Taubenproblem?

  • Hallo,


    Sorry dass ich so lange nichtmehr da war. Ich habe ein paar stressige Zeiten hinter mir und hoffe dass ich jetzt wieder mehr hier sein kann. Ich habe ein kleines Problem.


    Ich habe im Garten eine Ganzjahres-Futterstelle für Wildvögel. Ebenso eine Igel-Futterstelle und ein Igelhaus das im Sommer öfter genutzt wurde. Viele Spatzen, Rotkehlchen, Amseln, Elstern und Kohlmeisen tummeln sich seitdem in unserem Garten. Leider lockt das Futter auch Tauben an.


    Jetzt hat uns eine frustrierte Nachbarin bei der Stadt gemeldet dass wir ganzjährig Vogelfutter ausstreuen und damit auch die Tauben füttern :cursing: . Wir sollen nun kein Futter mehr ausstreuen welches auch Tauben anlockt :evil: . Das ist so traurig und ich weiß jetzt nicht was ich machen soll. Die kleinen Vögel werfen regelmäßig Futter aus dem Futterhaus auf den Boden was von den Tauben aufgepickt wird. Wie soll ich also vermeiden dass Tauben in unseren Garten kommen? Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Tauben?


    Was mich am Meisten ärgert ist dass es Menschen gibt die nichts besseres zu tun haben als mit ihrem persönlichen Frust und Unzufriedenheit den andern Menschen das Leben schwer machen und auch noch eine gewisse Freude und Genugtuung dabei empfinden. Ich könnte einfach nur <X

  • Hallo Claudia,

    das Problem habe ich auch. Bei uns ist auch die Stadt der Böse und eine solche Nachbarin haben wir auch, wir mussten das Füttern aufgeben und da die Hausverwaltung uns schon gedroht hat, haben wir es auch gemacht. Die Tauben gehen jetzt zu den Nachbarn und nur hin und wieder kommt mal eine Taube zu uns. Es tut mir in der Seele weh, wir haben uns einem Taubenschutzverein angeschlossen. Jedoch hat es auch nicht viel gebracht. Die Tauben haben einen sehr schlechten Ruf und gelten als Krankheitsüberbringer. Obwohl sie auch nur dieselben Krankheiten haben wie andere Vögel auch. Igel kommen auch zu uns in den Garten, ich fahre ab und zu zur Igelstation und helfe dort aus. Es werden sogar die Igel verteufelt, weil die Deutschen nun immer einen schuldigen brauchen. Die Verwaltung hat sogar Rattengiftfallen aufgestellt, weil sie der Meinung sind, es wären Ratten und keine Igel. :lesen: Du wirst auch solche Menschen nicht ändern, so wie wir sie nicht ändern können. Auch wenn der Igel ein Indikator für einen naturnahen Garten ist. :motz:

  • Hallo,

    ich schließe mich hier an. Obwohl ich seit einiger Zeit sogar in der kälteren Jahreszeit auf meinem Balkon kein Futter für Vögel mehr anbiete, kam mich regelmäßig eine Ringeltaube besuchen, worüber ich mich freute. Dann sprach mich eine Nachbarin an, ob ich etwa diese Zitat "fette Taube" die immer soviel Palaver macht, mit Futter anlocken würde, usw. Es fiel auch das Wort "Hausverwaltung". Seit einiger Zeit ist die Taube nun verschollen, was mich wirklich traurig macht. ;(


    Ich frage mich. warum Menschen grün wohnen wollen, wenn sie die Tiere, die dort ihren Lebensraum haben, dermaßen verachten. Der Mann dieser kürzlich verstorbenen Nachbarin klatscht Wespen, Bienen und Hummeln verbotenerweise tot, was ich selbst beobachtet habe. :( Auch Füchse sind hier immer nur kurzzeitige Besucher. Vernünftige Argumente gegen Leute dieser Art fruchten leider absolut nicht.

  • Hallo Dieter,


    es kann der Frömmste nicht in Frieden leben wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt...I


    ch hoffe nicht dass wir das Füttern komplett einstellen müssen. Ich werde für meine Amseln jetzt Mehlwürmer am Boden anbieten. Die Futterstelle für die Spatzen und Co. hängt ja an einer Wand. Da kommen die Tauben (bis auf eine...die ist besonders frech) nicht dran. Ich hab auch so einen Schäferhaken bestellt an dem ich noch eine offene Schale dranhängen kann. Da dürften die Tauben auch nicht dran kommen. Mal sehen ob das ausreicht.


