Olli, mein kleiner Freund

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    Gestern Abend um 20.55 Uhr hat Olli seinen letzten Atemzug gemacht. Es war schrecklich, ich würde das, was ich erlebt habe, am liebsten verdrängen. Ich kann es immer noch nicht fassen, bin total schockiert, bin gleichzeitig traurig. Aber ich war bis zum Schluss bei ihm.


    Er konnte seit gestern nicht mehr Kot absetzen und schlief fast den ganzen Tag. Er dachte und hoffte, er schläft einfach friedlich ein ohne Todeskampf, es sah alles danach aus. Dem war aber nicht so. Kurz vor seinem Tod wurde er wach, konnte zuerst nicht mehr gehen und robbte auf dem Boden herum, dann konnte er sich gar nicht mehr bewegen, er hatte eine Lähmung, die seinen ganzen Körper erfasste und krampfte in Abständen, verdrehte seinen Körper regelrecht. Das war so schrecklich und ich konnte nichts für ihn tun. Der Kampf hat eine halbe Stunde gedauert, er schnappte in der Zeit nach Luft, bekam wegen der Lähmung auch wohl schlecht Luft. Er hat gekämpft bis zum Schluss. So einen Tod hatte ich noch nie miterlebt.




    Olli ist trotz seiner ständigen Mega-Schübe 9 Jahre alt geworden, ihm fehlten daran nur noch 14 Tage bis zur Vollendung. Er war ein Kämpfer, sogar bis zu seinem Tod. Vom Kopf her war er immer gut dabei, aber sein Körper war auf. Er war bis zum Schluss ein sehr wachsamer Vogel, leider auch ängstlich, mir gegenüber zwar nicht mehr so sehr, aber man musste aufpassen, was man in der Nähe des Käfigs machte oder Kleidungsmäßig anhatte, auf baumelnde Ketten stand er gar nicht oder wenn man irgendeinen Gegenstand in der Hand hatte. Dann guckte er immer so ängstlich.


    Sobald ich meine Hand in seinen Käfig tat, um etwas aus dem Käfig zu holen, flog er jedesmal panisch in die Ecke, dabei habe ich ihm nie was getan. Nur in den Anfangszeiten seiner Megaschübe habe ich ihn gefangen und ihn mit Ampho versorgt. Als ich merkte, dass es für ihn Stress pur war und er immer so panisch wurde, habe ich die Ampho-Nudel-Methode erfunden und angewandt. So konnte ich ihn jederzeit mit Ampho versorgen und habe uns beiden dadurch viel Stress erspart.


    Ich glaube, dass 7 Jahre ständige Ampho-Gabe auch Spuren an den Organen hinterlassen haben, obwohl ich sehr oft was für seine Leber getan habe. Es war nicht nur die Leber, es war vor allen Dingen sein Darm, seine größte Schwachstelle. Olli war eben ein Seelchen, ihm schlug alles auf Magen und Darm, auch ernährungsmäßig musste ich bei ihm aufpassen, da er nicht alles vertrug. Aber im Laufe der Jahre hatte ich es ganz gut raus, was er vertrug und was nicht.


    Ich weiß noch, wie Olli und Prinz zu mir kamen. Olli war immer der Draufgänger. Wie gesagt, eigentlich ein ängstlicher Welli, aber vor den anderen zeigte er gerne, was er drauf hatte, er war ein richtig kleiner Angeber, fast bis zum Schluss. Auch mir zeigte er gerne, was er drauf hatte. Er "arbeitete" auch fast bis zum Schluss, er hatte eine Arbeitsstelle, die er täglich aufsuchte und bearbeitete, Knoten auflösen, war seine Leidenschaft. Ich habe auch immer dafür gesorgt, dass er genug "Arbeit" hatte.


