Lass deine Gefühlen freien Lauf. Weine so viel wie du willst. Es ist als würde ein Mensch von uns gehen. Ich versteh dich.
Alles Gute......
Lass deine Gefühlen freien Lauf. Weine so viel wie du willst. Es ist als würde ein Mensch von uns gehen. Ich versteh dich.
Alles Gute......
Es tut mit sehr leid ![]()
Komm gut im Regenbogenland an süßer Heiko ![]()
Das tut mir so leid und ich weiß, dass es im Augenblick nichts gibt, was Dich trösten kann.
LG
Dein Text ist so schön geschrieben, Siggi
Mein Beileid.
So ein hübscher Kerl. Komm gut ins Regenbogenland und genieße es dort, kleiner Heiko ![]()
War heute schon um 6.00 Uhr wach und kaum habe ich die Augen aufgeschlagen, überkam mich eine große Traurigkeit und die Tränen flossen. Ich vermisse den kleinen Kerl. Heute ist es schlimmer als gestern. Er kommt nicht mehr wieder.
Die letzten 14 Tage war ich nervlich völlig durch den Wind und habe nur überlegt, was ich für ihn tun kann, als ich merkte, er schläft viel. Ich fühlte mich selber so schwach und so, als ob man mein Innerstes nach außen kehrt, ich hatte ein ständiges Vibrieren in meinem Inneren, meine Eltern machten sich schon Sorgen. Dann die Verzweiflung, als ich merkte, er schafft es nicht, die Grenze zur Umkehr war überschritten, dann das Warten und Bibbern auf seinen Tod, dann kam die Erleichterung, dass Heiko es geschafft hatte und nicht mehr leiden musste.
Dann habe ich ihn in ein kleines Kästchen gelegt und irgendwie war er noch da, er lag friedlich schlafend im Schlafzimmer auf der Fensterbank in einem kleinen Sarg. Dann die Beerdigung, eine kurze Trauer. Immer noch war es noch nicht vollständig bei mir im Bewusstsein gelandet, dass es jetzt für immer ist. Jetzt am zweiten Tag nach seinem Tod kommt der Schmerz um so doller. Der Schmerz ist angekommen.
Heiko hatte seltsamerweise keine sichtbaren Augenringe, er sah immer ein wenig babyhaft dadurch aus. Er war so ein freundlicher Kerl und war freundlich zu Menschen. Er fing irgendwann an, Dienerchen zu machen, kriegte dann aber kein Ende mehr. Das konnte er eine halbe Stunde am Stück durchziehen. Dabei guckte er einen immer mit seinen schönen total schwarzen Augen so süß und erwartungsvoll an. Wir haben ihn dann immer gelobt und etwas zurück-gedienert und er hörte dann gar nicht mehr auf. Dass ihm davon nicht schwindelig wurde oder sein Nacken schmerzte, das wunderte uns. Wenn jemand vor dem Wohnzimmerfenster stand, den er kannte, fing er wieder an zu dienern. Das sind die Bilder, die ich von ihm habe. Und die werde ich nie wieder sehen, nur vor meinem geistigen Auge. Mir bleiben jetzt nur noch die Erinnerungen an ihn.
http://www.youtube.com/watch?v=du4gYXeKkFc
Er war so ein süßer Kerl, hatte ein schönes Gefieder und war so zartgliedrig. Ich wusste aber immer schon, dass er nicht so alt wird wie Freddie oder gar Robby, denn er war immer ein mäkeliger Fresser und war als Jungtier sehr dürr. Ich habe ihn dann versucht aufzupäppeln mit guten Sachen, leider ließ er sich immer von allen anderen vom Futternapf vertreiben, da war ich mal froh, dass er freiwillig fraß und dann sowas. Das machte mir die ganze Zeit seines Lebens Sorgen. Warum fraß er so mäkelig? Warum setzte er sich kaum durch, wenn es ums Fressen ging?
