Was machen eure Vögel gerade in diesem Augenblick?

Die aktuelle Umfrage für alle zum Mitmachen/Diskutieren: Was macht ihr mit euren Vögeln im Urlaub
  • Tja, was machen meine Oldies? Rübe und Ottilie sind diejenigen, die neuerdings morgens zuerst rauskommen.

    Ottilie flog eben auf meinen Schreibtisch und schaute ein wenig zu, wie ich das Internet durchforste, :]

    während Rübe sich damit begnügt, mehrfach über meinen Kopf hinweg zu düsen. Schon komisch; er kam als

    Jungvogel zu mir, ist nicht scheu, aber auch nicht wirklich zutraulich.

    Die beiden ältesten Wellis Bonnie und Leopold gesellen sich meist später dazu, wobei das bei Leopold nur noch sporadisch der Fall ist. Gesagt - getan, Bonnie ist raus und lässt sich von Rübe gerade kraulen. :knutsch:

    Und es gibt die seltenen Gelegenheiten zu beobachten, wie Ottilie und Leopold in trauter Gemeinsamkeit beisammen sitzen.


  • Unsere Vögel machen im Augenblick das übliche Frühstücken und sich mit dem Tag vertraut. :kaffee: Gestern war ein schlimmer Tag, wir sind mit dem Smartie (er ist der Mann von Safira); 4 Jahre jung ist Smartie und er hat einen Tumor oberhalb der Bürzeldrüse auf der Rückenplatte. Leider ist er der Vogel, der es sich nicht hat anmerken lassen und es haben die Federlosen erst gemerkt als die Federn hoch standen. ;( Wir dachten, es wär eine verstopfte Drüse und gingen mit ihm zum Tierarzt, dort wurde festgestellt, dass oberhalb der Bürzel noch ein Geschwür sich gebildet hatte. Bedauerlicherweise ist das so großflächig und laut mehrerer TÄ nicht mehr operabel. Jetzt bekommt er noch wegen der Drüse ein AB und zusätzlich bei Bedarf ein Schmerzmittel. Sonst ist er noch fit und lässt sich im Schwarm nichts anmerken. (werde noch darüber ausführlich berichten) :lesen:. Er schmust mit seiner alten Safira, die Krauleinheiten noch zu schätzen weiß. Knirschi hat auch am Montag die Bürzeldrüse entleert bekommen, ist aber mit ihren 11 Jahren völlig fit und genießt den Schwarm. Bubi erzählt mit Pixel um die Wette. :groehl: Poppi sucht nach einem schönen Platz, wo er sich zum schwätzen und von seinen Träumen erzählen kann. :mahlzeit: Timmy sitzt in der Wühlkiste und Frühstückt. Pietinchen such nach etwas zum Zernagen. :troest2: Safira schaut aus dem Fenster und hat sich jetzt zum Weichfutter mit der Knirschi begeben. Sie genießen den Tag. Zum Glück ist die morgendliche Medivergabe nicht so lange verlaufen, sodass sie es schnell vergessen haben.

    Ist zwar noch nicht sein optimaler Platz, aber für jetzt....... :lala:

    Bubi schmust mit der Pietinchen, und im Hintergrund sitz Knirschi und macht Reste essen.... :lala:

    Safira genießt die Weichkörner! :mahlzeit:

  • Ihr habt aber wirklich derzeit Pech, dass nun der Smartie auch noch einen inoperablen Tumor hat. Ich wünsche ihm und Euch, dass der nicht so arg wächst oder besser gar nicht und dass der Smartie keine schlimmen Beschwerden bekommt. :|

    Ansonsten ist Eure Vogelschar weiterhin lustig und agil, wie ich sehe. :)

  • Danke, ich weiß, wir haben schon seit einigen Monaten keinen Todesfall mehr gehabt. es hat uns auch erst einmal ganz schön umgehauen. Den Bürzel ist normalerweise nicht so schlimm, jedoch das, da sich noch ein Tumor vorgesetzt hat. Das war natürlich erst einmal ein Schlag in die Magengegend. Im Moment sieht es so aus, dass wir mit dem AB (Baytril) schon Erfolg haben und fotografieren auch die Fortschritte, wenn man es so nennen kann. Schmerzen scheint er nicht so dolle zu haben, er fliegt auch wieder. wir haben noch nicht so viele Bilder zum Vergleich von der Größe des Tumors. die Tierärztin sagte uns, bevor sie in Urlaub ist, der Zustand könne sich stabilisieren und vielleicht ist es ja auch ein Tumor, der sich um einiges hinauszögern lässt. er ist natürlich gar nicht damit einverstanden, jeden Tag 2 x gefangen zu werden wg. der Medis. :tongue::troest2::negativ:⁣. Aber wenn es doch vielleicht hilft. :wirdschon: Wir werden es nicht so schnell aufgeben. Die Knirschi wurde auch schon von mehreren TÄ zum Erlösen verurteilt und ( Tote leben länger ) sie erfreut sich immer noch bester Gesundheit auch mit den Wehwehchen, die sie hat. sie ist auch schon 1 4/3 Jahr darüber. :daumen:

    • Offizieller Beitrag

    Das glaube ich euch, dass euch das getroffen hat. Hoffentlich wächst der Tumor nicht zu schnell und Smartie hat keine Schmerzen oder dass sie sich da irgendwie mit dem Schnabel reinhaut. Manche Tumore werden leider von den Wellensittichen bepickt, weil sie so sehr stören. Ich kenne das.