    Die Vögel draußen hatten es ihm nach Taifuns Tod angetan, wenn er sie auf der Terrasse an den Futterstellen sah, freute er sich riesig. Es kamen alle, Spatzen, Tauben, Türkentauben, Amseln, Buchfinken, vor dem Fenster war immer was los. Er konnte sich das den ganzen Tag anschauen. (Da ich gesundheitlich angeschlagen bin und das seit Jahren, habe ich beschlossen, die Wellihaltung aufzugeben und Olli konnte ich nicht abgeben, weil ich ihn zu gut kannte und wusste, dass er sich in einen anderen Schwarm nicht schicken würde, er war selber gesundheitlich vorbelastet und auch schon älter. Ein Umzug in ein neues Heim mit anderen Wellis und er als neuer dazu, wäre purer Stress für ihn.)


    Ich werde ihn nie vergessen und ich weiß, dass ich ihn schrecklich vermissen werde. Noch ist er bei mir. Ich habe ihn gestern sofort in sein bereits vorbereitetes, schön ausgepolstertes Kästchen gelegt. Habe eine Decke über ihn gelegt, seine Kolbenhirse beigelegt und die Federn von seinen letzten beiden Kumpels auf sein Bettchen gelegt. Da ich ihn noch sehe, ist er irgendwie noch für mich gegenwärtig.


    Gleich werde ich ihn neben seine Kumpel beerdigen. Dann ist er mit ihnen vereint.



    Olli, mein Schatz! Mach's gut! Ich liebe dich und werde mich immer gerne an dich erinnern. Du wirst für immer in meinem Herzen sein. Du warst mein Freund. Mein letzter Freund.

  • Oh, da wollte er wohl doch ins Hirseland. Ich glaube, du hast alles getan, was man für einen Megavogel auch nur tun konnte.:weinen: Es ist sehr schwer einen so lange zu pflegendes Vögelchen, gehen zu lassen. Du hast unser tiefstes Mitgefühl, lass dich mal feste drücken. :troest:

    • Offizieller Beitrag

    Er war so toll. Im alten Forum hatte ich sehr viele schöne Fotos von ihm und seinen Kumpels gepostet. Hier ein paar aus meinem Fundus... Damit man ihn auch mal mit seinen Freunden sieht.


    So kam er zu mir, zusammen mit seinem Nestbrüderchen Prinz.


    Seine Leidenschaft, Knoten auflösen und an Bändchen kauen.


    Olli, der Große mit seinem ersten Freund, dem alternden Robby, der im Alter immer kleiner wurde. Da hatte Olli noch eine eindeutige blaue Wachshaut. Später mutierte er zum Weibchen, auch vom Verhalten her.




    Olli mit seinem Freund Taifun



    Olli mit Simon

  • Da hast du ja sein ganzes Leben erlebt, oder sagen wir mal, mit ihm verbracht und dafür gesorgt, dass es ihm bei dir immer gut ging, auch in der Zeit wo er kranker wurde. Jetzt hat er einen Platz in deinem Herzen, lass dir doch eine Feder von ihm in ein Schmuckstück einbauen und du trägst ihn dann immer bei dir. :troest2:

  • Liebe Schwester S.,

    ich glaube nachfühlen zu können, was Du empfindest, denn genau das steht mir mit meinen langjährigen, älteren Wellensittichen noch bevor. Gerade Olli, der über Jahre hinweg so viel Zuneigung und Unterstützung brauchte, wird Dir besonders ans Herz gewachsen sein.

    Wenn ich die Fotos betrachte, sehe ich einen fröhlichen, neugierigen Hahn, der sehr freundlich und sozial mit seinen Artgenossen das Leben liebte. Olli war ein Wellensittich, der ähnlich wie mein Rübe, gerne eine Aufgabe hat. Olli löste sämtliche Knoten, Rübe kümmerte sich regelmäßig um den kleinen, hilfsbedürftigen Fridolin.

    Dass Du die Haltung von Wellensittichen aufgeben möchtest, ist zwar traurig, aber durchaus verständlich. Wenn man wie wir nicht gesund ist und seinen Tieren so viele Jahre zugetan war, dann kann man sich nicht so schnell auf neue gefiederte Freunde einlassen. Ja, es ist sehr traurig, dass Olli nicht einfach einschlafen konnte, er war eben bis zum Schluss ein unermüdlicher Kämpfer. Dass er trotz seiner Megas doch recht lange lebte, das hat er Dir zu verdanken. Er wird es gespürt haben, auch wenn er nicht wirklich zahm war.