Eine ganz kurze Zeit seines Lebens hatte er mal etwas mehr Appetit, da wurde er auch dicker und bekam sogar ein Bäuchlein. Ich konnte seinetwegen nie weg gehen. Ich musste ihn mehrmals am Tag füttern, weil er das Fressen einfach vergaß. Er bekam dann von mir immer etwas Körnerfutter auf dem Löffel, welches er dann in Ruhe fressen konnte. Oder ich steckte ihm auf der Schaukel, wenn er dort alleine war, Kolbenhirse zu. Er wurde von mir die ganzen 4,5 Jahre auf eine gewisse Art bevorzugt. Ich habe mich um ihn von Anfang an mehr Sorgen gemacht, da er mir so hilflos vorkam und er sich immer vertreiben ließ, was er auch schon in der Verkaufsvoliere von Quiko gemacht hat. Wenn ich ihn damals dort nicht weggeholt hätte, wer weiß, wie alt er dann nur geworden wäre. Er kam in der Voliere überhaupt nicht ans Futter, die anderen verjagten den damals extrem schmächtigen Heiko. Er wäre vermutlich schon viel eher verhungert.
Auch er hat einen Platz in meinem Herzen ergattert. Er sollte damals ja Freddie meinen Liebling ersetzen, war aber total anders. Er hatte eben eine eigene Persönlichkeit und er war mein Sorgenkind. Er hat ein schönes Leben gehabt, wenn er auch von den anderen nicht immer so akzeptiert wurde, ich habe versucht, es wett zu machen und ihm spüren lassen, dass er was ganz Besonderes ist. Aber er hatte ja hauptsächlich seinen Robby, an den er hing. Es reichte ihm, neben Robby zu sitzen und ihm überall hin zu folgen. Selbst am Abend vor seinem Tod kroch er fast in Robby rein, weil er seine Nähe suchte.
Mach es gut, mein lieber Heiko. Mein Freund und mein Baby und mein kleiner Träumer. Du warst echt manchmal ein kleines Träumerchen. Wenn du beim Kopfkratzen in der Bewegung einfach stehen bliebst und dein Füßchen am Kopf verweilte, regungslos und genießend, so zufrieden und verträumt sahst du dann aus, als wenn du vergessen hast, dass dein Füßchen noch am Kopf steckte. Ich werde dich in guter Erinnerung behalten. Und jetzt brauchst du nicht mehr am Gitter nachts zu pingen, weil du Hunger hast, mein Süßer!
Meine Güte wie süß er seinen Diener macht.
Ich hätte mich auch in ihn verliebt. Hübscher kleiner Kerl.
Hallo Siggi!
An Deinen Worten erkennt man sofort, wie sehr Du Heiko geliebt hast und dass Du ihn vermisst.
Bei jedem Welli, der ins Regenbogenland geflogen ist, ist auch ein Teil in mir gestorben - der Schmerz ist unbeschreiblich!
Er vergeht nie, er wird nur kleiner...
Dein kleiner Heiko ist bestimmt gut angekommen und denkt an die schönen Jahre, in denen Du ihm Fürsorge und Liebe geschenkt hast.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit und hoffe, Deine anderen Schnuffels können Dich ein wenig über den Verlust hinweg trösten.
Das auf dem Foto ist ja Heiko. Oh, wie süß er damals aussah, als er noch jung war. Manchmal sah er wirklich wie eines dieser Stoffwellensittiche von Steiff aus. ![]()
Danke Paula für dieses tolle Bild ![]()
Ja, ich vermisse ihn noch immer. Besonders morgens ist es schlimmer als tagsüber. Ich werde wach und dann kommen sofort Gedanken an Heiko durch. Ich bleibe dann noch etwas liegen und denke über ihn nach. Dann stehe ich auf und es stimmt, die anderen trösten mich anschließend wirklich ein wenig darüber hinweg. Auch manchmal tagsüber springen mich Gedanken an, wenn ich was bestimmtes sehe oder höre.
Manchmal denke ich auch, wenn ich ihn nicht zu mir geholt hätte, wer weiß wie alt er geworden wäre, eine andere Familie hätte den kleinen Kerl bestimmt nicht extra gefüttert und aufgepasst, dass er genügend frisst und bekommt. Heiko wäre sonst vielleicht verhungert, er ließ sich immer von den Näpfen wegjagen oder er vergaß ganz einfach, tagsüber was zu fressen und wollte es abends nachholen, wurde dann aber von Lenny immer und immer verjagt und von mir bekam er immer Futter vom Löffel oder mal was extra zugesteckt.
Ich werde ihn bestimmt nicht vergessen, wenn ich den PC einschalte, sehe ich ein Riesenfoto von Heiko auf meinem Desktop.