Tchio und Sasu ziehen ein

  • Emmi

    Das stimmt, es ist wirklich jeden Tag eine Freude mit den kleinen Flauschern ^^ Diese Diskussionen kenne ich inzwischen auch, wobei sie bei uns eher non-verbal ablaufen: Die beiden randalieren gerne an der Plastikklammer rum, mit der ich den Salat immer befestige. So nach dem Motto: "Hallo. Der Salat ist leer. Hallo. Gib uns mehr. Schau hier. Hallo. SALAT. Hallo. HALLO." xD




    Inzwischen haben wir nun auch endlich den ersten Freiflug gehabt, wobei die beiden mit dem Thema "Freiflug" noch ein bisschen fremdeln, leider. Eigentlich hatten wir den ersten Freiflug für nach ca. 2 Wochen geplant, aber durch Tchios Infekt und ein paar Termine unsererseits hat es sich dann leider etwas nach hinten geschoben, weil wir genug Zeit einplanen wollten. Man hört ja die wildesten Geschichten von Wellis, die dann stundenlang nicht in den Käfig zurückwollen oder den Eingang nicht wiederfinden und dann außerhalb des Käfigs nächtigen usw. usw. Letztes Wochenende war es aber endlich soweit.


    Bei uns sah der erste Freiflug dann doch ganz anders aus: Nachdem wir den Raum vorbereitet hatten und den Käfig geöffnet hatten (wir haben einen Montana Madeira II mit einer Anflugklappe vorne und einem Dach, das sich öffnen lässt), setzten wir uns dann zu zweit entspannt in die Zimmerecke und gingen anderen Beschäftigungen nach, um die beiden nicht unter Druck zu setzen. Das Interesse war sofort groß und nach 10-15 Minuten flogen die beiden dann tatsächlich hoch und aus dem Käfig, zuerst Sasu und zwei Flügelschläge hinter ihm war Tchio. Aber anstatt erst einmal auf der Sitzstange über dem Käfig zu landen, flogen die beiden in ihrer Aufregung stracks an der Sitzstange vorbei in den offenen Raum rein - und waren damit sichtlich überfordert. Mein Partner und ich verhielten uns ganz still, während die beiden im Raum kreisten und nach einer Landemöglichkeit suchten. Allerdings sind sie von jeder Landemöglichkeit im letzten Moment wieder abgedreht - wahrscheinlich haben sie sich nicht getraut (Vogelspielplatz auf der Kommode, große Holzschaukel in der Garderobe, Schränke, zahlreiche Türrahmen etc.). Nach ca. 5-6 Runden durch das Zimmer ging dann zuerst Sasu die Energie aus und es kam natürlich wie es kommen musste: Der erste Freiflug endete keuchend auf dem Zimmerboden. Tchio hielt noch 2-3 Runden länger aus, landete aber schließlich auch keuchend auf dem Boden. Wir verhielten uns ganz still und nachdem die beiden wieder zu Atem gekommen waren, flogen sie dann auf den Käfig, Sasu ans Gitter und Tchio setzte sich oben aufs Dach.



    Sasu ist von dort aus direkt wieder durch die Anflugsklappe zurück in den Käfig gekrabbelt und Tchio blieb noch so 15 Minuten auf dem Dach sitzen, bevor er Sasu hinterherflog, durch die obere Klappe. Seit diesem etwas unglücklichen ersten Freiflug habe ich es noch mehrere Male - fast jeden Tag - versucht, allerdings nicht besonders erfolgreich: Tchio ist noch zwei Mal aus dem Käfig geflogen und hat 2-3 Runden gedreht, allerdings ohne Anstalten zu machen, irgendwo außerhalb des Käfigs landen zu wollen. Er flog dann im Endeffekt direkt wieder rein und blieb im Käfig. Sasu ist noch einmal ein bisschen auf der Anflugsklappe rumgeturnt und hat vorsichtig "in den Abgrund" geschaut, aber er hat sich nicht mehr getraut, rauszufliegen. Ich sehe ihm aber an, dass er eigentlich total interessiert ist, aber er traut sich nicht, wenn Tchio nicht vorgeht. Und Tchio hat sich die letzten 3 Versuche leider auch nicht mehr rausbegeben. Jetzt im Moment sitze ich wieder hier mit ihnen und hoffe, dass die beiden sich trauen, aber selbst mit Hirse lassen sie sich nicht auf die Stange oberhalb des Käfigs oder auf die Anflugklappe locken. Sie sitzen dann aber auch nicht völlig verängstigt im Käfig, sondern knabbern an der Korkstange oder spielen mit dem frei hängenden Klettergerüst. Zum Teil fliegen sie dann sogar im Käfig rum und ich sehe, dass sie WOLLEN, aber irgendwie einfach noch gehemmt sind.


