Beiträge von happyOne

    Ich habe ein kleines Update zu Chili. Ich habe die Ampho-Behandlung frühzeitig abgebrochen...und zwar aus folgendem Grund. Die Atembeschwerden (lautes quietschendes Atmen und manchmal auch angestrengtes Atmen) haben wieder zugenommen. Ich habe schon länger vermutet, dass es mit der Luftfeuchtigkeit zusammenhängen könnte. Ich habe die Behandlung abgebrochen und mit der Luftfeuchtigkeit experimentiert. An dem Tag der erneuten Beschwerden war sie bei 43%, sehr niedrig. Ich habe sie auf 50% angehoben und die Beschwerden sind etwas zurückgegangen. Heute ist sie wieder auf 43% gesunken und die Atemlaute nehmen zu...

    Ich habe gestern auch den Vorbesitzer gefragt - ich habe ihn vor 3 Jahren aufgenommen, da seine Partnerin verstorben ist und der Vorbesitzer sich nicht mehr um ihn kümmern konnte - er dürfte jetzt mehr als 8 Jahre alt sein. Also schon ein älterer Vogel. Zusammen mit der vorherigen Milben- und Bakterienerkrankung ist es kein Wunder, dass er jetzt schwächelt...ich will ihn jetzt nicht länger mit Ampho unnötig quälen, da es offensichtlich nichts bringt und versuche es mit Luftfeuchtigkeit. Ich habe einen großen Raum und nutze drei Verneblungsluftbefeuchter. Ich reinige sie täglich. Trotzdem suche ich nach Wegen, Bakterienvermehrung darin komplett auszuschließen.


    Nutzt jemand so etwas? Was nutzt ihr, um Bakterien vorzubeugen? Ich überlege, das Wasser mit mit minimaler Menge Lugolscher Lösung zu prophylaktisch zu desinfizieren, finde aber nichts im Internet, ob es sicher für die Atemluft ist.

    Vielen Dank für die Tips! Im Sommer sähe ich selber Hirse im Garten und biete diese frisch an. Sie wird augenblicklich vernichtet :D Ich werde mich beim Hirseparadies umschauen :)

    Korvimin gebe ich auch, aber da habe ich meine Bedenken bzgl. Effektivität und ob sie es überhaupt aufnehmen, oder es unten im Futternapf landet.


    Meinem Chili geht es gut! Er singt immer mehr, pflegt sein Gefieder wieder intensiv - früher hat er sich nur damit beschäftigt, zu schlafen, oder sich einen Ast zu suchen, um die Nase zu kratzen. Atemgeräusche sind nahezu verschwunden. Gester war etwas mehr zu hören, aber ich verbinde es mit niedriger Luftfeuchtigkeit, die ich über den Tag wieder erhöht habe.


    Er hat sich an die tägliche Behandlung gewöhnt, entspannt sich etwas mehr und lässt sich in den Schnabel tropfen. Mich beunruhigt nur die unpräzise Angabe von 2 Tropfen...mitgegeben wurde eine große Pipette für den Menschen, wo 0.5ml hineinpassen, was viel zu viel ist. Wenn ich mich an einem früheren Hinweis des TA für das Milbenpräparat halten würde, wären 2 Tropen 0.1 ml. Wenn man die Angabe für den Menschen beachtet - 0.5ml pro Mensch mit Durchschnittlich 70kg Gewicht, kann es nicht 0.1ml für einen Vogel mit einem Bruchteil davon sein...ich nehme einen sehr kleinen Tropfen, manchmal etwas mehr als ein Tropfen...was sagt Ihr?

    Vielen Dank für Eure Antworten!

    Auch wenn da ein, Infekt ist der im Hintergrund läuft, so kann man diesen doch auch genauso wie Hefepilze sehr sicher diagnostizieren, mit einem Abstrich auch die Macrohabdiose. Durch 2 Wochen Ampho-Behandlung wirst du auch nicht eine "Megabehandlung, die normalerweise 4 -6 Wochen" nicht auf Dauer wegbekommen, wenn sie natürlich nach 2 Wochen Besserung ihm verschafft, dann hat er schon ein fortgeschrittenes Stadium erreicht.

