Es ist schwer in so einer Zeit,
denke immer dran, jeder Tag mit deinem Olli ist für ihn 7 x so wertvoll für und dich und ihn; auch wo du mit ihm zusammen sein kannst. Schaue mal du und er haben schon Corona überlebt und ihr könnt euch voneinander täglich verabschieden. Ich habe meine Mutter auch 3 Monate verabschiedet. Es fiel mir auch damals sehr schwer und sie hat mir volle Unterstützung gegeben(mit der Hospizhilfe). Sei stark und zeige dem Vögelchen, dass du es ihm gut machst, die letzten Tage. Nur keine depressive Laune zeigen, das mögen sie nicht. Du hast hier im Forum volle Unterstützung von uns, denn wir fetzen uns auch immer, wenn ein Vogel ins Hirseland fliegen will. ![]()
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Olli altert
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Seit 50 Jahren hältst Du Wellensittiche, hast so viel Erfahrungen gemacht mit all den Abschieden in diesem langen Zeitraum.
Es ist immer wieder traurig. Wie oft habe ich mir selbst geschworen, die Haltung auslaufen zu lassen, weil es so wehtut, wenn wieder eins der Schätzchen gehen muss.
Du wirst das Richtige für Olli tun, Du wirst ihm die Zeit so angenehm wie möglich machen und ihn auf seinem letzten Weg begleiten.
@Dieter01 : Ich glaube Dir, wie schwer es fällt, das langsam nahende Ende der Mutter ansehen zu müssen.
Meine Mutter (86) wird von meiner Schwester und mir seit etwas über einem Jahr unterstützt, seit sie mehrere leichte Schlaganfälle hatte und ihr Kurzzeitgedächtnis und die Konzentration gelitten haben.
Ob ein nahestehender Mensch oder Tiere, die uns Jahre gute Freunde waren, ein endgültiger Abschied ist immer schlimm.
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Update: Er lebt noch. Gestern habe ich gedacht, er stirbt. Seit dem Nachmittag war er auf einmal stark aufgeplustert und schloss die Augen. Nach mehreren Stunden fing er an, etwas zu trinken und zu fressen.
Aber heute morgen sitzt er wieder wie ein Häufchen Elend da. Irgendetwas mit seinem Beinchen stimmt nicht. Und wenn jemand von Problemen mit Beinchen oder Füßchen bei Wellensittichen berichtet, werde ich immer hellhörig. Man versucht sich damit zu beruhigen, dass der Vogel irgendwo hängen geblieben ist, aber leider steckt dahinter oft ein anderes ernsthafteres Problem.
Bei sämtlichen meiner Vögel, die plötzlich Probleme mit ihrem Beinchen oder Füßchen hatten, war ein Nierenproblem bzw. ein Hoden-Tumor die Ursache. Bei zweien meiner Vögel fing es auch so an, zum Schluss waren beide Beine gelähmt (bei Ollis Bruder Prinz, die beiden sind damals zusammen bei mir eingezogen). Bei einem anderen blieb es bei dem einen Bein, aber er war dann innerhalb zwei Tagen tot.
Ollis hat keine Kraft mehr. Egal was ich mache, das wäre nur ein Hinausschieben von wenigen Tagen. Ich glaube, es bricht jetzt an allen Ecken aus: Leber, Niere etc.... Seine Organe versagen ganz langsam und er selber altert jetzt schnell. Vor einem halben Jahr fing es an, da merkte ich kleine Unterschiede zu dem Olli, wie ich ihn sonst immer kannte. Und jetzt merke ich den Abbau jeden Tag.
Ich wünsche mir nur, dass es schnell geht, wenn es denn passieren muss. Natürlich wünsche ich mir ein Wunder. Aber gibt es nicht, er ist nicht einfach nur krank, er ist alt. Seine Uhr läuft ab.
Jedes Lebewesen hat in seiner DNA die größtmögliche Lebensspanne eingetragen, die kann um vieles verkürzt, aber auch um weniges verlängert werden. Der Olli hat seit jungen Jahren Megas und bekam mehrmals im Jahr eine Ampho-Behandlung (manchmal 4 x pro Jahr) , das kann durchaus negative Auswirkungen auf seine Lebensspanne gehabt haben.
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Wenn die Nierenfunktion versagt, sollte es eigentlich schnell ein Ende haben.
Dieses Auf und Ab zeigt, dass Olli noch Lebenswille hat, kann aber auch ein letztes Aufbäumen sein.
So war es bei meiner Daisy, die an ihrem letzten Nachmittag plötzlich aufs Volierendach kletterte und von den anderen liebevoll und den Hähnen stürmisch begrüßt wurde. Am nächsten Morgen versuchte sie das wieder, griff sich ihre Lieblingsrolle und verstarb einige Minuten später in meiner Hand. Du siehst es völlig richtig, man darf sich nichts vormachen, die Anzeichen sind zu deutlich.
Es ist gut, wenn die Flauschis nicht allein sind, wenn sie gehen. Ich wünsche Dir und Olli diesen letzten intensiven Moment.
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Die Nieren kündigen sich an, in dem sich der Vogel sehr viel mehr juckt. Wenn der Tumor, den er hat, auf ein Gelenknerv drückt, dann machen die Beinchen nicht mehr. Wenn es wirklich die Niere ( kann ja auch anschwellen) ist, kann man es unterstützen, mit SUC. Wenn du die Dosierung haben möchtest und es mal probieren willst, ich habe sie da. Es sind eine Kombination von 3 verschiedenen Mitteln von der Fa. Heel und kann nicht schaden. Aber wir und viele andere aus dem ehemaligen Verein sind da sehr gut mit ihren Wellis gefahren. Das ist das, was der Tchibo ins Wasser (die anderen auch)die ganze Zeit bei uns bekommt, es ist manchmal ein sehr gutes Mittel zur Regenerierung den Nieren. Es verhindert nicht das unausweichliche, aber es erleichtert ihm sein Zustand.


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Im Moment bekommt er HUC, also das Dreier-Mittel für die Leber, ob ich zusätzlich noch Solidago compositum in die Mischung rein tun darf, was meinst du? Ob das nicht zuviel ist für ihn? Ich kann die Mittel leider nicht trennen, da ich sie schon zusammengefügt habe, ich kann lediglich Solidago comp. hinzu tun, weil ich das vor kurzem frisch gekauft habe. Das waren die letzten Coenzym und Ubichinon compositum Ampullen.
Ich gebe von dem Gemisch immer 4 Tropfen ins Trinkwasser (30 ml Behälter). Manchmal bekommt er auch pur einen Tropfen auf Nudel. Aber im Moment trinkt er gut. Er bekommt das jetzt seit einer Woche. Soll ich Solidago noch dazu geben?
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Meine Frau meint du kannst es ruhig mischen da es ja ein homöopathisches Mittel ist was für die Kombination zur Verfügung steht. Die 3 sind immer zusammen, es werden dann 6 ml. Also, könnte nicht schaden. wir haben allerdings dem Vogel Anfangs um einen Spiegel aufzubauen es 5 Tage 1 Tropfen in den Schnabel. Korrekte Mischung für SUC ist 2,2 ml Coenzym, 2,2 ml ubichinon, 2 ml Solidago . Nach den 5 Tagen mit der Aufbaukur, dann 2ml Mischung auf 100ml Trinkwasser alle 3 Tage für alle.
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Ich muss dazu sagen, dass Olli ein spezieller Fall ist. Als er 5 Jahre alt war, wurde seine anfangs dunkelblaue Wachshaut so langsam braun, also hennenbraun. Sie ist seitdem nie wieder blau geworden. Er ist eindeutig ein Hahn, weil er anfangs eine tiefblaue Wachshaut hatte, aber er benimmt sich manchmal wie ein Weibchen. Er war auch gegenüber seinen Kumpels immer etwas zickig, dunkle Höhlen interessieren ihn, mehrmals am Tag klemmt er sein Schwänzchen ein und drückt seinen Rücken durch, als wenn er darauf wartet, bestiegen zu werden (diese typische Hennenpose, wenn sie "bereit" sind).
Da ich schon mal so einen Welli-Hahn hatte, der mit 5 Jahren plötzlich eine hennenbraune Wachshaut bekam, er damit aber 9 Jahre alt wurde, habe ich dem nicht soviel Bedeutung beigemessen, weil so etwas auch gut gehen kann.
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In der Vogelwelt gibt es auch Zwitter. Da kann man nur einen Gentest machen, um die Sicherheit zu bekommen. Ist er denn schon mal geröntgt worden. Woher man die einzelnen Fortpflanzungsorgane hätte sehen können? Von Geli, die Amphibien sind auch wechselnde Wesen. Das kann sein, dass durch einen Hormonumschwung sich der Vogel in ein Weibchen verwandelt durch ein gutartigen Tumor ändern kann. Wie der Tumor da bei ihm sich verhielt. wir hatten auch schon Hodentumore bei Männchen, haben aber immer erst einmal mit Hormonspritzen gegengesteuert, bei Verfärbung der Wachshaut, wenn es gut ging, lebte er noch ein paar Jahre.
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Wie bei uns Menschen gibt es bei den Wellis nicht nur doppelgeschlechtliche Tiere, sondern auch Tiere, die gleichgeschlechtliche Partner bevorzugen.
Mein Leopold ist so einer oder vielleicht sogar asexuell. Jedenfalls hat er sich seit 2015, als er zu mir kam, für keine Henne begeistern können, hat eher nach ihnen gehackt. Das war wohl der Grund, weshalb der Züchter ihn abgab, denn eigentlich war er vorgesehen Nachwuchs zu zeugen. Es ist nur schade, dass es ja nahezu unmöglich ist, einen ebenso veranlagten Hahn zu finden und dass dann gegenseitige Sympathie entsteht.
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Olli musste behandelt werden. Es war doch nicht nur das Alter, es war eine bakterielle Infektion. Er hat ja diesen Tumor am Unterbauch und irgendwie roch sein Kot seit längerer Zeit ein bisschen streng, fast säuerlich (so ähnlich wie Erbrochenes). Es hing ständig was am After, da die Konsistenz nicht mehr so fest war, auch war der Kot ziemlich voluminös. Also krabbelte er sich ständig mit seinem Schnabel da am After herum, um den Kot da loszuwerden.
Wahrscheinlich hatte er eine leichte bakterielle Infektion, die eigentlich nicht so schlimm war, zumindest nicht für den Darm, nur durch das Putzen am After und die Berührung mit dem weichen Kot hat er die Bakterien über den Schnabel in den Verdauungstrakt (Kropf und Drüsenmagen) aufgenommen, was gar nicht gut war. Diese Darmbakterien haben im oberen Verdauungstrakt nun mal nichts zu suchen.
Es ging ihm immer schlechter und die Tierärztin hat mir ein AB mitgegeben. Das hat er jetzt 7 Tage lang bekommen. Bereits am nächsten Tag der Antibiotika-Gabe ging es ihm leicht besser und jetzt zum Ende der Therapie war er heute fast wieder der Alte. Der Tumor ist immer noch da und verengt den Darmausgang etwas, das kann jederzeit wieder dazu führen, dass sich Kot ansammelt und sich Bakterien vermehren.
Aber ich bin dankbar dafür und freue mich, dass es ihm wieder besser geht.
Du meine Güte, wie oft habe ich schon gedacht, dass ich Olli verliere. In den 9 Jahren war er zigmal krank.
Ich muss jetzt mal schnell was bestellen, damit seine Darmflora wieder in Ordnung kommt. Ich hoffe, er verträgt dieses AC-i-Prim. Ich habe ihn auch schon mal Prime gegeben, aber irgendwie plustert er danach, da ist was drin, was er nicht so gut verträgt. Am besten verträgt er ganz normale Vitamintropfen von Vitacombex.
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Erst gestern habe ich an Olli gedacht. Er lebt, wenngleich sich neue gesundheitliche Probleme einstellten. Die AB wird ihm erst einmal Erleichterung bringen, aber wie sieht die TÄ seine Prognose bezüglich des Tumors und den Folgen?
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Es ging ihm immer schlechter und die Tierärztin hat mir ein AB mitgegeben. Das hat er jetzt 7 Tage lang bekommen. Bereits am nächsten Tag der Antibiotika-Gabe ging es ihm leicht besser und jetzt zum Ende der Therapie war er heute fast wieder der Alte. Der Tumor ist immer noch da und verengt den Darmausgang etwas, das kann jederzeit wieder dazu führen, dass sich Kot ansammelt und sich Bakterien vermehren........
Das erinnert mich an den Coco er hatte ja schon 20 Jahre auf dem Tacho und der Tierarzt hatte auch Angst ihm das Doxy (AB) länger zu geben, weil er so alt ist. Das war auch ein Fehler, deshalb mussten wir ihm das 3 x Spritzen und der wurde auch wieder fitter.
Hast du das AC-i-Prim noch nicht verwendet? Da brauchst du keine Angst zu haben, bei uns ist das schon sehr lange als Dauer Probiotika im Einsatz.
Wir tun es immer über das Weichfutter Morgens und auch Abends schon mal wenn wir Vögel zum Päppeln haben über die frische Halbreife Hirse. wir haben auch schon mal das Prime gehabt da sind auch Aminos mit dabei und das verändert die Darmflora auch zusätzlich nach sauer. Da meinen wohl die Hersteller das es gegen Megas hilft. Bei manchen ist es gut und bei vielen scheint es nicht zu wirken. 
Es freut mich, dass es deinem Olli wieder gutgeht. Er scheint noch lange nicht ins Hirseland zu wollen.

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Nein, das AC-i-Prim habe ich noch nicht verwendet, wohl aber früher das PT-12. Muss das AC-i-Prim auch tiefgekühlt werden wie das PT-12?
Habe es eben über Amazon bestellt, sollte in drei Tagen bei mir sein.
Jetzt wo es Olli besser geht, hat er nichts Besseres zu tun, als heute voll mit der Mauser zu beginnen. Er hat seit einem halben Jahr nicht mehr gemausert, da muss er schon was in der "Hutte" gehabt haben. Manchmal ist es so, dass Vögel im Falle einer Erkrankung die Mauser zurückhalten, um Kräfte zu sparen. Zur Zeit ist er müde. Ich habe ihn heute morgen noch einmal zum Ausschleichen das AB gegeben, normalerweise war gestern Abend das letzte Mal, aber da man das Medikament so schlecht dosieren kann, konnte ich mir nie sicher sein, ob er zuviel oder zuwenig oder genau richtig bekommen hat.
Dieses Orniflox ist dickflüssig, fast gelig und davon sollte ich 0,02 ml abmessen und mit 0,08 ml Wasser verdünnen. Die Teilstriche unter 0,05 konnte man kaum abmessen. 0,02 ml - das ist noch nicht mal 1 Tropfen.
Wenn ich die Lösung mit Wasser dann aufgezogen habe und durchwirbelt habe, damit sich die beiden Komponenten vermischen, hatte ich lauter Luft in der Kanüle und musste es wieder nach und nach rausdrücken, dabei ist einiges von der Mischung dann mit raus gekommen. Auch wenn ich mal etwas großzügiger abgemessen habe, weiß ich nicht, ob er genug bekommen hat.
Ich denke mal, der halbe Tag, den ich heute dran gesetzt habe, ist nicht schlimm. Ich habe nur Sorge, dass es nicht genug war und die Bakterien sich wieder vermehren und die Bakterien dann resistent gegen das AB geworden sind. Dann haben wir ein Problem. Und jetzt in der Mauser ist er bestimmt wieder anfällig für alles Mögliche. Das Ampho bekommt er weiterhin, also noch weitere 14 Tage, da er erfahrungsgemäß nach Antibiotika-Behandlung meistens Candida oder Megas hinterher bekam.
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Hallo S.S., das mit dem Pt-12 ist genau so, wir haben das früher auch verwendet. Wir geben es nahtlos da wir es immer hier im Froster haben und wir füllen uns immer wieder in einem kleinen Gefäß etwas so 1 kleiner Eierlöffel voll ab das für die tägl. Dosis, dieses kommt dann in den Kühlschrank. Es gibt von der Fa. Re-Scha eine interessante Seite im Netz, da beschreibt der Hersteller von dem ( früher Pt-12) das Produkt, deren Anwendung, Lagerung und Dosierung Möglichkeiten. wenn du Fragen diesbezüglich hast, kannst du auch den Herrn Schäfer selber anrufen. Dort wird einem das sehr genau erklärt. Wir haben bei ihm direkt eingekauft, er hat auch einen Shop. Wir verbrauchen pro Periode oder sagen wir mal so eine 100 gr. Dose in ca. 1 Jahr für 10 Vögel, wobei wir immer auf die Weichkörner in der ganzen Zeit etwas darüber streuen, und es gut vermischen. Bei Futterumstellung und Kropfproblemen auch noch auf die angefeuchtete Hirse, da sich das Zeug total auflöst. Deshalb merkt auch keine von den Wellis davon etwas. am wichtigsten ist es ihnen es zu geben, wenn man mit dem AB aufhört, da solltest du sehr großzügig damit umgehen. Es kann nicht überdosiert werden. Was zu viel ist, geht wieder hinten beim Welli hinaus.
hier hast du mal die Adresse bzw. den Link um direkt zu dem Produkt und deren Verwendung zu kommen.
Da ich selber einmal im Dünndarm einen Tumor hatte, brauche ich auch Probiotikum. Deshalb habe ich mich sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Es ist kein Allheilmittel, aber wenn der Vogel seinen Drüsenmagen noch nicht beschädigt hat, ist es Gold wert. Gerade, wenn bei ihnen das Gleichgewicht durch AB durcheinander ist.
Ich wünsche deinem Olli, dass er wieder auf die Beine kommt. 
http://re-scha.de/wissenschaftliche-studien/laktobazillen/
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Die AB wird ihm erst einmal Erleichterung bringen, aber wie sieht die TÄ seine Prognose bezüglich des Tumors und den Folgen?
Der Tumor hat Kirschgröße, wächst wohl weiter, wahrscheinlich eine Fettstoffwechsel-Störung. Sein Gewicht liegt derzeit bei 46 Gramm, ich denke mal, dass einiges zu Lasten des Tumors geht. Eine genaue Prognose konnte sie auch nicht machen, die einzige Chance wäre, wenn der Tumor sich verkapselt. Ich soll nur dafür sorgen, dass er sich mehr bewegt. Was einem etwas trägen 9jährigen Welli nicht so einfach ist, er fliegt halt nicht mehr so viel.
Ich versuche es jetzt mit stark verdünntem Ingwer-Tee aus einem Stück Ingwer-Wurzel, angeblich soll Ingwer dabei helfen, Tumore zu verkleinern (man klammert sich ja an alles). Ich muss da bei ihm allerdings aufpassen, ich hatte den Tee vor kurzem mal für ihn wahrscheinlich zu stark gemacht, da hat er richtig seinen Schnabel aufgerissen, obwohl angeblich Wellis keine Schärfe spüren, aber ihm war er bereits im Schnabel zu stark.
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Ich mache, wenn Tee immer 1:10 und steigere dann alle 3 Tage um 10 %. Er ist doch schon alt und der Tumor wächst im Alter doch nicht so stark! Verhindern kannst du es glaube ich nicht und ob ein Hinauszögern immer so gut ist auch fraglich.
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Ich wünsche dem Olli wirklich, dass er den Tee gut verträgt und er vor allem hilft.
Bei meiner Daisy hatte ich auch vieles versucht neben Medis, Globuli. Tee.
Nun war sie im Gegensatz zu Olli jung, da wachsen die Zellen schneller.
Olli hat schon arges Gewicht, aber wenn er nicht mehr oft fliegen mag. dann geht es halt nicht.
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Es gibt nicht viel Neues zu berichten. Nur, dass mir Olli wieder etwas müder erscheint.
Nachdem er 7 Tage lang das Antibiotikum bekommen hat, ging es ihm zuerst sehr gut. Aber sofort fing er mit der Mauser an und dann dauerte es nicht lange, so ca. zwei Tage später wurde er wieder ruhiger und macht sich ein wenig dick in Ruhephasen, die er nun mal öfter hat. So stark war die Mauser allerdings auch wieder nicht.
Ich weiß jetzt nicht, ob es seinem Alter, der Mauser oder einer erneuten Infektion geschuldet ist.
Zwei Tage nach der Antibiotika-Therapie bekam er sein AC-i-Prim. Vielleicht kann er auch das nicht so gut vertragen.
Ich weiß nämlich gar nichts mehr. Sein Knubbel an der Kloake wird nicht kleiner, beim Laufen behindert es ihm nur leicht.
Was mir auch aufgefallen ist, dass sein Schnabel dunkler gefärbt ist als noch vor einem Jahr. Früher war er beige, jetzt ist er so seltsam grau. Ich tippe zusätzlich auf eine Herzschwäche. Olli hat einige Baustellen. Für das Herz fällt mir nur Weißdorntee ein.
Ich habe nur einen Wunsch: Dass Olli noch einen schönen Frühling erlebt, er auch noch mal draußen auf die Terrasse kann, die Sonne genießen, den blauen Himmel sehen, die frische Frühlingsluft schnuppern.
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Ollis Schnabel ist extrem dunkel geworden und er ist oft müde. Alles ein eindeutiges Zeichen, dass er alt wird. Ich denke mal, es ist sein Herz, was nicht mehr ganz so leistungsfähig ist. Viel kann ich nicht mehr für ihn tun, nur das Übliche, ab und zu Prime sowie AC-i-Prim und er bekommt öfter mal verdünnten Tee im Wechsel (Thymian, Fenchel...) und homöopathische Tropfen, also die Seniorenkur von HEEL.
Eine zeitlang habe ich ihm auch mal Weißdorntee gegeben, damit sein Herz etwas gestärkt wird, hat aber nicht viel gebracht. Dass der Schnabel so dunkel geworden ist, deutet auf eine Durchblutungsstörung und Kreislaufschwäche hin. Viel mehr als Weißdorn fällt mir da jetzt auch nicht ein. Schade.
Ihm fehlt es einfach nur an Energie, krank scheint er nicht zu sein.
Mir ist so wehmütig ums Herz, wenn ich ihn so altern sehe und nichts tun kann, denn das Rad der Zeit lässt sich nun mal nicht zurückdrehen.