    Wenn Madame keine Ruhe gibt muss ich den Spieß umdrehen. Verstöße gegen den Bebauungsplan und das Zweckentfremden einer Garage als Gartenhütte kann sicher noch unangenehmer Abzustellen als das Füttern von Tauben. :evil:

  • Ich könnt mich gerade sowas von eumeln. Unsere Nachbarin hat sich ja bei der Stadt beschwert dass in unserem Garten Tauben fressen. Heute hat sie an der Sichtschutzwand einen "Kackschutz" über ihrer "Gartenschaukel montiert und auf den Sichtschutz 2 Plastikraben gesetzt. Zunächst war ich ziemlich entsetzt über die Aktion da sich auf dieser Seite unweit der Raben auch der Futterplatz befindet. Doch meine Angst dass Meisen, Rotkehlchen und Spatzen jetzt nichtmehr zum Futterhaus kommen war völlig unbegründet. Zu guter Letzt haben sich auch die Tauben wieder eingefunden...Sie haben die Plastikkollegen kurz beäugt und dann gekonnt ignoriert. Wir haben ja auch schon Maßnahmen getroffen um die Tauben fern zu halten. Sie haben sich auch schon von 13 auf 5 reduziert. Aber bis sie sich alle einen anderen Futterplatz gesucht haben dauert es halt. Die Futterkörbe habe ich in den angrenzenden Baum gehängt und in Bodennähe gibt es jetzt nur noch Mehlwürmer für die Amseln. Die Tauben tun mir schon unendlich leid. Sie haben sich ihr Dasein ja nicht selbst ausgesucht.


    Am meisten freut es mich ja dass unsere liebe Nachbarin wohl vor Wut schäumen wird da ihre Taubenabwehr nichts bringt. Dabei hat sie sich soviel Mühe gegeben... :evil: Ich warte jetzt nur noch darauf dass sich die Tauben auf den Plastikkameraden setzen. Dann lass ich die Sektkorken knallen...Ich sag nur...wenn Dummheit weh tun würde...dann wäre es ganz schön laut bei uns...

  • Liebe Claudia,

    freue dich nicht zu früh. Auch wir haben uns gefreut, als unsere Nachbarin einige Tiefschläge in Sachen Vogel füttern bekam. Die Menschen sind leider so, dass sie keine Niederlagen wegstecken könne und der Kleinkrieg war geboren. Jetzt ist wieder der kalte Krieg, da die tolle Nachbarin zur Hausverwaltung hin ist und wir haben eine Abmahnung bekommen, mit einer Begründung es wurde beobachtet, dass wir absichtlich Tauben gefüttert hätten und es Verboten wäre in der Stadt die Tauben zu füttern seit dem stehen hier alle 10 Meter Rattengiftköder boxen und ich habe Angst davor, dass mal ein Igel einen toten Kadaver futtert u daran verendet. :cursing: :thumbdown:

    Wir füttern jetzt nur noch in ganz kleiner Menge, damit nicht die Tauben kommen. Ist nicht die Lösung, aber eine davon. Ganz einstellen werden wir es nicht können, da sonst einige der Vögel verhungern und auch, nur wenn keiner es sieht. ;( ;)

  • Och...der Kleinkrieg dauert bei uns auch schon länger. Wir haben im Garten die Futterstellen alle hoch gehängt sodass die Tauben dort nichtmehr dran kommen. Sie haben sich auch schon von 13 auf 5 reduziert. Ich werde das Füttern auch nicht einstellen. Das mit den Rattengiftködern ist auch nicht ohne. Das sollte man eigentlich nur einem Fachmann überlassen. Da würde ich mich auch mal bei der Hausverwaltung beschweren. Die dürfen da auch nicht dauerhaft stehen da wirklich die Gefahr besteht dass andere Tiere das Gift aufnehmen und sterben (z.B. auch Katzen). Das Hauptproblem unserer Nachbarin ist einfach dass sie hinter der Sichtschutzwand sich eine "Affenschaukel" aufgestellt hat in der sie im Sommer sitzt und liest. Jetzt füttern wir das ganze Jahr über und im letzten Jahr hatten wir einen großen Spatzenschwarm der sich auf ihrem Grundstück ins Gestrüpp und auch auf die Sichtschutzwand gesetzt haben...Natürlich hat dann der tolle Sitzplatz wohl jede Menge "Schiss" ab bekommen was sie ärgert. Die Tauben sind nur ein Aufhänger um uns das Füttern verbieten zu lassen.