    Aber echt schade, dass die Wellensittiche so sehr zu Tumore neigen. Unser erster Wellensittich (außer den, der uns zugeflogen ist), hatte auch einen Tumor am Rücken. Wir damals Anfang der 70er Jahre noch gar keine Ahnung und sind an einen Tierarzt geraten, da graust mir heute noch vor. Die arme Jacky.... Bevor wir sie erlösen ließen, hat der Tierarzt den Tumor ohne Betäubung rausgeschnitten und anschließend hat Jacky sich da dauernd alles blutig gepickt.

  • Oh je. :( Was mich wundert ist die gelbe Farbe des Tumors oder liegt es an meiner Monitoreinstellung?

    Liegt da eine Entzündung vor?

    Meine allerliebste Daisy ist an einem Tumor-Rezidiv verstorben; dieses war eher hell.

    Schwester S. Rübe war es, der an Daisys Tumor einmal rumzwickte, so dass es etwas blutete. Für mich war es ein Schock, das zu sehen. Zum Glück konnte ich das Blut stillen. Nebenbei sei erwähnt, dass Partner Rübe echt traumatisiert war danach. Daisy war längst im Hirseland angekommen (wie man so sagt), als er oft bei seinen Artgenossen schaute, ob die auch sowas da haben. Unten ein Foto, wo er Leopold "untersucht". Manchmal saß er eine Ebene tiefer auf der Stange als ein Artgenosse und guckte dann von unten hoch, zwickte auch mal in die Kloake. Die anderen fanden das überhaupt nicht komisch. Hat lange gedauert, bis sich Rübe diese Marotte endlich und endgültig abgewöhnt hatte.



    Dieter01 Ich wünsche Euch nochmals, dass sich das Tumorwachstum stoppen lässt und Smartie nicht zu sehr geschwächt wird oder arge Schmerzen hat.

  • Was machen gerade unsere Wellis? Na ja, sie genießen das etwas kühlere Wetter und das, was der Federlose ihnen da vorgestern wieder mitgebracht hat. dem Smartie geht es einigermaßen gut und er geniest es seine Grassamen heraus zu pulen. :nicken:


    Knirschi ist auch sehr beschäftigt mit dem Gras, sie hat erst bei uns die ersten frischen Grassamen in ihrem langen Leben so serviert bekommen........ :rollauge::kopfkratz:


    Olivia kennt das Gras schon, denn sie ist ein alter Hase in Sachen Gras pulen :mahlzeit:

    Da haben wir noch den Genießer Bubi mit dem Smartie, die wissen es sehr zu schätzen frisches Gras zu bekommen :blumen:

    Im Hintergrund ist Safira noch mit dem Frühstück (Weichkörner) beschäftigt :kaffee:

    Den Tumor und die Bürzel sieht heute schon sehr viel kleiner aus, beim Smartie, man merkt ihm kaum noch was an. :motz: Er ist nur schon etwas gestresster wegen des tägl. 2-maligen Fangen wegen des Antibiotika, was er noch 3 Tag bekommt. :ratlos:

  • Der Smartie ist ein neugieriges, mutiges Kerlchen und dabei so herrlich bunt. :love:

    Ich würde mich sehr für Euch freuen, wenn der Tumor sich tatsächlich für immer

    verabschiedet. Ohne Euch diese Freude nehmen zu wollen, aber beobachtet weiter, denn meine Herzenshenne

    hatte auch einen Tumor, der sich zurückzog, der aber kurze Zeit später mit voller Wucht rezidivierte. :weinen:

    Das muss natürlich bei Smartie nicht so sein, und ihr habt langjährige praktische Erfahrung mit erkrankten Wellis,

    aber Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste (sagt man doch so?) :okay:


    Drei meiner Vierer-Bande waren heute früh aktiv und haben sich nun zur Siesta in die Voliere zurückgezogen. :sleep:

  • Wir rechnen ja nicht damit, dass es ganz zurückgeht. Aber es gibt auch gutartige Geschwüre und die wachsen vielleicht langsamer. :kopfkratz: Wir glauben immer das der Vogel noch eine schöne Zeit hatte. :nicken: Wir haben schon solche und solche gehabt. im Laufe der Zeit sind bei uns schon so viele vögel ins hirseland geflogen, dass wir da schon sehr hart im Nehmen sind. :troest: Laut unserer Liste ist das der 56. den wir schon ins Hirseland begleitet haben. er lebt noch und hat noch Lebensqualität. Wenn wir merken, alles geht den Bach runter, können wir ihn erlösen lassen. :girlflagge: Wir sehen das nicht so negativ. :trauer:

  • 56 ist eine sehr stolze, aber auch traurige Zahl an Verlusten. Da kommt im Laufe der Jahre einiges zusammen.

