Versuch einer Vorstellung

  • Hallo, das liest sich ja nicht so tolle. Da habt ihr ja wohl echt Pech gehabt. Wir können dir jetzt auch nicht von hier aus helfen, aber, dass ihr die Nase voll habt von den Wellensittichen, kann ich mir gut vorstellen.

    Die nassen Federn über dem Schnabel deuten auf eine Nasenschleimhautentzündung hin und könnte in guten Händen sogar wieder ausheilen. Mit Inhalation und Nasenspülungen. War denn Clarita schon wirklich bei einem Vögel-Doktor?

    Wenn bei uns schon mal einer eine feuchte Nase bekommt, reagieren wir mit einem Homöopathie-Mittel. Eitrige Nasen-Entzündungen kommen schnell bei Durchzug, lassen sich aber gut diagnostizieren bzw. behandeln.

    Wäre natürlich gut, wenn ihr den Vogel nicht ständig einem neuen Partner (Stress) aussetzt. Wenn ihr "gute Züchter" sucht, würdet ihr auch gesunde Vögel finden. Die Vögel könnten ja dann auch ca. 15 Jahre oder älter werden. Vorausgesetzt, sie werden gut von euch gehalten. Also warum macht ihr nicht ein wenig Pause und macht euch erst einmal schlau über einen guten Vogel, der euch auch viel Freude macht. :blumen: :troest:

  • Hallo und oh weh, da habt ihr mehrere traurige Erfahrungen gemacht. So ist das leider manchmal bei der Haustierhaltung; ich kann da mitreden.

    Da Dieter01 bereits ausführlich geantwortet hat, mache ich es kurz: an Eurer Stelle würde ich Carita eine Chance zum Verbleib geben, denn jede Umstellung bedeutet für so ein kleines Lebewesen Stress, der sich wiederum negativ auswirken kann. Freut Euch, dass sie nicht traurig da hockt, sondern munter ist. Das spricht für Euch, sie fühlt sich in Eurer Umgebung wohl. Lasst sie zur Ruhe kommen, bevor ihr sie evtl. erneut beim vkTA vorstellt. Lasst Euch Zeit bei der Partnersuche, denn es sollte vom Charakter her passen und möglichst auch altersmäßig.

    Ich würde nicht gleich aufgeben. Meine Wellis wurden zwischen 3 1/2 und 11 Jahre alt, meine Nymphensittiche 23 1/2 und 25 1/2 Jahre. Habe auch alle Höhen und Tiefen, schmerzvolle Verluste erlebt, so ist das bei allen Lebewesen.

  • Danke an Dieter 01 und Budgies ,

    bei den Vktä hat es immer geheißen , sie hat keinen Ausfuß , es sei eher trocken .... :/ Sie niest auch sehr selten.

    Da sie ja nicht zu lange alleine sein soll , suchen wir halt einen etwa 3 jährigen Hahn .

    Ausprobieren soll leider nicht so gut sein , wegen den vielen Möglichkeiten der Ansteckung .

    Vielleicht hilft die Zeit , dann kommt doch auch der Rat . :saint:

    :winkewinke:

  • Hallo, das sehe ich nicht so eng. Einen Partnervogel zu finden ist weniger schwierig als ein Weibchen, die offensichtlich eingeschränkt ist durch eventuelle ärztliche Kosten jemanden zu überlassen. Es gibt sehr viele, Leute denen eine Henne zu teuer ist. Somit ist sie schwieriger zu vergesellschaften als ein Hähnchen. Das ist genaugenommen umgekehrt wie bei den Hühnern. Die Hühner legen Eier und die Hähnchen kommen in den Topf. Bei den Wellensittichen, ist das schon sehr ratsam sich einen guten Züchter auszusuchen, der auch seine Hähne abgibt, von denen er oder sie den Charakter kennt und das Alter. Da gibt es bestimmt Möglichkeiten, bist du denn Mobil?


    Vogelzucht und Futterhandel Sabrina Kaiser https://www.kaiserwelli.de/ueber-mich/

    Sabrina Kaiser

    Weilerstraße 15

    96181 Rauhenebrach

    Vielleicht kannst du mal mit der Frau Kaiser sprechen und fragen, ob sie dir da vielleicht, auch wenn sie selber keinen Hahn gerade hat, eine gute Adresse bekommst.

  • Wenn Du schreibst, dass Carlita zwar selten, aber doch ab und an niest, so kommt mir der Gedanke, ob sie evtl. auf Allergien getestet wurde? Ja, auch Tiere können allergisch reagieren z. B. auf Hirse oder andere bestimmte Futteranteile usw. Ansonsten käme Zugluft in Betracht, aber der ist sie doch sicher nicht ausgesetzt?

    Was vertrauenswürdige Züchter betrifft, kann ich Dir leider keine konkrete Adresse nennen (der Züchter meines Vertrauens hat seine Zucht leider aufgegeben). Du könntest aber auch versuchen über Facebook-Gruppen zum Thema "Wellensittiche" Ansprechpartner zu bekommen. :)

    • Offizieller Beitrag

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    Ihr habt ja leider eine Odyssee an schlechten Erfahrungen hinter euch. Verständlich ist es, dass ihr euch das alles nicht mehr antun wollt. Ich kann das gut nachempfinden. Tatsache ist, Carita hat eine Erkrankung und wenn ihr sie jetzt in andere Hände gebt, überlasst ihr sie ihrem Schicksa. Ich bin sicher, dass eine Weitergabe an eine neue Umgebung für Carita zuviel Stress bedeutet und Stress bedeutet Verschlechterung des Gesundheitszustandes.

    Nasenausfluss ist kein gutes Zeichen. Es kann sich dabei um eine Aspergillose handeln, das wäre eine Erkrankung der Luftwege mit Schimmelpilzen. Das ist jetzt nur ein Beispiel für Nasenausfluss, es kommen auch noch andere Krankheiten in Frage. Aber bei Nasenausfluss denke ich automatisch an so etwas, hierbei ist schnelles Handeln angesagt, ein vogelkundiger Tierarzt, der der Sache wirklich auf den Grund geht und auch eine Aspergillose in Betracht zieht. Die Behandlung wäre nicht ganz ohne, da die Medikamente die Leber belasten, aber ohne Belastung hätte Carita keine Chance.

    Hier kannst du etwas über Aspergillose nachlesen über Symptome, Diagnose und Behandlung:

    Aspergillose - eine Infektion mit Schimmelpilzen