Beiträge von Schwester S.

    Armer kleiner Tchibo. So ein hübscher Kerl. Aber man sah es ihm an. Er erinnert mich an meinen Prinz, auch die Niere. Er hatte erst ein Bein gelähmt, dann das nächste. Auch hatte er er ständig diese Stoppeln am Kopf, das ist auch kein gutes Zeichen, wenn die Federn nicht aufspringen und lange in den Hülsen stecken. Ich sehe auf den Fotos bei Tchibo auch diese Hülsen.


    Es tut mir wirklich leid für euch. Gleich zwei direkt hintereinander zu verlieren ist hart. Tchibo hat jetzt keine Schmerzen mehr, er spürt nichts mehr, aber er wird einen Platz in eurem Herzen haben.

    Herzlich willkommen im Forum. :willkommenwn:

    Habe 2 Videos und auch Fotos gemacht, finde allerdings nichts zum hochladen, oder muss das ein Admin erst frei schalten, weil ich neu bin?

    Eigentlich muss nichts freigeschaltet werden. Du kannst die Fotos unter dem Reiter "Dateianhänge" hochladen.




    Videos hochladen sind ein wenig komplizierter. Dazu musst du auf das Icon klicken (siehe Bild)


    Es öffnet sich ein Fenster, dort kannst du eine Video-Datei von der Festplatte hochladen. Wenn es hochgeladen ist, gehst du anschließend mit dem Cursor auf die hochgeladene Video-Datei (großes Icon). Es öffnet sich ein Kontext-Menü und dann musst du auf das Pluszeichen zum Einfügen klicken.




    Allerdings wird das Video im Forum nur als Download-Datei erscheinen. Direkt anschauen kann man sich Videos nur, wenn man sie vorher über Youtube oder Facebook hochlädt und dann den Link zum Video einfach postet.

    ja danke mir haben etliche gesagt es wären Hennen

    Die vorherigen Fotos waren leider sehr schlecht zum Bestimmen.


    Hier mal ein Link, wenn mich nicht alles täuscht, ist dein Grüner ein Rezessiver Schecke, die Wachshaut bleibt bei Hähne rosa-blau, sie wird niemals dunkelblau, sondern immer babymäßig aussehen, bei Weibchen wird sie mit Beginn der Brutreife bräunlich oder hellbeige. Die Brutreife beginnt ab dem 6. Lebensmonat. Du schreibst, deine beiden sind 8 und 13 Monate alt, da müsste bei einer Henne schon was zu erkennen sein, dass es bräunlich oder beige wird.


    https://www.sittiche.de/farbschlaege/rezessive-schecken.htm

    Das dürften beides Hähne sein, da ich vermute, es sind beides Rezessive Schecken bzw. Doppelfaktorige Australische Schecken. Für eine genaue Bestimmung müsste ich bessere Fotos von allen Seiten haben, da der Farbschlag eine wichtige Rolle spielt. In dem Alter hätten Weibchen bereits eine bräunliche Wachshaut. Auf den Fotos ist die Wachshaut blassviolett und blassblau. Normalerweise steht blassblau für eine Henne, aber Rezessive Schecken sind eine Ausnahme. Leider ist die Wachshaut teils stark durch den Lichteinfall aufgehellt, das erschwert die Bestimmung etwas.

    Das tut mir sehr leid. Meine Tierärztin macht zwar auch immer eine mikroskopische Kotuntersuchung, aber sie kann keine Kulturen anlegen, das macht dann ein externes Labor, weil die dafür die Kapazitäten und die Ausrüstung haben. Da gehen immer ein paar Tage ins Land, bis das Ergebnis da ist. Das ist für Wellensittiche oft zu spät. Von daher verabreicht meine Tierärztin für alle Fälle erst einmal ein Breitbandantibiotikum für die nächsten Tage.


    Zu deiner Frage, ob gerade oder ungerade Zahl. Bei Männchen ist eine ungerade Zahl nicht unbedingt problematisch. Geht meistens sogar gut. Ich hatte selber eine lange Zeit eine Dreier-Konstellation, alles Hähne und sie haben sich gut vertragen. Klar ist auch da oft ein wenig Eifersucht im Spiel, aber im Großen und Ganzen gehen Hähne damit besser um.


    Auch eine Fünfer-Konstellation hatte ich mal: Vier Hähne und eine Henne. Die Henne hat sich ihren Liebling selber ausgesucht. Die anderen Hähne haben das akzeptiert, was sie aber nicht daran gehindert hat, die Dame auch mal anzubaggern.