    Ich traue mich meist nicht, mal wirklich zu zählen, doch so um die 35 werden es wohl gewesen sein, inklusive Nymphensittichpärchen, Kanarienvögel und Kater sowie meine treue Drossel. Irgendwie ist es immer schlimm, selbst wenn man meint, man gewöhne sich irgendwann daran.

    Auf ein langes Leben :prost:

  • Ja, das hört sich sehr hoch an, aber da muss man bedenken, dass wir auch einige Vögel im Laufe der 40 Jahre Wellihaltung hatten, die mit 10 + oder 12+ Jahren erst aus dem Tierschutzverein bekommen haben. Notfälle, die sonst auch gar nicht mehr untergekommen wären. wir hatten einen der 12 Jahre alt und ist nach 3 Tagen durch den Umzugsstress gestoben. Oder die Fälle im letzten Jahr, die im letzten Stadium von Going-Light, -also mit Drüsenmagenschädigung zu uns kamen.

    Auch unter anderem hatten wir innerhalb 1 Jahres 3 Vögel aufgenommen, die alleine mit diagnostischem Tumor kamen. Also angeben kann man damit dieser Anzahl von Vögeln bestimmt nicht. Wir haben ein Hospiz für Wellis wenn man es so sagen möchte. Aber dafür brauchen wir uns nicht zu rechtfertigen. wir haben keinen ohne Diagnose von meist bis zu 3 Tierärzten gehen lassen (müssen). Aber es ist, wie es ist. Wenn man die Vögel alle einzeln nimmt, waren sie uns ganz besonders ans Herz gewachsen. ;(;(;( Wir finden es immer toll, wenn ein Vogel mehr als 2 Jahre bei uns ist.

  • Wir haben auch nicht mit der Absicht solche Vögel aufgenommen. Aber es gibt Leute, die geben ihren geliebten Welli heulend beim Tierarzt ab, um ihn erlösen zu lassen und dann kommen solche TÄ auf die Idee ihn bei uns unterzubringen. Weil sie genau wissen der Vogel hat, noch eine Weile zu leben und könnte in einem kleinen Schwarm wie bei uns noch einige Zeit ein schöne Zeit verbringen. Also entsorgt man sich dieser Vögel, weil es auch nicht gerade einfach ist ein Tier bis zum Tod leiden zu sehen imstande ist. Voriges Jahr hatten wir 2 Stück den Nico (er war der Freund von einem Pbfd geplagten Partner) und der Tchibo. Er war übrig geblieben und sein Platz wurde von uns fast 2 Jahre freigehalten. Er kam mit einem Nierentumor zu uns und lebte noch sehr gut mit Medis ( die er über das Wasser bekam) noch 9 monatelang bei uns im Schwarm. Es ist gar nicht so schlimm zu wissen, dass der Vogel in absehbarer Zeit stirbt. Schlimmer ist es sie mit aller Gewalt am Leben zu halten und ihn mit allen noch erdenklichen Mitteln zu quälen, weil wir der Meinung sind, es könnte da noch etwas geben, was ihm hilft, und es dann nur ein fangen und verabreichen von Mitteln ist. :mauer:

    Lennox (9 J.) und Mia (12J.) Mia war Läuferin. :bestfriend: waren beide nur 12 Monate bei uns.


    Tchibo und Knirschi sie ist schon 1Jahr und 7 Monate bei uns. :popcorn::okay::schmelz:

    Oder Paula sie kam mit Poppi und Pixel und ging letztes Jahr mit Quentin zusammen an einem Tag sie liebten sich bis in den Tod (Quentin + Paula)


    hier mit ihrem Quentin

  • Ich würde meine Tiere nicht unnötig mit Therapien quälen, weil nicht nur das belastend ist, sondern es auch Stress bedeutet.

    Mein Kater hatte damals für sich entschieden, nicht mehr zur TÄ zu wollen, indem er sich um ein Bein eines Möbelstücks im Teppich festgekrallt hatte. Es war gut so, wir hatten noch zwei warme Spätsommertage, bevor er nachts friedlich in seiner Katzenhöhle einschlief.

    Vielleicht fällt der Abschied tatsächlich leichter, wenn man weiß, dass die gemeinsame Zeit begrenzt ist.

    Ich bin auch der Meinung, dass man an sehr alten oder todkranken Menschen nicht noch rumexperimentieren muss

    mit immer neuen Medis und Therapien. Habe in der Verwandtschaft erlebt, dass man sie bis zum bitteren Ende noch operiert und therapiert hat, obwohl sie eigentlich austherapiert waren. Gut, wenn man eine Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht hat.

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