    Da beim ersten Versuch ein großes Problem war, dass die beiden sich irgendwie nicht zum Landen überwinden konnten, haben wir in der letzten Woche jetzt noch ein paar Veränderungen hier im Zimmer vorgenommen. Und zwar habe ich mir eine Konstruktion überlegt, mit der wir einfach Sitzstangen an Schränken und Wänden befestigen können, ohne hier alles fest verschrauben zu müssen (wir haben hier leider auch Beton-Wände). Wir sind dann kurzentschlossen in den Baumarkt, haben uns dort passendes Holz ausgesucht, zuschneiden lassen und Edelstahlschrauben besorgt. 3 dieser Konstrukte haben wir inzwischen zusammengebastelt, befestigt sind sie mit Poster-Kleber (auf dem letzten Bild beobachtet Tchio kritisch, was wir da schon wieder treiben xD ). Wir haben jetzt noch Materialien und Sitzstangen für 3 weitere Halterungen, die wir dieses Wochenende auch noch zusammenbasteln wollen und an anderen Stellen im Zimmer befestigen wollen.



    Seitdem die Stangen hängen, hat sich leider noch niemand mehr aus dem Käfig getraut, aber wir versuchen es weiterhin mit Geduld und gutem Zureden (und Hirse). Wenn noch jemand Ratschläge für uns hat, wäre ich sehr dankbar. Ich denke, ich werde später mal versuchen, ob die beiden sich eher trauen, wenn ich den Raum verlasse. Wir haben unsere Türen hier nun zusätzlich mit magnetischen Fliegengittern gesichert, da die beiden im Flur stehen, durch den wir natürlich ständig durch müssen. Deshalb haben wir Wohnzimmer, Küche und Büro jetzt zusätzlich so gesichert, damit die beiden sich beim Freiflug nicht in andere, nicht Welli-sichere Räume verirren können. Das Praktische ist auch einfach, dass ich mich nun ins Wohnzimmer setzen kann, aber die Tür trotzdem offen lassen kann, sodass ich es mitbekomme, wenn hier irgendwas los ist.


  • Die sind so süss die beiden. Wieso lässt Du auch den Salat allegehen?? :lesen:

    Als als ich meine ersten beiden (Douggie und Carrie) das erste mal rausgelassen habe, waren sie sofort auf der Gardinenstange. Da waren sie am weitesten oben und hatten alles im Blick. Ich hatte eine grosse Schaukel an der Stange befestigt und das nahmen sie auch relativ schnell an. Aaaber wehe wenn ich etwas neues gebastelt habe oder sonst irgendetwas verändert hatte. Das dauerte dann auch schon mal 2 Wochen, bis sie da mal ran oder draufgegangen sind. Alles wurde superskeptisch beobachtet, natürlich von der Gardinenstange. Das einzige wo sie schnell rangegangen sind, waren Korkenzieherhasel. Die kleinen Würmchensamen mussten unbedingt ab, auch wenn man sein Leben riskiert. :witz: Und die kleinen Zweiglein auch. Neue Schaukel oder anderes Spielzeug war immer doof. :negativ: Ich hab es aber immer einfach hängenlassen. Irgendwann waren sie dann mit Begeisterung drauf. :luftsprung: Jetzt 2 jahre später und mit zwei zusätzlichen Freunden (Holly und Petie, vor 1,5 Jahren) ist die Hemmschwelle deutlich gesunken. Jetzt wird alles Neue gleich erforscht. Oft schon am selben Tag.

    Ich bin kein Experte, aber ich glaube daß die Süssies einfach mit dem Alter auch mehr Vertrauen aufbauen. Sie müssen auch erst einmal lernen, daß Veränderungen durchaus positiv sein können. In deinem Fall ist das der Freiflug und damit ein doch neuer Raum. Die Idee mit den Brettern und Sitzstangen find ich toll. :daumen:

    Ich denke irgendwann siegt die Neugier und dann kommen sie auch raus.

    Meine gehen nur mit Futter und Hirse wieder in den Käfig. Oft genug tricksen sie mich aus. drei gehen rein, einer bleibt draussen , einer fliegt raus, der Vierte geht rein :rollauge:. Und wehe ich mach den Käfig morgens zu spät auf... :motz:

  • Emmi

    Vielen Dank für deine Nachricht :) Eine Gardinenstange haben wir hier nicht - vielleicht hätten sie die auch sympathisch gefunden haha. Wir haben die Äste nun aber auch bewusst hoch aufgehängt, damit die beiden Hoheiten von oben auf uns hinab schauen können :D