    Beobachte das einfach, wie sich das weiter entwickelt. Nach einem Todesfall, egal ob die Vögel das mit bekommen haben oder Sunny einfach plötzlich weg war, kann das Trauer, Irritationen und auch Aggressionen im Schwarm auslösen.


    Wie sind bei dir denn die Geschlechter verteilt?

    Es gibt nicht viel Neues zu berichten. Nur, dass mir Olli wieder etwas müder erscheint.


    Nachdem er 7 Tage lang das Antibiotikum bekommen hat, ging es ihm zuerst sehr gut. Aber sofort fing er mit der Mauser an und dann dauerte es nicht lange, so ca. zwei Tage später wurde er wieder ruhiger und macht sich ein wenig dick in Ruhephasen, die er nun mal öfter hat. So stark war die Mauser allerdings auch wieder nicht.


    Ich weiß jetzt nicht, ob es seinem Alter, der Mauser oder einer erneuten Infektion geschuldet ist.


    Zwei Tage nach der Antibiotika-Therapie bekam er sein AC-i-Prim. Vielleicht kann er auch das nicht so gut vertragen.

    Ich weiß nämlich gar nichts mehr. Sein Knubbel an der Kloake wird nicht kleiner, beim Laufen behindert es ihm nur leicht.


    Was mir auch aufgefallen ist, dass sein Schnabel dunkler gefärbt ist als noch vor einem Jahr. Früher war er beige, jetzt ist er so seltsam grau. Ich tippe zusätzlich auf eine Herzschwäche. Olli hat einige Baustellen. Für das Herz fällt mir nur Weißdorntee ein.


    Ich habe nur einen Wunsch: Dass Olli noch einen schönen Frühling erlebt, er auch noch mal draußen auf die Terrasse kann, die Sonne genießen, den blauen Himmel sehen, die frische Frühlingsluft schnuppern.

    Dass Neue von der Gruppe erst einmal nicht beachtet werden, manchmal sogar gemobbt, scheint normal zu sein. Das hört man immer wieder.


    Du hast schon Recht, eine Hennen-Überzahl könnte Probleme bereiten, aber vermutlich erst, wenn die neue Henne (wenn es dann tatsächlich eine ist), geschlechtsreif ist. Im Alter von 8 Wochen ist das noch nicht der Fall. Also hast du noch ein wenig Zeit, das in Ruhe zu beobachten.


    Aber es dauert ein wenig, bis ein Neuling komplett von der Gruppe aufgenommen wird. Wenn der Boss oder der Schwarmsprecher den Neuen bzw. die Neue annimmt, wird alles gut. Hast du so etwas wie einen Boss in der Gruppe?

    Die AB wird ihm erst einmal Erleichterung bringen, aber wie sieht die TÄ seine Prognose bezüglich des Tumors und den Folgen?

    Der Tumor hat Kirschgröße, wächst wohl weiter, wahrscheinlich eine Fettstoffwechsel-Störung. Sein Gewicht liegt derzeit bei 46 Gramm, ich denke mal, dass einiges zu Lasten des Tumors geht. Eine genaue Prognose konnte sie auch nicht machen, die einzige Chance wäre, wenn der Tumor sich verkapselt. Ich soll nur dafür sorgen, dass er sich mehr bewegt. Was einem etwas trägen 9jährigen Welli nicht so einfach ist, er fliegt halt nicht mehr so viel.


    Ich versuche es jetzt mit stark verdünntem Ingwer-Tee aus einem Stück Ingwer-Wurzel, angeblich soll Ingwer dabei helfen, Tumore zu verkleinern (man klammert sich ja an alles). Ich muss da bei ihm allerdings aufpassen, ich hatte den Tee vor kurzem mal für ihn wahrscheinlich zu stark gemacht, da hat er richtig seinen Schnabel aufgerissen, obwohl angeblich Wellis keine Schärfe spüren, aber ihm war er bereits im Schnabel zu stark.

    Nein, das AC-i-Prim habe ich noch nicht verwendet, wohl aber früher das PT-12. Muss das AC-i-Prim auch tiefgekühlt werden wie das PT-12?


    Habe es eben über Amazon bestellt, sollte in drei Tagen bei mir sein.