    Was meintest Du mit "wenn sie ihm nach 2 Wochen Besserung verschafft"?

    Also heute ist der 4. Behandlungstag und ihm geht es schon sehr viel Besser! Er hat wieder angefangen zu singen, ist aktiv, Hilft seinem Weibchen bei der Gefiederpflege.

    An Abstrich habe ich auch gedacht. Da der Arzt es aber nicht vorgeschlagen hat, habe ich es sein gelassen. Es ist immer noch seltsam, dem Arzt die Behandlungs- und Analysemethoden vorzuschlagen...


    Könnt Ihr mir gute Seiten empfehlen, wo man gutes Futter bekommen kann? Ich habe mich schon nach einigen umgeschaut, aber es ist schwer zu sagen, welche gut ist. Das Futter, was ich benutze, sieht rein optisch sehr gut aus, es gibt eine gute Mischung an verschiedenen Saaten. Ich verfüttere auch Obst und Gemüse.


    Und eventuell ein Tumor, der ungünstig liegt. Das hatte mein Konny mal, dein Tumor im Inneren, der stark Lunge und Herz abgedrückt hat, er hat zuletzt nur noch geröchelt, ich musste ihn einschläfern lassen. Wollen wir hoffen, dass dir das erspart bleibt und der Kleine es schafft.


    Ich habe auch an Tumor gedacht, aber dann würden die Symptome bei den verschiedenen Behandlungsansätzen nicht verschwinden. Bzgl. des Pilzbefalls - da die Behandlung scheinbar anschlägt, wird es das oder Hefepils oder etwas ähnliches sein...ich hoffe, es ist nicht zu sehr hartnäckig.


    Bekannt ist ja, dass solche Infektionen leichtes Spiel haben, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Meine anderen 6 Wellis haben ja nichts. Habt Ihr Vorschläge, wie man schnell sein Immunsystem stärken kann? Vitaminmischungen wären da sehr hilfreich, ich wäre für Vorschläge dankbar. Ich gebe Vitamine in Pulverform, aber es ist evlt. nicht die beste Form, manchmal sind sie auch nicht so gut bioverfügbar. Also wenn Ihr etwas aus eigener Erfahrung empfehlen könnt :)


    Was ich aus der Situation gelernt habe, ist, dass man bei inneren Milben unbedingt einen mehrgleisigen Weg fahren sollte, denn Sekundärinfektionen passieren da ganz leicht, da sein Immunsystem schon so stark davon geschwächt ist. Das hätte der Arzt aber wissen müssen...

    Hallo leider konnte ich erst jetz schreiben da alle bei uns krank sind. Ich habe mir der Ärztin telefoniert sie hat gesagt das nichts dabei rausgekommen ist ich soll AB weiter verabreichen. Ich habe es auch so gemacht wie du es mir gesagt hast und das ging prima. Leider durfte ich nicht in die praxis da ein corona Fall war jetzt nießt ciko gar nicht mehr aber in der Nacht habe ich bemerkt das er beim Atmen quitscht für 3 min dann nicht mehr leichtes schwanzwippen ist noch da . Sie schläft auch mehr aber frisst fliegt normal ist auch beim schlafen nicht aufgepulstert. Der blaue welli ist in der mauser und hat letztes Mal schwanzfedern verloren und heute hab ich bemerkt das er schwungfedern auch eine verloren hat ist das normal aber er kann fliegen ohne Probleme?

    Hi, bin neu hier, da ich auch mit einem Problem bei einem Welli her kam. Habe nur eine Anmerkung - beobachte das mit dem Quietschen SEHR genau in der nächsten Zeit! Bei Atemproblemen können es mindestens 4 verschiedene Ursachen sein und je früher man es erkennt, desto besser. Es kann sehr lange dauern, biss die Symptome schlimmer werden, es kann aber auch schnell gehen...ein Welli bei mir hat auch mit dem Quietschen angefangen, das ging bis zum Stimmverlust und irgendwann hat er kaum noch Luft bekommen. Habe zum Glück noch rechtzeitig eingegriffen. Ich hoffe für Dich aber, dass es das Antibiotikum und auch das eigene Immunsystem es schaffen :)

    Ich weiß es nicht...ich hoffe das auch. Ich habe keine Erklärung dafür, warum es so wenige Zielführende Ansätze von ihm gab...