    Vergiss nicht, dass er es bei Dir so lange so gut angetroffen hat, dass er die Natur mit allen Lebewesen, vor allem zwitschernde Wildvögel, liebte und sich daran erfreute.

    Ja, es wird ohne Olli zunächst sehr still und traurig sein. Du wirst das sich um ihn kümmern ebenso vermissen wie alle seine Eigenschaften und Aktivitäten. :abschied:

    Obwohl ich Deinen Olli nicht kannte, stimmt mich sein Verlust traurig.

    Gönne Dir Zeit um ihn zu trauern; gönne Dir Zeit, langsam mit den neuen Gegebenheiten vertraut zu werden.

    Ich wünsche Dir, dass Du Dir dann wieder mehr Aufmerksamkeit schenkst und Dir selbst Gutes tust und irgendwann Fotos von ihm mit einem kleinen Lächeln betrachten kannst.


    Herzliche Grüße :wirdschon:

    Budgies

    • Offizieller Beitrag

    Vielen lieben Dank für eure Worte. Ich erwische mich dabei, wie ich ständig rüberschaue, wo er gestanden hat, um zu sehen, was er macht und wie es ihm geht, mache beim Rausgehen die Balkontür zu, damit er keine Zugluft bekommt, überlege, ob es zu kalt im Wohnzimmer ist und ich die Heizung aufdrehen sollte.


    12.15 Uhr habe ich Olli beerdigt. Er liegt jetzt bei seinen beiden Freunden Simon und Taifun bei mir im Garten.


    Dieter01 : Wie geht das mit der Feder als Schmuckstück?

  • Da gibt es eine Frau, die macht, glaube ich, die Vogelmalaria. Da war ich mal auch auf der Seite, sie macht selber solche kleinen Behältnisse, die man als Schmuckanhänger als Halskette anfertigen lassen kann. die sahen sehr schön aus, leider nicht so gut für die Herren der Schöpfung. Ich meine, das sind kleine Silberkugeln für Ketten gewesen. sie hat sich darauf spezialisiert. Schaue doch mal im welli.net, da ist sie noch vertreten. Sie wird jedoch auch die Vogelhaltung aufgeben. Sissi hieß sie glaube ich. Sie hat früher mal die Kalender gemacht und verkauft. Sie hat einen dezenten und guten Geschmack, meiner Meinung nach. :rollauge: Mal schauen, ob ich sie noch finde, gib mir mal etwas Zeit und bewahre mal eine schöne feder von Olli auf. :okay:

  • Oh je, das tut mir leid. Du hattest den Olli lange und längere Zeit allein. Da wächst das Gefühl der Zusammengehörigkeit und man empfindet den Verlust noch viel schlimmer. Ich werde hier immer wieder mal lesen um zu erfahren, ob Du tatsächlich ohne Wellis bleibst oder Dir doch wieder welche ins Haus holst.

    Da jedes Tier einen sehr eigenen Charakter hat, wird es nie wieder wie mit Olli sein, aber eben anders schön.


    Nachdem mein Kater 2004 verstorben war, habe ich mir Zeit gelassen für die Trauer und dann überlegt, ob ich wieder eine Katze haben möchte. So ähnlich liefen meine Gedanken ab, als mein letzter Nymphensittich starb. Ich entschloss mich dagegen, aber heute, nach so langer Zeit würde ich es vielleicht noch einmal mit einer Katze wagen, wenn meine Wellis in einigen Jahren nicht mehr sind. Vielleicht wird es dann aber auch "nur" ein Zwerghamster, die essen vegan wie ich.