    Unsere beiden sind auch erstmal sehr skeptisch, wenn es etwas Neues gibt. Es hat sage und schreibe 9 Tage gedauert, bis sie an die Hirse gegangen sind, die direkt neben ihnen hing - kannten sie vorher nicht. Ebenso lange, bis sie zum ersten Mal an den Salat gingen - jetzt lieben sie ihn. Die Korksitzstange war auch erst höchst verdächtig, nach ein paar Tagen haben sie dann aber gemerkt, dass man daran super knabbern kann. Das Sitzbrett ist aber immer noch gruselig. Das frei hängende Klettergerüst haben die beiden sogar 4 Wochen verschmäht, aber seit ein paar Tagen spielen sie plötzlich ganz intensiv damit (s. Foto unten haha). Die Schaukel ist aber noch blöd. Und letzte Woche habe ich ihnen auch noch eine Bambussitzstange mit Kopf in den Käfig gehängt, wo man eigentlich so schön dran zwirbeln könnte. Aber ne, die ist zwar jetzt nicht mehr gruselig, aber erstmal uninteressant :arghs: Korkenzieherhasel-Äste habe ich auch schon auf ein paar Fotos gesehen, aber bisher habe ich irgendwie keinen Online-Shop gefunden, der schöne, große Äste mit vielen Verzweigungen verkauft. So einen würde ich bei uns auch gerne an die Wand hängen :) Hast du da vielleicht irgendeine Empfehlung? (ggf. auch per Direktnachricht, da ich nicht weiß, ob konkrete Empfehlungen hier erlaubt sind).



    Ich denke, wir versuchen es einfach jeden Tag weiter mit dem Freiflug. Wir haben auch schon versucht, sie mit Hirse aus dem Käfig zu locken (irgendwann ist es dann andersherum haha), aber leider bislang erfolglos. Ich merke auch, dass es die beiden noch ein bisschen stresst, wenn der Käfig offen ist. Sie werden dann irgendwie schneller müde, schlafen mehr - wahrscheinlich durch die Aufregung. Wenn ich den Käfig wieder zu mache, werden sie wieder fidel. Na ja. Ich gönne ihnen zwischendurch jetzt auch mal Auszeiten, damit sie wieder "runterkommen", und mache ihn dann später nochmal auf :daumen:

  • Petie auf seinem lieblingsplatz. Er redet gerne mal mit der Lampe.

    Und Douggie macht gerne ein Nickerchen am Fenster.

    Zumindest bis Carrie sie weckt

    Holly ist wie meistens dabei, die Gardinen wieder zuzuziehen... :mauer:

  • das sind so die Lieblingsplätze ? da sind die Wellies sehr erfinderisch drin.??? :sabber: :sabber: ob das uns Federlosen passt,oder nicht. :kopfkratz:

  • Da schaut nur noch der Federpo zwischen den Gardinen hervor, wie goldig :lach: Deine Wellis fühlen sich sichtlich wohl außerhalb des Käfigs, das ist wirklich schön zu sehen :) Haben die Fensterscheiben euch jemals Probleme bereitet? Wir ziehen die Gardinen aktuell noch jedes Mal zu, weil ich echt Angst habe, die beiden könnten vor die Scheibe fliegen. Wir haben schon Fensterbilder an der ganzen Fensterfront angebracht und die Fensterscheiben sehen von Außen im Moment auch ziemlich verboten aus, sind also durchaus sichtbar. Aber ich weiß nicht, wie die Wellis das empfinden :nixweiss:

  • Das Zimmer, in dem sie sich die ganze Zeit aufhalten ist verbunden mit meinem Wohnzimmer. An "Ihrem" Fenster hatte ich am Anfang etwas angebracht, weil ich natürlich auch ängstlich war, daß sie gegen die Scheibe fliegen. Aber Ihre Schaukel/ Korkspielzeug ist an der Gardinenstange angebracht und somit ziemlich dicht (viell. 30cm) von der Scheibe entfernt, so dass sie die Schaukel anfliegen.Und damit haben sie auch nicht den vollen Flugschwung zur Scheibe. Sie setzen sich auch gerne oben an die Fensterklappe und schauen raus. Im Wohnzimmer schiebe ich bevor ich gehe aber auch die Gardinen vor. Sie fliegen eigentlich kaum mal ins Wohnzimmer, aber es kommt halt schon mal vor. Da sichere ich das lieber morgens einmal ab. In den Rest der Wohnung kommen sie nicht. Ich lass die Türen zur Vogelwohnung zu. Die sind da auch gar nicht Neugierig.

    Also im Vogelzimmer macht Holly sonst ja auch immer die Vorhänge zu, beide Seiten, bis zur Schaukel. Sie krabbelt da rein und spreizt die Beinchen und schiebt so wirklich die Gardine zu. :lach: Zuerst dacht ich , ich hab die nicht richtig aufgemacht, bis ich das mitbekommen habe. Inzwischen ist das schon ein richtiger Streitpunkt. :motz: Sie fängt sofort damit an, wenn ich alles wieder aufmache :tongue:

