Wir testen den Geduldsfaden

  • Aber Du lebst dann ja, wie ich auch, im früheren "Papageien-Land".


    Sittiche haben hier schon vor 45-50 Millionen Jahren gelebt, als es hier noch eine subtropische Meereslandschaft war.


    Und wohl auch wieder zwischen 800 und 1500 n. Chr. in der mittelalterlichen Warmzeit mit den Halsbandsittichen.

    Ein Spektakel, was sich in der heutigen zwischeneiszeitlichen Warmzeit gerade am Rhein wiederholt und sicher auch bald andere Warmgebiete in Deutschland erreichen wird.


    Geografische Namen, Wappen und Namen von Personen erinnern daran.


    Sittich ist übrigens auch ein deutscher Vorname, den man in der Geschichte immer wieder mal findet.


    Der Deutsche Ritter, welcher Martin Luther auf die Wartburg entführte, ihm dort zum Adligen "Junker Jörg" machte und ihm die Manieren des Adels beibrachte, der Luther lange Zeit verpflegte und beschütze, während dieser die Bibel ins Deutsche übersetzte, das war Hans Sittich von Berlepsch, damals Burghauptmann der Wartburg.

    Oder das ehemalige Kloster, heute ein Ort Sittichenbach. Damals begann dort der Kupferbergbau in Mitteldeutschland und mit ihm kam das "Finkenschlagen" und die Vogelzucht ins Land. Die Finken im Bergbau wurden Jahrhunderte später vom Kanarienvogel und dessen Zucht abgelöst.


    Das Adelsgeschlecht der Berlepsch ist auch Mitbegründer des deutschen Vogelschutzes und hat die Bienenzucht

    maßgeblich voran gebracht.


    Den Vogelschutz gab es übrigens schon lange vor dem heutigen Tierschutz. Und im Gegensatz zum heutigen Tierschutz wurde damals große Erfolge in der Gesellschaft umgesetzt.

    Man denke nur an die "Leipziger Lärchen" und die Nisthilfen!