    :trauer:

    • Offizieller Beitrag

    Nein, das hatte ich mir schon gut überlegt, die Wellensittich-Haltung aufzugeben. Sonst hätte ich auf jeden Fall Olli noch einen Partner besorgt nach Taifuns Tod, das habe ich sonst auch immer gemacht, wenn ein Partner gestorben ist. Aber da Olli bereits über 7 Jahre alt war und ständige Pflege brauchte, habe ich gar nicht damit gerechnet, dass er noch so alt wird. Ich war selber überrascht. Olli war seit seinem dritten Lebensjahr jedes Jahr mindestens zweimal richtig krank, so dass ich ihn mit Mühe durchgebracht habe. Bei ihm wirkte sich die Mega-Erkrankung so aus, dass er nicht mehr fraß, dann stark abnahm und dabei plusterte und viel schlief. Das war wirklich oft kritisch bei ihm und oft habe ich zu ihm gesagt: "Wenn du nicht mehr kannst, darfst du gehen, Olli." Aber er kämpfte sich dann wieder ins Leben zurück und das jahrein und jahraus.


    Es geht darum, dass ich im Falle, dass ich mal ins Krankenhaus komme, dann niemanden habe, der die Vögel an Ort und Stelle weiter versorgt. Mein Vater ist selber so gut wie ein Pflegefall und meine Mutter ist mit ihren 81 Jahren ziemlich auf. Das klappt aus diesem Grund nicht mehr.


    Hinzu kommt dass auch ich nach 50 Jahren Wellensittich-Haltung und den ganzen Welli-Krankheiten und Todesfällen immer sehr darunter leide, sagen wir mal so, ich war, wenn die Wellis krank waren, nur noch ein Schatten meiner Selbst. Ich leide dann richtig mit und mache mir einen Kopf und komme dann nicht mehr zur Ruhe, sind sie dann gestorben, trauere ich ziemlich lange.

  • Das sind alles gute Gründe für Deine Entscheidung gegen eine weitere Wellensittich-Haltung.

    Ich wünschte, mehr Menschen würden sich einen Kopf machen. bevor sie Tiere bei sich aufnehmen.

    Wenn man sich wirklich mit den Wellensittichen oder auch anderen Haustieren beschäftigt, kann eine

    sehr enge Bindung entstehen, selbst wenn sie nicht zahm sind.

    Ich habe zwar eine hilfsbereite Schwester, die sich um meine Wellis kümmern würde, falls ich ausfalle, aber zu sich

    holen kann sie die nicht, weil mein Schwager COPD (Lungenerkrankung) hat. Unsere Mutter ist 86 Jahre, inzwischen schwer vergesslich, geht also sicher nicht.

    Dass Olli die wenigen letzten Jahre allein blieb, war in seinem Fall vernünftig. Mein alter Nymphensittich Carlo war auch knapp 2 Jahre allein in seinem Bauer (aber durchaus fröhlich pfeifend), er war immer etwas aggressiv und besitzergreifend gewesen, zudem über 20 Jahre alt. Ich wollte dann keinen weiteren Nymphensittich mehr haben, mit den Wellensittichen kam er leider nur bedingt klar.

    Ich weiß nicht, wie ich Dich trösten kann, denn ich ahne, dass mir genau dieser Verlust mit tiefer Traurigkeit noch bevorsteht.

    Es sind ja nicht nur die Tiefs in der Tierhaltung, sondern auch die vielen guten Erlebnisse mit den Kleinen, die Emotionen auslösen. Mit meinem Kater z. B. verbinde ich eine wunderbare Zeit an meinem früheren Wohnort. Ich erzähle hin und wieder noch von meiner Wellensittichdame Daisy, die so clever und neugierig war, viel Schabernack im Sinn hatte. Es macht mich sehr traurig. dass dieses lebenslustige Wesen vor 4 1/2 Jahren so jung sterben musste an einem Tumor. Du siehst, es geht mir ganz ähnlich, der Platz hier reicht nicht, alles von jedem verlorenen Tier zu erzählen. Glaube mir, es wird mit der Zeit besser, weil man neue Eindrücke gewinnt, andere Erfahrungen macht.

    Du erwähntest in einem Beitrag, dass Du wie ich nicht gesund bist und auch gehbehindert. Ich hoffe, es gibt neben dem Forum noch weitere Interessen und Kontakte, so dass Du ein wenig abgelenkt wirst und auf längere Sicht nicht mehr so traurig bist..