  • Emmi

    Vielen Dank noch für deinen Einblick in die "Fenster-Situation" bei euch :) Bei uns gibt es im Endeffekt nur die eine große Fensterfront mit Balkontür, zu allen anderen Seiten sind Wände und Türen. Über den Türen gibt es dann jeweils noch kleine Fenster, die aber stark strukturiert sind und die wir zusätzlich mit Fensterbildern vollgehängt haben. Die wurden von den beiden beim ersten Freiflug auch eindeutig als Hindernis erkannt, sie haben davor abgedreht. Vor das große Fenster ziehen wir aktuell immer die Gardine, die wirklich von oben bis unten alles bedeckt. Leider beobachten wir auch, dass die beiden ziemlich müde werden, wenn das (einzige) Fenster im Zimmer bedeckt wird. Ich hab auch den Eindruck, die beiden mögen es nicht so, wenn die Gardine zugezogen ist (sie "ragt" dann so über ihnen auf). Das ist natürlich nicht gerade förderlich für den Freiflug. Wir haben jetzt entschieden, uns noch mehr Fensterbilder zu holen, um das Fenster noch "lückenloser" abdecken zu können, und dann die Gardine offen zu lassen. Notfalls schmiere ich von außen noch einen Eimer Dreck an die Scheibe, um auf Nummer Sicher zu gehen :rollauge:


    Ansonsten sind unsere beiden aktuell ein bisschen träge: Es ist düster und regnerisch draußen und ich hab das Gefühl, die beiden schlafen mehr, wenn die Sonne nicht scheint und es früher dunkel/später hell wird. Gerade vormittags sind die beiden aktuell sehr passiv, was wohl auch damit zusammenhängt, dass das Fenster auf der Westseite des Gebäudes ist und dadurch erst ab der Mittagszeigt richtig Licht reinkommt, gerade an so grauen Tagen. Wir haben uns nun entschieden - auch mit Blick auf den beginnenden Herbst/Winter -, eine Birdlamp anzuschaffen, um die beiden ein bisschen "aufzupäppeln". Der Flur ist zwar prinzipiell gut ausgeleuchtet (zum Einzug der Wellis hatten wir extra nochmal stärkere Glühbirnen besorgt), aber als Mensch merkt man ja auch, dass die normale, elektronische Beleuchtung nicht dasselbe ist wie Sonnenlicht. Vielleicht hilft die UV-Strahlung den beiden ein bisschen durch die dunkle Jahreszeit :) Ansonsten überlegen wir aktuell, wie wir die Luftfeuchtigkeit im Flur ein bisschen erhöhen können, denn seitdem die Zentral-Heizung im Gebäude angestellt ist, ist diese ziemlich runtergefallen (obwohl alle Heizkörper aus sind, aber die schlecht isolierten Rohre reichen schon). Da ich selbst Asthmatiker bin, kommen klassische Luftbefeuchter für uns leider nicht in Frage, da sich dort zu schnell Schimmel und Bakterien sammeln können. Im Moment hängen wir unsere Wäsche im Flur auf, aber das hilft leider auch nur sehr kurzfristig.


    Ansonsten gibt es zum Thema Freiflug leider nichts Neues: Keiner der beiden hat seit meinem letzten Update den Käfig verlassen, trotz vieler Angebote. Wir sind nun dazu übergegangen, ihnen jeden zweiten Tag immer mal einen Tag "Pause" zu gönnen, da sie der geöffnete Käfig irgendwie zu stressen scheint, vor allem Sasu. Gleichzeitig haben die beiden jeden Tag 2-3 Phasen, wo sie im Käfig wie wild herumfliegen - der Bewegungsdrang ist also da. Ich hab den Käfig auch schon in diesen Phasen aufgemacht, aber sie fliegen dann trotzdem weiter im Käfig rum und nicht raus :mauer: Na ja, Geduld ist eine Tugend und so :kaffee:


    Insgesamt fassen die beiden aber langsam immer mehr Vertrauen und lassen uns immer näher an sich ran :) Die tägliche Hirsefütterung läuft auch immer besser: Inzwischen fressen die beiden aus der offenen Handfläche, wenn ich die Kolbenhirse dort reinlege. Ich halte meine Hand dann immer zwischen zwei Sitzstangen, die im 90°-Winkel zueinander stehen, sodass jeder von seiner Stange gut rankommt. Tchio, der Gierschlund, reißt immer regelrecht an der Hirse rum, sodass ich sie eisern zwischen den Fingern einklemmen muss (2 Mal hat er sie auch schon runtergeschmissen :nono: ). Dadurch reißt er sie auch immer näher zu sich und immer weiter weg von Sasu. Der positive Nebeneffekt war, dass Sasu inzwischen schon mehrfach ein Füßchen auf meine Hand gestellt hat, um besser an die Hirse ranzukommen <3 Die kleinen, warmen Füßchen auf der Haut sind einfach herzallerliebst. Und Tchio knabbert gerne ein bisschen an meinen Fingerkuppen, so nach dem Motto "kann man das auch fressen?" :]


    Und hier noch ein paar aktuelle Fotos von den beiden :) Sasu findet das Handy sehr spannend haha. Und die Schaukel haben die beiden nun auch endlich für sich entdeckt, nachdem wir sie so aufgehängt haben, dass sie von der Sitzstange drankommen :)


  • Das Foto von Sasu ist der Knaller :lach: Das deine beiden aus der Hand fressen ist sehr schön. Bei mir kommen nur die beiden Hähne Carrie und Petie auf die Hand, Douggie sitzt lieber direkt auf der Hirse und Holly kommt nur ganz selten. Holly hat sich aufs Prinzessinnenleben spezialisiert. :suess: Sie sitzt oben, beobachtet die Fütterung und fängt dann an zu rufen, so daß sich wenigstens einer der Jungs sofort aufgefordert fühlt sie zu füttern. :okay: Sie kommt aber auch, wenn ich ihr die Hirse hinhalte und frisst dann direkt. Sie mag nur nicht auf die Hand oder in die Nähe der Hand kommen.