    Jetzt wo es Olli besser geht, hat er nichts Besseres zu tun, als heute voll mit der Mauser zu beginnen. Er hat seit einem halben Jahr nicht mehr gemausert, da muss er schon was in der "Hutte" gehabt haben. Manchmal ist es so, dass Vögel im Falle einer Erkrankung die Mauser zurückhalten, um Kräfte zu sparen. Zur Zeit ist er müde. Ich habe ihn heute morgen noch einmal zum Ausschleichen das AB gegeben, normalerweise war gestern Abend das letzte Mal, aber da man das Medikament so schlecht dosieren kann, konnte ich mir nie sicher sein, ob er zuviel oder zuwenig oder genau richtig bekommen hat.


    Dieses Orniflox ist dickflüssig, fast gelig und davon sollte ich 0,02 ml abmessen und mit 0,08 ml Wasser verdünnen. Die Teilstriche unter 0,05 konnte man kaum abmessen. 0,02 ml - das ist noch nicht mal 1 Tropfen.


    Wenn ich die Lösung mit Wasser dann aufgezogen habe und durchwirbelt habe, damit sich die beiden Komponenten vermischen, hatte ich lauter Luft in der Kanüle und musste es wieder nach und nach rausdrücken, dabei ist einiges von der Mischung dann mit raus gekommen. Auch wenn ich mal etwas großzügiger abgemessen habe, weiß ich nicht, ob er genug bekommen hat.


    Ich denke mal, der halbe Tag, den ich heute dran gesetzt habe, ist nicht schlimm. Ich habe nur Sorge, dass es nicht genug war und die Bakterien sich wieder vermehren und die Bakterien dann resistent gegen das AB geworden sind. Dann haben wir ein Problem. Und jetzt in der Mauser ist er bestimmt wieder anfällig für alles Mögliche. Das Ampho bekommt er weiterhin, also noch weitere 14 Tage, da er erfahrungsgemäß nach Antibiotika-Behandlung meistens Candida oder Megas hinterher bekam.

    Olli musste behandelt werden. Es war doch nicht nur das Alter, es war eine bakterielle Infektion. Er hat ja diesen Tumor am Unterbauch und irgendwie roch sein Kot seit längerer Zeit ein bisschen streng, fast säuerlich (so ähnlich wie Erbrochenes). Es hing ständig was am After, da die Konsistenz nicht mehr so fest war, auch war der Kot ziemlich voluminös. Also krabbelte er sich ständig mit seinem Schnabel da am After herum, um den Kot da loszuwerden.


    Wahrscheinlich hatte er eine leichte bakterielle Infektion, die eigentlich nicht so schlimm war, zumindest nicht für den Darm, nur durch das Putzen am After und die Berührung mit dem weichen Kot hat er die Bakterien über den Schnabel in den Verdauungstrakt (Kropf und Drüsenmagen) aufgenommen, was gar nicht gut war. Diese Darmbakterien haben im oberen Verdauungstrakt nun mal nichts zu suchen.


    Es ging ihm immer schlechter und die Tierärztin hat mir ein AB mitgegeben. Das hat er jetzt 7 Tage lang bekommen. Bereits am nächsten Tag der Antibiotika-Gabe ging es ihm leicht besser und jetzt zum Ende der Therapie war er heute fast wieder der Alte. Der Tumor ist immer noch da und verengt den Darmausgang etwas, das kann jederzeit wieder dazu führen, dass sich Kot ansammelt und sich Bakterien vermehren.


    Aber ich bin dankbar dafür und freue mich, dass es ihm wieder besser geht.


    Du meine Güte, wie oft habe ich schon gedacht, dass ich Olli verliere. In den 9 Jahren war er zigmal krank.


    Ich muss jetzt mal schnell was bestellen, damit seine Darmflora wieder in Ordnung kommt. Ich hoffe, er verträgt dieses AC-i-Prim. Ich habe ihn auch schon mal Prime gegeben, aber irgendwie plustert er danach, da ist was drin, was er nicht so gut verträgt. Am besten verträgt er ganz normale Vitamintropfen von Vitacombex.

    Ah, das ist ja toll, dass für den kleinen Bubi das Leben jetzt so richtig anfängt. Klar muss er sich noch orientieren. Bin mal gespannt, wie schnell er in die Gemeinschaft aufgenommen wird.


    Als ich damals bei einer Züchterin mir den Olli ausgesucht habe, wollte sie ihn mir nicht alleine geben, sondern sie meinte, ich solle noch einen Kumpel gleich mitnehmen. Neue Wellis werden von einer bestehenden Gruppe manchmal erst mal ignoriert oder sogar gemobbt. Die Erfahrung hatte ich davor leider mal gemacht, der Heiko wurde anfangs nicht gerade freundlich behandelt. Er tat mir richtig leid. Darum kann es immer möglich sein, dass so eine Integration in die Gruppe etwas länger dauert.