    Bei Fressnapf gibt es so längliche "Säcke" mit Sonnenblumenkernen die man aufhängen kann. Dort kommen die Tauben nicht dran und es gibt genug für die Meisen und Spatzen. Heute haben unsere kleinen Meisen die Schale (hängt an einem "Schäferhaken") mit Mehlwürmern entdeckt. Da kommen die Tauben auch nicht ran. Somit ist der Tisch für Meisen und Co reichlich entdeckt und die Tauben müssen leider hungern. Ich hoffe sie finden schnell eine Alternative. Ich häng mal ein paar Fotos von dem "Taubenschreck" dran den die Vögel allerdings wohl nur zum Lachen finden.

  • Diese "Hexenjagd" auf Tauben ist einfach ätzend. Statt dass man ihnen gutes Futter gönnt, werden sie verjagt von den Plätzen, sammeln sich in den Innenstädten und futtern notgedrungen die Abfälle der Menschen von Döner- und Pommesbuden, Bäckereien usw. Dann geht die Hetze gegen Tauben erst recht los wegen der Hinterlassenschaften und der mutmaßlichen ...Krankheitsübertragung.


    Es ist traurig, dass Nachbarschaftsstreitigkeiten am eigenen Gartenzaun oder am Balkon entstehen und sogar Abmahnungen erteilt werden, weil Menschen sich um alle Arten von Tieren sorgen. :(

  • Ich glaube, es ist ein Endlosthema. Ich unterstütze schon seit einer Weile den neuen Taubenverein, hier in der Stadt, damit die Tauben nicht immer die leidtragenden sind. Dort wo ich als Kind mal aufgewachsen bin, wohnte jemand der hielt sich die Tauben in einem Taubenschlag zum Essen (als Delikatesse). Da habe ich auch schon sehr gelitten. :thumbdown:

  • Wo ich aufgewachsen bin hatte auch jemand einen Taubenschlag im Garten. Das war immer lustig wenn er sie im Wettbewerb hat fliegen lassen. Wenn sie dann zurück gekommen sind ist er dann im Garten umhergerannt und hat nach ihnen gepfiffen damit sie in das Haus gehen. Das mussten sie ja damit er den "Zeitstempel" machen konnte wann sie zurück gekommen sind. Einmal hatte er eine ganz gechillt dabei. Die blieb ganz entspannt einfach draußen sitzen und genoss die Sonne während er sich zum "Hampelmann" machen musste.


    Ich finde es auch schlimm wenn immer gegen die Tauben gehetzt wird. Wie du richtig schreibst wird das Füttern verboten und die Tauben sind dann wirklich dazu verdammt für sie ungesunde Sachen zu essen. Natürlich werden sie davon krank und schon hat man die "richtigen" Argumente um sie zu verteufeln. Natürlich ist es nicht schön wenn die Vögel die Gebäude vollmachen. Ist ja auch schon ein wenig ätzend für die alten Gemäuer. Aber anstatt Taubenhäuser aufzustellen und dort die Eier gegen Attrappen austauschen werden sie verteufelt. Da sollten sich die Tierschutzvereine mal drum kümmern.

  • In unserem Gemeinschaftsgarten füttere ich ganzjährig und die Ringeltauben gehören (für mich und Meisen, Finken, Kehlchen) zur Gemeinschaft dazu, bieten Schutz vor möglichen Angreifern, wobei auch die Dohlen verträglich sind.


    Stadttauben (oft verwaiste Brieftauben) kommen tatsächlich nicht in den Garten, aber wäre auch kein Problem;
    denn anders als in den vorstehenden Beitrgen beschrieben, habe ich hier bzgl. der Vögel "frei fliegen"; was ich
    aber über 3 Jahre "aufgebaut" habe, denn auch hier gab es Kritiken bzgl. der Fütterung..

  • Tauben und kein Ende. Obwohl ich weitestgehend die Futterstellen gegen die Tauben gesichert habe, sind sie uns treu. Das hat aber den schönen Effekt dass sie mir die Futterstelle schön sauber halten. Alles was Spatz und Co herunterwirft, wird sofort vertilgt und ich habe immer einen sauberen Boden unter dem "Futterbaum". Dafür haben sie mir die Maiglöckchen, welche unter dem Baum wachsen, zertrampelt :( . Aber das ist verschmerzbar. Folgendes habe ich auch mit Freude beobachtet. Zu Beginn der Brutzeit sind immer 2 Kohlmeisenpaare bei und zum Futtern vorbei gekommen. Irgendwann waren es dann nur noch 2, die sich gerne die Mehlwürmer geholt haben um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Am Wochenende kam uns dann die ganze Familie besuchen. Die Jungen warteten auf dem Zaun oder in unserer Zwergnektarine, während die Eltern an der Futterstelle Körner und Würmer geholt haben um sie dem hungrigen Nachwuchs ins Schnäbelchen zu stopfen. Das war wirklich niedlich und es freut mich sehr das wir den Meisen dazu verhelfen konnten ihre kleinen nimmersatten Küken flügge werden zu lassen. <3 . Neben den Maisen sind Spatzen, Stare, Amseln und Elstern Stammgäste in unserem kleinen Garten. Obwohl unsere Nachbarin zusätzlich mit glitzernden Flatterbänder versucht sie zu vertreiben.