    • Offizieller Beitrag

    Gehbehindert bin ich zum Glück nicht. Ich bin Frührentnerin, meine Krankheit betrifft aber nicht den Bewegungsapparat, sondern die ersten Anzeichen gab es schon in der Kindheit.

    Kontakte habe ich nicht so viele, meine Familie ist geschrumpft, habe nur noch meine Eltern. Geschwister habe ich nicht.


    Aber ich habe ein schönes Hobby: Ich fotografiere gerne und das verbindet mich mit der Natur. Habe zwar keine Profi-Ausrüstung, aber ich würde sagen, eine gute Kamera und ein paar nützliche Objektive. Vor längerer Zeit habe ich auch öfter solche Natur- aber auch Gebäude-Fotos auf Instagram gepostet, seitdem Olli sichtbar alterte, hatte ich nicht mehr so die Lust auf die Jagd zu gehen. Vielleicht kommt das wieder.

  • Oh, dann hatte ich es in falscher Erinnerung hinsichtlich der Erkrankung. Frührentnerin bin ich übrigens auch.

    Die Fotografie ist ein interessantes Hobby, vor allem, wenn sie sich auf die Natur konzentriert.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Du dort auch auf Tiere triffst, die sich Dir gern zeigen.

    Ich fotografiere zwar nicht, erlebe aber immer wieder. dass je länger ich hier an einem kleinen (wirklich kleinen) Waldstück/Hain wohne, mich Meisen, Rotkehlchen, Krähen und Tauben erkennen, mich manche freundlich begrüßen, wenn ich aus der Haustür komme. Eichhörnchen huschen hier auch rum, die sind aber scheu, stoppen nur einen Moment, um zu gucken, was da ist.


    Bis vor einigen Jahren hatte ich Zeiten, wo ich richtig kreativ war. Ich habe Gedichte und Geschichten geschrieben, die veröffentlicht wurden, eine Geschichte erschien sogar auf einer Sammel-CD und ist unter die ersten 5 bei einem Wettbewerb gekommen. Ich habe auch mit Acrylfarben gemalt für den Eigenbedarf. Diese Kreativität und die Lust daran ist mir völlig abhanden gekommen, nachdem ich den Wohnort wechselte.


    Ich habe zum Glück noch meine inzwischen sehr alte Mutter, meine 10 Jahre jüngere Schwester und ihre kleine Familie. Da meine Schwester und mein Schwager den Plan haben, nach seiner Verrentung (wenn die COPD stabil bleibt) in einigen Jahren ins Ausland zu ziehen, werde ich wohl ohne Familienanschluss sein. Mit meinen beiden Neffen (16, 21 Jahre) habe ich zwar gelegentlich Kontakt, werde aber nicht von ihnen verlangen können, dass sie ihr Leben um mich herum gestalten.

    Als ich noch berufstätig war und Weiterbildungen/Veranstaltungen häufiger besuchte, hatte ich einige gute Kontakte. Wie es halt so ist, verläuft sich manches, wenn sich die Lebensumstände ändern. Da wäre es sinnvoll, sich einer Gruppe anzuschließen. Die Vorstellung von Handarbeitskursen, Kochen oder Seniorensport mit anschließenden Kaffeekränzchen mit Eierlikör und Buttertorte schreckt mich allerdings davon ab.


    Ich weiß zwar nicht, ob Du von einem Vorteil sprechen würdest, dass Du mit Deiner Erkrankung zumindest gut zu Fuß bist; mein Bewegungsradius ist inzwischen eingeschränkt, nachdem ich einige Male fies gestolpert und hingefallen bin. Das hätte ich nicht vermutet, ich war sonst immer sehr selbstständig und viel unterwegs in meiner Freizeit.


    Wäre ja schön, wenn Du Dich wieder der Fotografie widmen würdest oder vermehrt Veranstaltungen besuchst.

    Ich wünsche Dir einen baldigen Lichtstreif am Horizont und Zuversicht für das, was noch kommt.

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