    Douggie findet meine Hand einfach merkwürdig, sie hat keine Angst, aber man merkt, daß sie das äusserst komisch findet darauf zu sitzen. :nixweiss: Allerdings "grabscht" sie die Hirse auch direkt mit dem Füßchen, wenn man ihr welche hinhält, ist ja schliesslich alles IHRES :happy:

  • liebe Emmi, das ist aber nichts außergewöhnlich. Bei uns ist das auch so. die Jungs sind da etwas mutiger ?wir hatten auch soweit ich mich erinnere noch nie eine Henne,die auf die Hand kam aus freien Stücken! die kleine Lia macht es schon mal,wenn ich ihr die Hand hinhalte. aber einmal zum drüber steigen, also eher das die Hand ein lästiger Gegenstand über dem man drüber muss.? wir haben auch nicht den Anspruch, dass sie auf die Hand kommen, denn es sind ja Fluchttiere, denen wir nicht gegen ihren natürlichen Angsttrieb angeht. Bei dem Futtergeber sind die Mädels zwar etwas aufgeschlossen,aber wir passen uns eher ihnen an. gerade wenn wir sauber machen, dann beachten wir die 30 cm Sicherheitsabstand und warten bis sie sich zum sicheren Schwarm hin bewegen. das schafft auch vertrauliche Ehrlichkeit ihnen gegenüber! ?? das ist sehr wichtig gerade auch bei Lotti,die es ja gar nicht kennt in einer Wohnung zu leben.

  • In den letzten zwei Wochen war hier wieder einiges los, darunter leider auch wieder ein unglücklicher Tierarzt-Besuch. Ich weiß bis heute nicht wirklich, was da los war: Ich war den ganzen Tag im Home Office und die beiden Wellis waren quietschfidel. Dann ging ich nachmittags eine halbe Stunde ins Nachbarzimmer, um zu malen, und als ich wieder in den Flur kam, saß Tchio verstört auf der Stange, schüttelte sich immer wieder, zitterte dazwischen heftig mit den Flügeln und hatte den Schwanz senkrecht nach unten gerichtet (kein Wippen). Ich kann nicht richtig einordnen, was da los war, aber auf mich wirkte es in diesem Moment akut bedrohlich. Das Schütteln und Zittern hörte dann nach ca. einer Minute auf, aber den Schwanz hielt er weiterhin nach unten gerichtet, was ich als Zeichen für Schmerzen kenne. Es war in dem Moment 17:30 Uhr und ich musste im Endeffekt entscheiden, jetzt sofort den Tierarzt anzurufen oder bis morgen zu warten. Ich habe mich dann für ersteres entschieden, weil ich einfach Angst hatte, dass es gleich wiederkommt, womöglich schlimmer wird. Also angerufen: Ich solle sofort vorbeikommen. Ich also Tchio eingefangen. Dabei hat sich Sasu dann auch noch zu allem Überfluss einen Blutkiel am rechten Flügelrand zerhauen, also musste ich ihn auch direkt einpacken und mitnehmen. Zum Glück hat der Kiel nicht stark geblutet, der Tierarzt hat ihn dann sofort gezogen und die Blutung stoppte auch direkt. An Tchio ließ sich nicht viel Auffälliges finden: Er war nicht offensichtlich verletzt, er ist gut genährt und hat eine starke Brustmuskulatur, konnte fliegen, aber wir haben etwas Blut am Scheitel gefunden. Der Tierarzt hat allerdings keine passende Kopfwunde dazu gefunden - vielleicht ist er auch mit dem Kopf an Sasus Flügel gekommen, ich weiß es nicht. Letztlich hat er das Verhalten auch nicht wieder gezeigt, weder beim Tierarzt, noch Zuhause, bis heute nicht (fast 2 Wochen danach). Ich war in den letzten 2 Wochen fast nur Zuhause, habe die beiden dadurch auch viel beobachten können. Er macht insgesamt einen sehr fitten Eindruck, plustert sich nicht stark, schläft nicht vermehrt, frisst normal, Kot sieht normal aus, er fliegt gerne wild herum und quasselt und schimpft lautstark. Als ich meiner Mutter die Situation schilderte, meinte sie, vielleicht sei er verstopft gewesen. Im Transportkäfig hatten die beiden natürlich stressbedingt Durchfall des Todes - sollte es Verstopfung gewesen sein, hatte es sich danach mit Sicherheit erledigt. Ich weiß es nicht, der Tierarzt war sich auch nicht unsicher. Vielleicht hat er sich wirklich irgendwo den Kopf gestoßen. Ich weiß nicht, ob ich da überreagiert habe - habe natürlich auch nicht daran gedacht, ein Video zu machen von dem Schütteln und Zittern -, aber mich hat es in dem Moment echt kalt erwischt. Na ja. Wenn Tchio weiterhin immer wieder Auffälligkeiten zeigt, müssen wir doch nochmal ein komplettes Check-up machen. Irgendwie ist er unser kleines Sorgenkind geworden, leider.


