die Weibchen sonst haben, sondern die Partie um die Nasenhaut ist im Ganzen aufgehellt, die eigentliche Wachshautfarbe ist bei deinem grünen Welli Dunkelblau.


    Der Blaue hat gar keine weißlichen Ringe um die Nasenhaut und dürfte ebenfalls ein Männchen sein, allerdings irritiert es mich ein wenig, dass die Nasenhaut noch lila mit Rosastich ist, da müsste eigentlich schon mehr Blau zu sehen sein.

    In diesem Forum soll es nicht nur um Sittiche gehen, sondern auch Diskussionen zu Wildvögeln, einheimischen Vögel sind wichtig und gerne gesehen.


    Ich mache mal den Anfang:


    Wer von euch ist auch so ein Vogelfreund und füttert die Gartenvögel?

    Habe mich im September/Oktober ordentlich eingedeckt. Mal schauen, wie lange ich damit auskomme, da auch meine Nachbarn füttern. 8 Kilo Sonnenblumenkerne geschält, 120 Meisenknödel ohne Netz (bitte keine mit Netze benutzen), 10 Kilo blanchierte/gehackte Erdnüsse, 3 Kilo getrocknete Mehlwürmer, 10 Energiekuchen für Rotkehlchen, 12 Energie-Fettblöcke.... und meine üblichen Haferflocken, die ich im Winter immer in Sonnenblumenöl anschwitze. Im Sommer gibt es leichtere Kost, keine Knödel oder Fettblöcke.

    Hi,


    das Geschlecht kann ich nicht genau feststellen, die Wellensittiche sind noch sehr jung und auch vom Foto und von der Beleuchtung her, schlecht zu erkennen. Hast du das Foto mit einem Kamerablitz ausgeleuchtet? Die Wachshaut sieht ziemlich hell aus. Ich kann deshalb nur raten und auf meine Erfahrung zurückgreifen: Es sieht danach aus, dass es zwei Hähne sind.


    Was die Farbschläge betrifft. Es sind beides Australische Schecken in Hellblau. Der rechte ist ein AS Normal Hellblau, der linke eher ein AS Hellflügel Opalin Hellblau, aber auch hier wären mehrere Fotos ohne Blitz und ein wenig näher ran nicht schlecht. Es fehlt die Rückenansicht, so dass man Flügelzeichnung und die Verteilung der Rückenfarbe erkennen kann.


    Schöne Wellis übrigens, ich mag Australische Schecken sehr :)

    Irina, das tut mir sehr leid, dass die kleine Lucy es nicht geschafft hat. Bei ihr war die Erkrankung leider sehr weit fortgeschritten, aber du hast alles für sie getan und deine Vögel gut gepflegt. Sie wird immer in deinem Herzen sein, dort hat sie einen schönen Platz.

    Ich stelle mal eine Frage in die Runde und bin gespannt auf eure Antworten:

    Wenn eines eurer Wellensittiche stirbt, dürfen seine Artgenossen Abschied von ihm nehmen?


    Meine persönliche Meinung:

    Nein, ich habe mit Abschied nehmen, schlechte Erfahrungen gemacht. Sämtliche Wellis waren danach komplett verstört und geschockt und sogar aggressiv. Sie verstehen es nicht. In der Natur ziehen sich sterbende Vögel auch ganz alleine ins Gebüsch zurück. Ich würde ihnen niemals den sterbenden oder toten Partner/Kumpel sehen lassen.


    Die letzte Erfahrung habe ich mit Olli gemacht, als sein Kumpel Taifun gestorben ist, stand der Käfig im Schlafzimmer und Olli war dabei, als Taifun starb. Seitdem fühlt er sich im Schlafzimmer nicht mehr wohl, er hatte anfangs sogar richtig Angst, wenn ich ihn mit Käfig ins Schlafzimmer stellte.


    Wir Menschen denken in dieser Sache viel zu menschlich, das Abschiednehmen geschieht bei Vögel schon viel eher, wenn sie noch leben, aber merken, dass der Tod näher rückt. Das merkt man daran, dass sie für eine kurze Zeit noch einmal aufleben oder besonders anhänglich sind, das ist für Vögel so etwas wie Abschiednehmen. Zum letztendlichen Sterben ziehen sich Vögel zurück. Man sollte Vögel nicht zu sehr vermenschlichen, sie können mit einem steif daliegenden Partner/Kumpel nichts anfangen, das verwirrt sie enorm.

    Kann es denn von den Kräutern kommen?

    Teste es einfach aus, indem du ein paar Tage keine Kräuter mehr gibst. Sollte der Kot immer noch flüssig sein, ist das nicht die Ursache.


    Bei flüssigen Kot fällt mir nur noch eine Niereninsuffizienz ein, das wäre gar nicht gut, da schlecht behandelbar (die Ernährung muss dann angepasst werden, nichts, was die Nieren reizt bzw. anreizt, schwer zu arbeiten). Wellis sind anfällig für Nierenerkrankungen.

    https://www.sittiche.de/krank_nierenerkrankung.htm

    Hallo Heike,

    herzlich willkommen :)


    Toll, dass du dem Wellensittich einen Partner dazu holen möchtest.