    • Offizieller Beitrag

    Wir haben hier auch so ein Tauben-, Dohlen- und Elsternproblem.

    Die Elstern sind richtig brutal, diese Tage haben wir beobachtet, wie zwei Elstern auf eine Amsel herumgehackt haben. Die wollte immer vor den Elstern weglaufen, fliegen ging wohl nicht mehr so richtig, da ein Flügel schon beeinträchtigt war. Ich hinterher, ich wollte die Elstern stören, damit sie die Amsel in Ruhe lassen. Aber die Amsel versuchte immer zu Fuß und mit nur noch einem intakten Flügel zu entwischen, so dass immer etliche Meter zwischen uns waren. Als die Amsel in der Nähe der Straße gelang, ließen die Elstern von ihr ab. Ich habe die Amsel noch gesucht, die ist im Gebüsch verschwunden, aber nicht mehr gefunden.


    Vor einigen Wochen ist ja unser Gartenamselhahn, der immer zum Fressen kam, von einer Elster zu Tode gehackt worden. Ich habe versucht, die tiefe Wunde zu desinfizieren und ihn für die Nacht in einen ausgepolsterten Käfig im Wohnzimmer übernachten zu lassen, denn draußen war es kalt, ich hatte ihn auch Futter in den Käfig gelegt, sogar Regenwürmer, aber er war schon ziemlich groggy und hatte keine Hunger mehr, am nächsten Morgen ist er dann verstorben. Die Elstern sind wirklich gefährlich.

  • Bei uns geht es. Da habe ich noch nicht gesehen dass die Elstern den kleinen Vögeln gefährlich wurden. Im Gegenteil. Die wurden gestern von den Tauben verjagt. Die gingen richtig auf sie los und da haben sich die beiden schnell aus dem Staub gemacht. Terror machen eigentlich nur die Tauben wenn sie auf unserem Rasen ihre "Rangkämpfe" austragen. Da geht es manchmal wild zur Sache.

  • In meiner weiteren Nachbarschaft der Umgebung wurde ein entflogener Sittich vor angreifenden Elstern gerettet.


    Dass mit dem Amselmann tut mir sehr leid; hatte ich doch an meinem früheren Wohnort regelmäßig Besuch von einem.

    Seit einiger Zeit besucht mich nahezu täglich eine Ringeltaube. Sie setzt sich auf die Balkonbrüstung und "ruft" so lange, bis ich antworte.

    • Offizieller Beitrag

    Stippi, so hatte ich unsere Gartenamsel genannt, hat mir sehr leid getan und habe auch darum getrauert. Jetzt kommt regelmäßig eine neue Amsel, ich denke mal, auch das ist ein alter Bekannter. Der Hugo junior, den hatte ich vor zwei Jahren als Jungvogel gefüttert, der kam auch immer treu, dann mal wieder nicht, da der Revierinhaber alle Amseln immer verjagt hatte. Jetzt setzt er sich vor meinem Küchenfenster aufs Fensterbrett, wenn er auch nur erahnt, dass ich gerade in der Küche bin. Wenn ich ihn dann sehe, drehe ich mich um, dann fliegt er zum Tisch vor der Terrassentür und wartet auf seine Leckerli. Er sammelt hauptsächlich, da er Junge füttert. Er kennt mich schon und wenn er das ist, dann seit zwei Jahren.

    Und er ist verwöhnt, er will entweder getrocknete Mehlwürmer oder leicht eingeweichte Rosinen. Wenn da nur Haferflocken liegen, interessiert ihn das nicht.