    Das stimmt, der kleine musste schon so viel durchstehen ;( ich gebe dem Antimykotikum noch eine Chance. So lange er selbst noch für sein Leben kämpft, werde ich auch kämpfen ;(

    Hallo Birgit,


    vielen Dank für Deine Antwort!


    Zuerst ganz allgemein; Ich habe eben doch noch den TA angerufen. Er sagt, es könnte ein Hefepilzbefall sein und er wird mir ein Mittel geben. Das wäre eine der Ursachen, die ich auch vermute.


    zu 1. der nächste vkTA ist schon in der nächst gelegenen Stadt...ich weiß nicht, wie weit der übernächste wäre, und ob da der Transportstress nicht einen größeren Schaden bedeuten würde...

    2. Ich werde darüber nachdenken und ausprobieren. Ich weiß zwar das mit Teflon und brate nicht zu viel, aber ich werde ihn separieren und schauen. Zur Zeit füttert er sein Weibchen nicht, und das schnäbeln hilft ihm doch sehr. Er sucht sie sehr oft auf und bittet darum :)

    Eine Allergie kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, da ist der Ablauf komplett anders und nicht so schleichend und zunehmend. Trotzdem verstehe ich, dass Allergene überall sein könnten, aber das kann man nicht ausschließen. Ich habe ein großes, gut durchlüftetes Wohnzimer, nichts stark riechendes darin. Ich werde das mit dem Futterwechsel auch ausprobieren.

    Liebe Forummitglieder,


    ich suche dringend Hilfe für meinen Wellensittich Chili. Ich war schon mehrmals beim (Vk!) Tierarzt und er konnte die Probleme nur teilweise lösen. Ich bin verzweifelt, da die Symptome wiedergekommen sind und die Verbesserungen, die es nach TA-Besuchen gab, gingen darauf zurück, dass ich recherchiert, den Vogel sehr genau beobachtet und dem Arzt Vorschläge gemacht habe...


    Folgendes zur Krankheitsgeschichte von Chili.

    Vor ca. 6 Monaten hat er seine Stimme verloren. Das passierte zu einer Zeit, wo sein Weibchen gebrütet hat und er sie intensiv gefüttert hat. Dann hat er quietschende Atemgeräusche bekommen. Er war nicht wirklich apatisch, aber definitiv weniger aktiv, als vorher.


    Ich bin zum TA gegangen und ihm die Situation geschildert. Er hat angenommen, dass er sich beim Füttern verschluckt und eine Kropfentzündung bekommen hat. Er hat ihm ein Antibiotikum gespritzt. Es ist etwas besser geworden und ich dachte, dass sich das Problem gelöst hat. Allerdings ist seine Stimme nicht wieder gekommen.


    Einige Monate später wird es für ihn zunehmend schwer, zu atmen. Er hat starke Quietschgeräusche, kommt am Abend nicht zur Ruhe. Er atmet angestrengt und extrem laut, die Atemprobleme verschlechtern sich zum Abend hin, und er fliegt von Ast zu Ast und kann nicht wirklich schlafen. Ich bin noch einmal zum Arzt und er hat einen Kropfabstrich gemacht. Das Ergebnis war nicht auffällig.