    Ich drücke die Daumen, dass es bei Bubi recht schnell geht.

    Ich muss dazu sagen, dass Olli ein spezieller Fall ist. Als er 5 Jahre alt war, wurde seine anfangs dunkelblaue Wachshaut so langsam braun, also hennenbraun. Sie ist seitdem nie wieder blau geworden. Er ist eindeutig ein Hahn, weil er anfangs eine tiefblaue Wachshaut hatte, aber er benimmt sich manchmal wie ein Weibchen. Er war auch gegenüber seinen Kumpels immer etwas zickig, dunkle Höhlen interessieren ihn, mehrmals am Tag klemmt er sein Schwänzchen ein und drückt seinen Rücken durch, als wenn er darauf wartet, bestiegen zu werden (diese typische Hennenpose, wenn sie "bereit" sind).


    Da ich schon mal so einen Welli-Hahn hatte, der mit 5 Jahren plötzlich eine hennenbraune Wachshaut bekam, er damit aber 9 Jahre alt wurde, habe ich dem nicht soviel Bedeutung beigemessen, weil so etwas auch gut gehen kann.

    Im Moment bekommt er HUC, also das Dreier-Mittel für die Leber, ob ich zusätzlich noch Solidago compositum in die Mischung rein tun darf, was meinst du? Ob das nicht zuviel ist für ihn? Ich kann die Mittel leider nicht trennen, da ich sie schon zusammengefügt habe, ich kann lediglich Solidago comp. hinzu tun, weil ich das vor kurzem frisch gekauft habe. Das waren die letzten Coenzym und Ubichinon compositum Ampullen.


    Ich gebe von dem Gemisch immer 4 Tropfen ins Trinkwasser (30 ml Behälter). Manchmal bekommt er auch pur einen Tropfen auf Nudel. Aber im Moment trinkt er gut. Er bekommt das jetzt seit einer Woche. Soll ich Solidago noch dazu geben?

    Update: Er lebt noch. Gestern habe ich gedacht, er stirbt. Seit dem Nachmittag war er auf einmal stark aufgeplustert und schloss die Augen. Nach mehreren Stunden fing er an, etwas zu trinken und zu fressen.


    Aber heute morgen sitzt er wieder wie ein Häufchen Elend da. Irgendetwas mit seinem Beinchen stimmt nicht. Und wenn jemand von Problemen mit Beinchen oder Füßchen bei Wellensittichen berichtet, werde ich immer hellhörig. Man versucht sich damit zu beruhigen, dass der Vogel irgendwo hängen geblieben ist, aber leider steckt dahinter oft ein anderes ernsthafteres Problem.


    Bei sämtlichen meiner Vögel, die plötzlich Probleme mit ihrem Beinchen oder Füßchen hatten, war ein Nierenproblem bzw. ein Hoden-Tumor die Ursache. Bei zweien meiner Vögel fing es auch so an, zum Schluss waren beide Beine gelähmt (bei Ollis Bruder Prinz, die beiden sind damals zusammen bei mir eingezogen). Bei einem anderen blieb es bei dem einen Bein, aber er war dann innerhalb zwei Tagen tot.


    Ollis hat keine Kraft mehr. Egal was ich mache, das wäre nur ein Hinausschieben von wenigen Tagen. Ich glaube, es bricht jetzt an allen Ecken aus: Leber, Niere etc.... Seine Organe versagen ganz langsam und er selber altert jetzt schnell. Vor einem halben Jahr fing es an, da merkte ich kleine Unterschiede zu dem Olli, wie ich ihn sonst immer kannte. Und jetzt merke ich den Abbau jeden Tag.


    Ich wünsche mir nur, dass es schnell geht, wenn es denn passieren muss. Natürlich wünsche ich mir ein Wunder. Aber gibt es nicht, er ist nicht einfach nur krank, er ist alt. Seine Uhr läuft ab.


    Jedes Lebewesen hat in seiner DNA die größtmögliche Lebensspanne eingetragen, die kann um vieles verkürzt, aber auch um weniges verlängert werden. Der Olli hat seit jungen Jahren Megas und bekam mehrmals im Jahr eine Ampho-Behandlung (manchmal 4 x pro Jahr) , das kann durchaus negative Auswirkungen auf seine Lebensspanne gehabt haben.