    Foto: Tchio macht sich gerade bereit fürs Mittagsschläfchen. Mit dem neuen Deckenfluter sieht man seine verschiedenfarbigen Federn sehr schön :)


    Aber das ist natürlich nicht das Einzige, das in den letzten zwei Wochen passiert ist: Inzwischen haben unsere beiden Flauscher ihren Frischkost-Plan neben Salat und Gurke auch noch um Möhre erweitert - gerade Sasu ist davon schwer begeistert (und schmiert sie sich natürlich auch überall um den Schnabel ins schneeweiße Gefieder, beim Kraulen fand Tchio kürzlich sogar Möhre unter dem Schnabel:pfeif:). Nachdem das Eis einmal gebrochen war, probieren die beiden inzwischen alles, was wir ihnen an die übliche Futterstelle hängen, sofort. Bisher gab es auch noch keine unbeliebten Obst- und Gemüsesorten, hier wird einfach alles verputzt :sabber: Aktuell rotieren wir durch zwischen Salat, Gurke und Möhre und alle 2-3 Wochen gibt's auch mal ein bisschen Apfel. Wenn wieder Saison ist, wollen wir auch mal eine Himbeere oder Erdbeere probieren sowie Vogelmiere :)


    Foto: Tchio: "Eh, du hast da Möhre unter dem Schnabel." Sasu: "Egal, mach weiter." :lach:


    Unsere tägliche Hirse-Fütterung läuft auch jeden Tag besser: Inzwischen wird nur noch sehr selten gezögert, bevor die beiden zur Hand kommen. Tchio ist manchmal so ungeduldig, dass er schon fast kopfüber von der Stange hängt, wenn die Hirse-Hand langsam hochkommt, so nach dem Motto: "Los, los, schneller, hopp, hopp, hopp!" Sasu saß inzwischen schon mehrfach mit beiden Füßchen auf meiner Hand, obwohl er nicht müsste. Er flitzt dann auch manchmal über die Hand, mal stützt er sich mit einem Fuß ab, mal sitzt er mit beiden Füßchen drauf, mal hält er zusätzlich die Hirse mit einem Fuß usw. Er wird immer unbedarfter und vertrauensvoller, das ist wirklich toll zu beobachten <3 Heute hat tatsächlich auch Tchio zum allerersten Mal ein Füßchen auf meine Hand gestellt, um sich besser abstützen zu können, was mich unheimlich gefreut hat, da Tchio insgesamt ein bisschen misstrauischer ist. Dass er nun auch auftaut, ist wirklich toll :)


    Foto: Mein Partner füttert die beiden mit Hirse, ihm gegenüber werden sie auch immer vertrauter :)


    Ansonsten hat Tchio in der vergangenen Woche zum allerersten Mal gebadet, allerdings nicht (wie eigentlich gedacht) im dafür vorgesehenen Badehaus, sondern (natürlich) im Trinknapf. Tatsächlich kam er aber auch nicht von selbst auf die Idee: Er hatte wieder seine 5 Minuten und tobte gerade wie ein Wirbelwind durch den Käfig, während Sasu auf dem Trinknapf saß und entspannt am kühlen Nass nippte. Dann kam Tchio angeschossen und hatte so einen Affenzahn drauf, dass er natürlich Schnabel voraus in den Trinknapf fiel. Sasu hat sich schnell aus dem Staub gemacht, während Tchio sich aus dem Napf kämpfte. Dann saß er auf dem Rand und man sah ihm an, wie es in ihm ratterte: "Da kann man ja drin BADEN :eek:". Es dauerte dann auch nur wenige Sekunden, bis er wieder drin war und ganz vergnügt im kleinen Edelstahlnapf badete. Später ging er dann nochmal rein und zwei Tage später habe ich ihn wieder drin erwischt. Also: Tchio badet doch ganz gerne - nun müssen wir ihnen nur noch vermitteln, dass sie eigentlich nicht im Trinkgefäß baden sollen :rollauge:


    Der Freiflug ist leider - trotz aller Mühe - immer noch ein schwieriges Thema für die beiden. Die beiden haben jeden Tag Phasen, in denen sie ganz wild sind, die Flügel und den Schwanz schütteln und dann laut zeternd durch ihren Käfig flattern, aber leider tun sie das weiterhin vor allem im Käfig - selbst wenn dieser offen ist. In der letzten Woche hatten wir immerhin noch zwei kleine Erfolge zu verbuchen: Tchio ist nochmal zwei Mal aus dem Käfig rausgeflogen und hat ein paar Runden gedreht, ist danach aber immer sofort wieder zurückgeflogen. Sasu hat sich seit dem ersten Freiflug noch gar nicht wieder getraut, aber ich glaube, er würde Tchio folgen, wenn der mal ein bisschen länger außerhalb des Käfigs bliebe. Aber da hat er irgendwie noch keinen Bock drauf. Inzwischen habe ich auch das Gefühl, der offene Käfig stresst die beiden nicht mehr so. Anfangs dachte ich, es liegt vielleicht auch daran, dass die beiden sich nicht raustrauen, wenn wir im selben Raum sind, aber tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Bisher sind die beiden nur rausgekommen, wenn ich mit ihnen im Flur war und dort im Home Office gearbeitet habe. Wenn ich den Raum verlasse - selbst wenn die Tür offen ist -, machen die beiden gar keine Anstalten mehr, rauszukommen oder raus zu wollen.


    Die Birdlamp ist in der Zwischenzeit im Übrigen auch angekommen - und ging sofort Retoure. Wir hatten sie aufgebaut und nach 2 (!) Stunden ist die Glühbirne schon durchgeknallt. Sie hatte richtige Schmorspuren und die Steckdosenleiste, in die wir die Lampe gesteckt hatten, hat sich danach auch nicht mehr normal verhalten, also die auch direkt entsorgt. Wir haben auch keinen Ersatz mehr bestellt, so eine mistige Technik kommt nicht in die Wohnung und vor allem nicht so nah an den Käfig. Wir haben nun einen ganz einfachen Deckenfluter gekauft mit einer leistungsstarken, tageslichtweißen LED-Lampe und der Effekt ist im Endeffekt derselbe: Die beiden Flauscher waren sofort viel aktiver, der Flur ist heller und das bläuliche Licht vermittelt: "Hallo, jetzt ist Tag, auch wenn es draußen nicht so aussieht."


    Ansonsten hatten die beiden Flauscher Donnerstag gegen Mitternacht ihren allerersten Night Fright - zum Glück ist nichts passiert. Ich hatte selbst gerade erst vor 20-30 Minuten das Licht ausgemacht und war weggedämmert. Da wir die Schlafzimmertür immer ein Stück offen lassen, bin ich zum Glück direkt von dem Flattern wach geworden und in den Flur gestürzt, um das Licht anzumachen. Die beiden wurden dann auch sofort still, hingen am Gitter und schauten mich aus ihren schwarzen Kulleraugen ganz verschreckt an. Ich hab dann ca. 20 Minuten mit ihnen gesprochen und nach Verletzungen gesucht (zum Glück alles gut, auch Sasus Blutkiel am anderen Flügel - ich mach drei Kreuze, wenn die Mauser endlich vorbei ist), bis sie wieder auf ihren Schlafplätzen saßen und sich beruhigt hatten. Als Auslöser habe ich eine leere Wasserflasche im Verdacht, die aus irgendeinem Grund zwischen den vollen Flaschen im Flur stand und in der sich Unterdruck gebildet hat. Sie ist wohl umgefallen; als ich da war, poppte sie auch nochmal und rollte dadurch auf dem Boden. Wir haben das Nachtlicht, das die beiden eigentlich haben, nun auch an eine andere Steckdose gehängt, damit der Flur noch ein bisschen heller ist, falls das nochmal vorkommt. Aber eigentlich sind die beiden nicht besonders schreckhaft, insofern hoffe ich, dass das nicht häufiger vorkommt. Ich konnte danach jedenfalls 2 Stunden nicht mehr schlafen und habe die ganze Zeit in den Flur gehorcht :morgen:


    Foto: Sasu grüßt aus dem Klettergerüst, seinem neuen Lieblingsspielzeug ^^

  • Ja, aber Hallo du hast da aber schon 2 kleine Schisser :rollauge:

    Nein im Ernst, dass die beiden nicht herauskommen ist schon komisch, keine Neugier? Gut, die Voliere ist sicherlich der beste Rückzugsort. Aber :blumen: was ist denn, wenn du mal ein Flugbaum bastelst und den auch so gestaltest, dass es dort auch interessant ist. Am liebsten sitzen sie vor dem Fenster bei uns, um den Vögeln draußen zuzuschauen, auch wenn die Volieren gereinigt werden halten sie sich gerne dort auf, ist ja dann auch genügend Sicherheitsabstand da. Fliegen ist wichtig für den Kreislauf und die Atmung :daumen:

  • @Dieter01

    Ich glaube, mit "Schisser" triffst du es ganz gut, wir haben wirklich zwei kleine Feiglinge ? Wir haben im Raum ja schon mehrere Sitzgelegenheiten an den Schränken, einen Vogelspielplatz auf der Kommode, eine Schaukel in der Garderobe etc. Aber die beiden lassen sich ja nicht mal mit Hirse auf die Stange direkt oberhalb ihres Käfigs locken. Da die beiden Hirse lieben, kann es am mangelnden Interesse eigentlich nicht liegen: Sie haben einfach immer noch Schiss vor der "großen Welt" außerhalb ihres sicheren Käfigs. Ich weiß auch nicht, was man da noch tun kann, außer es immer weiter zu versuchen. Wenn Tchio rausfliegt, tut er das nur in seinen "wilden Phasen", wo er wirklich einen unbändigen Flugdrang hat. Dann schießt er plötzlich raus vor Übermut, fliegt 2-3 Runden und dann wieder zurück. Aber wenn er bei "klarem Verstand" ist, setzt er keinen Fuß vor die Tür, ein richtiges Zuhause-Kind ? Und Sasu schon gar nicht, solange ich Tchio nicht weiter animieren kann.