    Dass Alter spielt jetzt nicht so eine große Rolle. Wichtiger wäre das Geschlecht. Zwei Männchen harmonieren fast immer zusammen, bei zwei Weibchen kann es leichter zu Zickereien kommen. Von daher würde ich zu einem Hahn raten. Bei sehr jungen Wellensittichen kann man das Geschlecht nicht immer auf Anhieb erkennen, aber ab einem Alter von 6 Monaten kann man es meistens eindeutig bestimmen.


    Das Zusammenführen kann manchmal etwas tricky sein, weil der Ältere seinen Käfig als Revier betrachtet, in dem plötzlich ein Neuer auftaucht und neue - besonders junge - Wellensittiche haben die Angewohnheit, alles in Besitz zu nehmen. Von daher passt eben auch gut ein mindestens 6 Monate alter Welli ganz gut.


    Wie groß ist denn der Käfig? Je größer der Käfig, desto besser klappt das.


    Ich habe da mal einen kleinen Leitfaden erstellt, was das Zusammenführen betrifft. Du kannst das gerne nachlesen:

    https://www.sittiche.de/eingewoehnung7.htm


    Bei meinen Wellensittichen habe ich das meistens so gehalten, dass ich einen Zweitkäfig für den Neuen zur Verfügung gestellt habe und diesen neben den anderen gestellt habe. So haben sie sich auf eine gewisse Distanz erst einmal beschnuppern können.


    Der Neue muss sich ja nicht nur an den anderen für ihn fremden Welli gewöhnen, er ist ja auch aus seiner vorigen Umgebung heraus gerissen worden und findet sich plötzlich in einer fremden Wohnung wieder. Von daher würde ich ihn auch nicht sofort Freiflug anbieten. Den ersten Freiflug auch erst einmal getrennt, weil das für beide sehr aufregend ist.


    Beim zweiten Freiflug kann man bereits beiden die Möglichkeit geben, ihren Käfig zu verlassen und dann abwarten, was passiert.


    Den ersten Freiflug und den ersten gemeinsamen Freiflug am besten morgens und unter Aufsicht, man weiß nie, ob sie von alleine wieder in den Käfig finden und nachts oder bei Dunkelheit sollten sie wieder in ihren Käfigen sein.


    Ich freue mich über weitere Berichte, über deinen neuen Welli und wie die Zusammenführung gelaufen ist. ;)

    Du hast da vollkommen Recht. Auch in der Natur ist mir dieser Lebenswille aufgefallen. Ich praktiziere in meinem Garten ganzjährig Vogelfütterung und ich sehe da so einige behinderte Vögel, die täglich ihre Ration Futter abholen. Aber von Depressionen keine Spur. Sie wollen leben.


    Eine Dohle kommt schon über ein halbes Jahr, sie hat nur noch ein Bein, sie kann nicht mehr laufen, sondern nur noch hüpfen, aber es klappt gut, wenn das Futter auf dem Boden liegt. Die Tiere draußen arrangieren sich fast alle mit ihren Behinderungen und geben nicht auf. Sie könnten sich zum sterben auch einfach in eine Ecke legen, machen sie aber nicht, sie machen weiter und sie machen mir nicht den Eindruck, dass sie sich selber bemitleiden.


    So ist das auch bei den Wellis, wenn sie keine Schmerzen haben, sich noch einigermaßen bewegen können, ist das okay. Man kann/muss ihnen das Leben als Mensch halt etwas einfacher machen, so dass sie zum Futter gelangen und eventuell auch noch spielen können, sich dabei aber nicht weiter verletzen. Das ist natürlich eine Herausforderung, da es oft heißt, dass man die Tiere gut beobachten und dann dementsprechend handwerklich geschickt sein muss.

    Ich würde eher eine Messerspitze Mariendistel über das Futter geben. Globuli sind zwar auch okay, aber die enthalten Zucker und sollte er auch Megas haben (Macrorhabdiose) könnte das einen Schub auslösen und du gibst ja schon Lactulose, welches auch Lactose enthält. Viele Wellensittiche haben diese Hefepilz-Erkrankung und die lässt sich nicht immer nachweisen.


    Ich nehme für meine Wellis Silymarin-Kapseln, deren Inhalt ich in ein kleines Salbentöpfchen gebe und davon eine winzige Messerspitze über das Futter gebe. Die Kapseln bekommst du in Apotheken. Es gibt welche von ALIUD und welche von Ratiopharm. Nehme die von Rationpharm, die heißen Silymarin-CT Hartkapseln und sind höher dosiert und ohne Lactose (Milchzucker) als Zusatzstoff. Sind zwar teuer, aber lohnt sich, kann man auch selber benutzen, um die Leber zu entgiften.


    Zitat

    Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose u. toxischen Leberschäden.

    https://shop.apotal.de/silymar…00st-hartkapseln-04191304