    Verzweifelt habe ich recherchiert und bin zum Schluss gekommen, dass es sehr Wahrscheinlich Luftsackmilben sind, die zum Abend hin aktiver werden und die Beschwerden verursachen. An einem Abend ging es ihm so schlecht, dass er kaum Luft bekam, ich dachte, er stirbt. Ich habe ihn beruhigt und ging am nächten Tag zum TA. Ich schlug ihm vor, ein Antiparasitikum zu geben. Der TA hielt es für nicht wahrscheinlich, da er keine "klickenden" Geräusche hörte. Er hat es aber auf meine Bitte hin ausprobiert und mir eine Spritze mit Anweisungen der Behandlung von Chili - und meiner anderen Wellis mitgegeben. Kurz nach der Gabe des Mittels ging es Chili schlagartig besser. Sein Atem war nicht mehr so angestrengt und leiser. Die Anweisung war, 1x in 2 Wochen für einen Monat zu behandeln.


    Einige Tage nach der Behandlng sind die Syptome zurückgekehrt, er hat heftig geniest. Ich habe recherchiert und unterschiedliche Meinungen zur Häufigkeit der Gabe gesehen. Durch den Lebenszyklus der Milben schien aber eine 1x pro Woche Behandlung sinnvoll. Durch die verschlechterung der Symptome habe ich es nach Rücksprache mit dem TA auch so gemacht bei Chili. Ich vermutete bei ihm einen kritisch massiven Befall, womit diese Häufigkeit auch sehr logisch erschien. Bei den anderen habe ich es bei 1x in 2 Wochen belassen. Nach der 3. Behandlung war keine Veresserung mehr zu sehen, aber es sind Symptome hervorgetreten, die ich vor der erfolgreichen Antibiotikabehanldlung gesehen habe. Nach Recherche verstand ich, dass diese Therapie zusammen mit Antibiotikum durchgeführt werden sollte, da sich Sekundärinfektionen in geschädigter Schleimhaut ansiedeln könnten. Ich habe es dem TA vorgeschlagen und es ging weitere 2 Mal zur Behandlung. Danach war endlich Ruhe. Es ist besser geworden, Atemgeräusche sind nahezu verschwunden, er atmete ruhig, saß nicht mehr mit einem stark durchgedrückten Rücken. Er hat sogar lese angefangen, wieder ein wenig zu singen, wenn auch etwas heiser. Er schlief wieder gut nachts.

    Jetzt ist es zwei Monate her und die Atemgeräusche nehmen langsam und stetig zu. Heute atmet er so angestrengt und laut, dass ich wieder verzweifelt eine Lösung suche. Die Geräusche sind quietschend, hochfrequent, manchmal klickend. Seltener würgt und niest er, kratzt sich um die Nase herum mit Krallen oder an Ästen. Er sitzt nicht aufgeplustert, aber zieht sich gerne zurück und ist nicht so aktiv. Er lässt sich oft und häufig von seinem Weibchen "behandeln", wobei er noch lauter quietscht - durch die veränderte Atmung und Lage, während sie ihn vorsichtig am Kopf "kratzt".


    Bei der Vorgeschichte könnt ihr evtl. denken, warum ich nicht sofort zum Hörer greife und den TA anrufe. Er ist Vk, und geht mit Vögeln behutsam und gut um. Aber ich habe den Eindruck, dass diese Symptome ihn ratlos machen. Deswegen frage ich hier.


    Ich dachte, ggf. habe ich die anderen Vögel in zu großen Abständen behandelt und sie haben Chili wieder mit Luftsackmilben angesteckt. Da er schon angeschlagen ist, entwickelt es sich bei ihm schneller, währen bei anderen nichts zu beobachten ist. Ich hatte noch etwas Mittel übrig und habe sie nun bereits zwei Mal behandelt. Es ist aber keine Verbesserung zu sehen. Somit sind es nicht wieder die Milben.


    Ich sehe nur noch 4 Möglichkeiten:

    1. Entweder ist es wieder eine Bakterielle Infektion, die seine angeschlagenen Schleimhäute besiedelt,

    2. oder es ist eine Pilzinfektion,

    3. oder es ist eine vergrößerte Schilddrüse wegen Iodmangel,

    4. es sind Milben, die gegen das Mittel resistent geworden sind???


    Mir ist bewusst, dass hier keine Experten sind, aber mir würde es schon helfen, wenn jemand ähnliches durchgemacht hat und einen Rat geben kann.


    Liebe Grüße,

    Anna