    Ach, da ist er schon wieder, ich gehe mal eben füttern :D

  • Oh...das ist ja schön. Da sieht man wie dankbar ein Tier sein kann. Amseln können mit Haferflocken nix anfangen. Die brauchen was "deftiges". Vor allem während der Aufzucht brauchen sie viel Insekten und Würmer. Wenn ich morgens zur Futterstelle gehe kommen ruck zuck Maisen angeflogen und betteln schon lauthals nach ihren Mehlwürmchen. Kaum hab ich den Rücken zugedreht, fallen sie schon darüber her. Die Jungen im Schlepptau die zeternd und bettelnd in der nähe sitzen und sich die Leckerbissen ins Schnäbelchen stopfen lassen. Das ist so niedlich wie sie mit den Flügeln zucken wenn die Eltern mit Futter zu ihnen kommen. Da könnte ich stundenlang zuschauen. Unsere doofe Nachbarin, die mit allen Mitteln vergeblich versucht die Vögel aus ihrem Garten fern zu halten weiß nicht was ihr entgeht. Die ist ja so doof. Hat sich auf 50qm Reihenhausgarten einen "Wildgarten" angelegt mit Büschen und Hecken und wundert sich jetzt, dass Vögel sich darin aufhalten. Natürlich bekommt dabei die "Affenschaukel" in der sie sich aufhalten will, gehörig Sch.... ab...das will man ja nicht...man will ja nur in der grünen Natur sitzen...da stören die Vögel nur... :(

  • Ich könnte mich gerade eumeln...Soeben waren 2 nette Personen vom Ordnungsamt da. Ihnen liegen Beschwerden vor dass wir hier Tauben füttern würden. Da wir aber keine Bodenfutterstation haben und alles halbwegs taubensicher den anderen Vögeln anbieten, hatten sie keine Beanstandung und gaben uns "grünes Licht" für die Futterstelle. In dem Moment waren auch keine Tauben da. Sie picken immer das auf, was die Spatzen runter werfen. Morgens gehe ich dann immer mit meinem kleinen Rechen durch und verteile das ganze damit es ordentlich aussieht. Es wurde noch ein Foto gemacht und das ganze mit einem "gefällt mir gut" erledigt.

    Jetzt haben wir aber bei der Gelegenheit zum Gegenschlag ausgeholt. Die Hecke für die Einfriedung bei besagter Nachbarin darf lt. Bebauungsplan nur eine Höhe von 1,50 Meter haben. Das wilde Gestrüpp ist aber mind. 3 Meter hoch. Zack...wieder ein Foto mehr auf dem Handy des Ordnungsamtsmitarbeiters....Jetzt warten wir darauf dass es im Nachbarhaus einen Schlag gibt wenn Madame geplatzt ist. Ihr Versuch uns das Füttern von Wildvögeln verbieten zu lassen ging gehörig nach Hinten los. Wer im Glashaus sitzt, sollte halt nicht mit Steinen werfen. Ich fühle mich belustigt und völlig entspannt. Mal sehen wie es weiter geht...Fortsetzung folgt... :lach:

  • Da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie sich die Nachbarn (meist Eigentümer) in dem Haus, wo ich seit 11 Jahren wohne, gegenseitig belauern, kann ich das nur noch alles als "traurig" abtun.

    .Was mir schon unterstellt wurde von "Müll angeblich nicht sortiert" über "Waschpulver im Waschraum verschmiert" (ich nehme Trommelpads) bis zum "Füttern von Tauben" ist nicht mehr lustig. Ganz zu schweigen von dem abfälligen Unterton mit gerümpfter Nase "ach, Sie haben Wellensittiche?"

    Da werden Verwalter und Anwalt bemüht beim Streit zweier Nachbarinnen um Blumen im Foyer oder Häkeldecken auf Fensterbänken auf den Etagen. Da wird gemutmaßt, wer denn wohl vor dem Haus gestürzt ist und wer der/die Nächste sein wird und das Zeitliche segnet. Allgemein frage ich mich, ob das alles so sein muss?

    Ich kann Deine Wut, Freude und Schadenfreude wirklich sehr gut nachvollziehen, aber ich für meinen Teil ziehe mich hier nur noch zurück und will einfach meine Ruhe und meinen Frieden haben.

  • Ja...es ist wirklich schlimm wie sich so manche Menschen verhalten. Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Wir haben ein kleines Reihenhaus. Da hält es sich noch in Grenzen. Aber auch wir mussten in der Vergangenheit schon so einiges hinnehmen. Wenn Dummheit weh tun würde, wäre es hier wirklich sehr sehr laut.


    Ich denke Neid und Missgunst ist hier die Triebfeder. Auch ständig Fehler oder Fehlverhalten bei anderen zu finden nur um von den eigenen Fehlern abzulenken spielt sicher eine Rolle und natürlich die Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben. Aber ich glaube an das Karma.....früher oder später bekommt jeder das was er verdient hat. Gottes Mühlen mahlen langsam aber gerecht. Das habe ich schon öfter erlebt. Ich lehne mich einfach zurück und warte ab was passiert.