Ausbruch aus Krankenkäfig

  • Hallo Zusammen,

    mein ca. 2,5 Jahre altes Hähnchen Gustav hatte ein kirschgroßes Fettgeschwulst und wurde letzten Mittwoch operiert. Er erholt sich gut und wird täglich medikamentös versorgt. Da er nicht fliegen darf, sitzt er im Krankenhaus. Sein Geliebter, Neuzugang Bobbelchen hat nun versucht ihn zu befreien. Mein Neuzugang kann offenbar Käfigtüren von außen öffnen und als meine Mutter kurz in der Küche war und wiederkam, war die Käfigtür offen und Gustav entwischt. Ich kam Ostersonntag nach langer Autofahrt spät zurück und wollte den Herren im Dunkeln einfangen und wurde blutig gebissen, Vogel in den Käfig gestopft. Licht an, habe meine wilde Lily erwischt. Aua ?. Panisch das komplette Wohnzimmer umgekrempelt, Gustav ist weg. Irgendwann piepst es ängstlich aus der Küche, die andern rufen ihn zusätzlich. Saß er auf der Herdplatte und ließ sich einfach einfangen, beißen auch nicht wirklich. Käfig ist nun mit Wäscheklammer gesichert. Ab spätestens Mittwoch gibt es dann wieder Freiflug ohne Ende...

  • Ist ja richtig aufregend bei deinen. Das mit dem Ausbruch, ja dass kennen wir auch schon, da können sehr viele bei helfen und auch sehr trickreich sein. Sei froh, das es so glimpflich abging und nur die Federlosen in Panik gerieten. Ich wünsche deinem Gustav alles Gute , damit er wieder Bobbelchen beschmusen kann..... :knutsch: :daumen: Sehr soziale Tiere deine Wellis. :nicken:

  • Ja, genau. Es stand 50/50 um sein Leben und die OP war außerdem auch noch sehr teuer, alles sehr dramatisch. Aber das zu tun stand außer Frage. Die Wäscheklammer wurde gerade übrigens heute schon halb entfernt und das Türchen auch schon einen Spalt geöffnet. Randalitzkis! Haben nun noch mit Draht verstärkt. Morgen ist Nachkontrolle und dann darf er hoffentlich wieder raus...

  • Ich habe da ein Foto von deinem Welli am Anfang der Monats März gesehen. Da war einer deiner lieben mit Möhrengrün drauf. Mir hat einmal ein guter Biobauer hier aus dem Bergischen sehr davon abgeraten Möhrengrün zu nehmen, weil es nicht wie die Möhre in der Erde sondern außerhalb wächst da seien zu viele Schadstoffe wie Mikroplastik drin angereichert, was zur Folge haben kann, das es mit den anderen Luftschadstoffen hormonell reagiert und das Tumorwachstum anregt. Erschien mir persönlich logisch und da ich auch schon so viele Vögel an Nieren und Lebertumore habe sterben sehen müssen, solltest du dich auch darüber mal belesen oder einen Biobauer nur für solche Frischen Sachen aufsuchen. Aber vielleicht weißt du das ja auch schon. Wir haben zur Zeit 2 Wellis die über 11 Jahre sind und 3 Stück über 8 Jahre der älteste den wir hatten war 21 Jahre jung bevor er ins Hirseland musste. Was auch sehr hilfreich ist,- das Möhrengrün sehr warm abzuwaschen, dann gehen die meisten Stoffe kaputt; 50-60° C reichen da schon aus. Oder mit Natronwasser abwaschen, hilft auch viel. Auch bei uns Federlosen. :pfeif:

  • Hallo Zusammen,

    danke für die hilfreichen Informationen. Der Käfig war absichtlich klein gewählt, weil er nicht fliegen sollte. Das mit den Möhren wusste ich noch nicht, sehr spannend. Die zweite Wäscheklammer wurde übrigens von unbekannt in zwei Teile zerlegt. Gustav war heute zur Nachkontrolle und ist wieder fit und fliegt und singt :)

  • PS: er nimmt jetzt beim Fliegen immer zu viel Schwung, weil er jetzt viel dünner ist und landet mit sehr viel Schwung, quasi kurz vorm Salto. Leichtfüßig äh -flügelig ^^