  • Ein kurzer Nachtrag:


    Ich hatte es beim Tierarzt vor 2 Wochen vergessen, zu fragen, daher wäre ich dankbar, wenn erfahrenere Welli-Halter als ich da mal draufschauen könnten: Findet ihr, dass Tchios Krallen zu lang sind? Oder ist das noch im Rahmen? Ich frage deshalb, weil Tchios Krallen deutlich länger sind als die von Sasu, aber soweit ich sehe, fühlt er sich davon nicht gestört und sitzt auch gut und sicher auf der Stange. Die beiden haben verschiedene Naturholzäste mit unterschiedlichen Stärken im Käfig, natürliche Abnutzmöglichkeiten sind also eigentlich gegeben. Der Unterschied war schon da, als die beiden gemeinsam hier einzogen, obwohl sie in einem ähnlichen Alter sind. Ich hoffe, man erkennt es einigermaßen. Ich bin mir nicht ganz sicher, mir erscheint es irgendwie grenzwertig.


  • Also mein Tierarzt würde sie abschneiden, aber zwingend ist das noch nicht, hänge doch mal ein Korkstück oder Äste mit Kork rein. Das trainiert auch der Ast, um die Füße zu trainieren ist gut, wenn sie auch etwas schräger sind. Klettern und festhalten beim Schreddern ist auch Training. Schneide sie ab und beobachte es, ob sie wieder schnell wachsen. Die Äste so um 1 cm dicke sind ideal. :nicken: :lesen: Schaue mal in die Seite https://www.birds-online.de/wp/bo/allgemeines/ da steht so einiges auch über Krallen drin.

  • @Dieter01

    Vielen lieben Dank für deine Einschätzung, Dieter, dann hatte ich da wohl das richtige Gefühl. Ich habe mich heute ein bisschen eingelesen, will mir auch noch ein paar Videos von dem Prozedere anschauen. Ich habe noch nie Krallen selbst geschnitten, aber für Tchio wäre es sicherlich deutlich weniger Stress, wenn ich es hier selbst machen würde, als ihn nochmal zum Tierarzt zu schleppen. Bei Tchio sind die Krallen zum Glück sehr hell und die Blutgefäße gut erkennbar, eine helle Taschenlampe habe ich auch da. Ich werde mir die nötigen Utensilien mal besorgen, inklusive einer Notfallapotheke - das kann ja sowieso nie schaden. Eventuell bitte ich meine Nachbarin um Hilfe, sie hat seit über 10 Jahren Wellensittiche und, ich glaube, Nymphensittiche, wahrscheinlich hat sie schon Erfahrung damit. Ich warte mit der Aktion aber noch, bis Sasus äußere Schwungfeder "fertig" ist und der Kiel nicht mehr durchblutet ist. Der ist inzwischen wieder richtig groß, ich will hier nicht wieder ein Unglück haben, wenn ich eigentlich nur Tchio fangen will ? Sasu ist jetzt richtig in der Jugendmauser.


    Zwei Korksitzstangen haben wir schon, eine im Käfig, eine außerhalb, aber die sind leider ziemlich gerade und auch eher so 1,5-2cm im Durchmesser (ein kleineres Modell habe ich nicht gefunden). Die Korksitzstange ist aber sehr beliebt, Tchio sitzt da überwiegend drauf. Ein Korksitzbrett haben wir auch, aber das finden die beiden eher blöd (wobei: Heute habe ich Sasu zum allerersten Mal drauf rumturnen gesehen - aber falscher Vogel ?). Weiter unten im Käfig haben wir noch einen schräg hängenden Ast, wo die beiden gerne die Rinde abziehen, und im Klettergerüst turnen die beiden auch gerne rum, da rutschen die Krallen auch oft über das Holz, da die Stangen schief hä.


    Falls Tchios Krallen nach dem Schneiden trotz genügend Abnutzmöglichkeiten wieder schnell nachwachsen, stelle ich ihm nochmal dem Tierarzt vor. Ich habe schon gelesen, dass das an Leberproblemen liegen kann. Anhalt für Milben etc. sehe ich bei ihm erstmal nicht.


    Übrigens: Heute ist Tchio nochmal ca. 10 Sekunden außerhalb des Käfigs geflogen, nach 5 Stunden offenem Käfig - man freut sich über die kleinen Dinge :bravo: